zurück FeuerTRUTZ im Dialog: Lüftungsleitungen

"Brandschutz bei Lüftungsleitungen: Anforderungen, Konzepte und Bekleidungen" lautete das Thema des Seminars aus der Reihe "FeuerTRUTZ im Dialog" am 8. Oktober 2015 in Bad Grund. Das Seminar informierte die Teilnehmer über wichtige Änderungen und zeigte ihnen Lösungen für typische Problemstellen in Planung und Ausführung.

FeuerTRUTZ im Dialog 2015 Lüftungsleitungen

Brandschutz bei Lüftungsleitungen: Anforderungen, Konzepte und Bekleidungen

am 8. Oktober 2015 in Bad Grund


Über 80 Architekten, Fachplaner, Bauleiter und Sachverständige trafen sich am 8. Oktober im Harz, um sich über brandschutztechnische Anforderungen und Konzepte bei Lüftungsleitungen zu informieren. Das FeuerTRUTZ Seminar fand in den Räumlichkeiten der Fermacell GmbH im Informations-Zentrum Kalkwerk Winterberg in Bad Grund statt. Die Fermacell GmbH ist Partner des Seminars.

FeuerTRUTZ im Dialog 2015 Lüftungsleitungen
Die Referenten (von links nach rechts) Dipl.-Ing. Thomas Krause-Czeranka, Dr.-Ing. Peter Nause, Dr.-Ing. Roland Bornemann (Leiter Technik Aestuver Systeme), Hans Albert Mayschak (Vertriebsleiter Fermcell Aestuver), Dipl.-Ing. Anke Löbbert, Dipl.-Ing. Peter Vogelsang, Dipl.-Ing. Knut Czepuck, Knut Roski, Dipl.-Ing. (FH) Günter Ruhe (Moderation).

Brandschutz bei Lüftungsanlagen stellt besondere Anforderungen an die Brandschutzplanung und Ausführung. Das Seminar informierte über wichtige Änderungen wie den Entwurf zur Muster-Lüftungsanlagenrichtlinie und bot Lösungen für Planung und Ausführung. Im Fokus stand insbesondere der Umgang mit Lüftungsleitungen in der Praxis.

Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer von FeuerTRUTZ Network Günter Ruhe und den Vertriebsleiter Fermacell Aestuver Hans Albert Mayschak ging es zunächst um die bevorstehenden Änderungen im Entwurf zur Muster-Lüftungsanlagenrichtlinie. Die weiteren Fachvorträge behandelten u.a. brandschutztechnische Anforderungen an Lüftungsanlagen, Anforderungen und Lösungen für Befestigungen sowie den richtigen Umgang mit Verwendbarkeitsnachweisen. Die Teilnehmer erfuhren ferner, wie mit Bestandsschutz, Abweichungen und Erleichterungen sicherer Brandschutz erstellt werden kann. Die anwesenden Experten bewerteten den Brandschutz historischer Konstruktionen und lieferten darüber hinaus zahlreiche Hinweise für die tägliche Praxis.

Während der Pausen verlagerte sich die Diskussion in die Anwendung. Die Teilnehmer nutzen die Möglichkeit, sich in der angrenzenden Fermacell-Fachausstellung die neue Brandschutzplatte für Lüftungs- und Entrauchungsleitungen AESTUVER Lx und weitere Brandschutzprodukte vor Ort anzusehen. Dort standen Projektleiter der Firma für Fragen und zur Diskussion zur Verfügung.

Vorträge des Seminars als pdf-Dateien
Exklusiv nur für Teilnehmer des Seminars

Hier klicken und Zugangsdaten eingeben

Programm:

09:15 Uhr: Begrüßung

09:30 Uhr: Was kommt da auf uns zu? Änderungen der Muster-Lüftungsanlagenrichtlinie 2016
(Dipl.-Ing. Knut Czepuck, Düsseldorf)


10:15 Uhr: Das haben wir schon immer so gemacht! Brandschutztechnische Anforderungen an Lüftungsanlagen falsch gelöst
(Dipl.-Ing. Peter Vogelsang, Köln)

11:00 Uhr: Kaffeepause

11:30 Uhr: Ist das wirklich nötig? Mit Bestandsschutz, Abweichungen und Erleichterungen sicheren Brandschutz erstellen
(Dipl.-Ing. Anke Löbbert, Wuppertal)

12:15 Uhr: Früher war auch nicht alles schlecht? Brandschutztechnische Bewertung historischer Konstruktionen
(Dr.-Ing. Peter Nause, Groß Schwülper)

13:00 Uhr: Mittagspause

14:00 Uhr: Das hält doch noch? Anforderungen und Lösungen für Befestigungen, Abhängungen und Trassen
(Knut Roski, Künzelsau)


14:45 Uhr: Wesentlich oder nicht wesentlich? Zum richtigen Umgang mit Verwendbarkeitsnachweisen
(Dipl.-Ing. Thomas Krause-Czeranka, Unna)

15:30 Uhr: Kaffeepause

16:00 Uhr: Darauf habe ich gewartet! AESTUVER Lx: die sichere Lösung für Lüftungs- und Entrauchungsanlagen der neuesten Generation
(Kurzvortrag von Dr. Roland Bornemann, Leiter Anwendungstechnik fermacell AESTUVER)

16:20 Uhr: Podiumsdiskussion

17:00 Uhr: Ende


Ort: Informations-Zentrum Bad Grund
Fermacell GmbH
Kalkwerk Winterberg
37539 Bad Grund

Anerkennung Architekten/Ingenieurkammern:

  • Architektenkammer NRW: Die Veranstaltung wird als Fortbildung mit einem Umfang von 7 Unterrichtsstunden zu 45 Minuten für die Mitglieder der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen in den Fachrichtungen Architektur und Innenarchitektur anerkannt. Reg.-Nr. 15-0906-004
  • Ingenieurkammer-Bau NRW: Diese Veranstaltung wird mit 6 Zeiteinheiten zu je 45 Minuten für beratende Ingenieure, Ingenieure, saSV für die Prüfung des Brandschutzes, övubSV in diesem Sachgebiet und bauvorlageberechtigte Ingenieure anerkannt. Reg.-Nr. 32297
  • Ingenieurkammer Hessen: 7 Unterrichtseinheiten für Nachweisberechtigung vorbeugender Brandschutz, Beratender Ingenieur, freiwilliges Mitglied, selbstständig, Bauvorlageberechtigung
  • Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen: 5 Fortbildungspunkte für Mitglieder der Kammer
  • Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz: 5 Fortbildungspunkte für Mitglieder der Kammer
  • Bayerische Ingenieurekammer-Bau: 6 Zeiteinheiten für die Fachbereiche/-listen: Gebäude und raumbildender Ausbau, Projekt- und Objektmanagement, Brandschutz, Technische Ausrüstung, Bauvorlageberechtigte Ingenieure, Nachweisberechtigte Ing. für Brandschutz, Prüfsachverständige für Brandschutz, Prüfsachverst für sicherheitstechn. Anl.
  • Ingenieurkammer Thüringen: Die Weiterbildungsveranstaltung wird von der Ingenieurkammer Thüringen mit einem Umfang von einer Tagesveranstaltung als Fort- und Weiterbildung anerkannt und den Mitgliedern empfohlen.
  • Architektenkammer Saarland: 6 Fortbildungspunkte
  • Ingenieurkammer Brandenburg: 8 Fortbildungspunkte
  • Architektenkammer Sachsen: Die Veranstaltung wird gemäß § 5 der Fortbildungsordnung vom 14.05.2004 in die "Liste
    der anerkannten Fortbildungsveranstaltungen" anerkannt
  • Architektenkammer Baden-Württemberg: 7 Unterrichtsstunden für Mitglieder und Architekten/Stadtplaner im Praktikum