zurück

Brandschutz des Jahres: Brandschutzkonzepte

In der Kategorie "Brandschutz des Jahres 2017: Brandschutzkonzepte" können Konzeptersteller mit ihren Brandschutzkonzepten für einen Neubau oder ein Bestandsgebäude (Umnutzung) teilnehmen. Das Preisgeld in dieser Kategorie beträgt 5.000,- €.

Brandschutz des Jahres 2017 Brandschutzkonzepte

Konzeptersteller können mit ihren Brandschutzkonzepten für einen Neubau oder ein Bestandsgebäude (Umnutzung) teilnehmen. Das Konzept muss zwischen dem 01.01.2014 und 30.09.2016 genehmigt worden sein.

Eine hochkarätige Fachjury entscheidet über die eingereichten Brandschutzkonzepte und wählt bis zu drei Preisträger. Sie kann außerdem bis zu drei Preisträger in der Unterkategorie „Sonderlösung“ auszeichnen.

Die Jury beurteilt die Einreichungen nach folgenden Kriterien:

  • Anspruch der Planungsaufgabe und Alltagstauglichkeit des Konzeptes
  • Schutzzielorientierung und Gefährdungs- bzw. Risikoanalyse
  • Begründung von Abweichungen / Erleichterungen und Kompensationen
  • Nachvollziehbarkeit des Konzeptes und Wirtschaftlichkeit
  • Aufbereitung der Unterlagen

Auszeichnung von Sonderlösungen: Bereits zum zweiten Mal hat die Jury 2017 die Möglichkeit, auch einzelne Lösungen innerhalb eines Brandschutzkonzeptes auszeichnen. Die Fachjury prüft dazu alle eingereichten Brandschutzkonzepte und entscheidet individuell, ob eine Sonderlösung ausgezeichnet wird. In den Teilnahmeunterlagen haben Sie die Möglichkeit, besondere Lösungen in Ihrem Brandschutzkonzept mit einer kurzen Beschreibung hervorzuheben.

Die Verteilung des Preisgeldes der Kategorie „Brandschutzkonzepte“ in Höhe von 5.000,– Euro unter den Preisträgern wird ebenfalls von der Jury vorgenommen.

Einsendeschluss in der Kategorie „Brandschutzkonzepte“ ist der 30. September 2016.

Die Teilnahmeunterlagen stehen in Kürze hier zur Verfügung.

Gewinner Brandschutzkonzepte 2016

Gewinner: Brandschutzkonzept "Laeiszgebäude Hamburg"
von KD. Zimmermann, NGSE GmbH und Dr.-Ing. Rudolf Krause (4.000,- Euro Preisgeld)

Jurybegründung: "Die Änderung der baurechtlichen Einstufung zu einem Hochhaus durch den Ausbau des Dachgeschosses stellte den Konzeptersteller vor eine besondere Herausforderung. Er bewahrt ein Denkmal vor einer überzogenen Brandschutzsanierung, indem er risikogerecht die Zusatznutzung im Dachgeschoss als abgeschotteten Teil bewertet. In seinem Brandschutzkonzept geht er auf die wesentlichen Risiken ein und wird dem Denkmal gerecht, in dem er eine Wassernebellöschanlage einsetzt. Gut nachgedacht und gut umgesetzt."

Anerkennung : Brandschutzkonzept "Viermastbark Passat"
von Ronnie Schmidt , Assmann Schmidt Ingenieure (1.000,- Euro Preisgeld)

Jurybegründung: "Das Brandschutzkonzept ist plausibel und nachvollziehbar. Der Konzeptersteller hat eine Risikoanalyse sowie entsprechende Maßnahmen erarbeitet, wie mit den besonderen Gefahren, (z. B. Verrauchung, niedrige Deckenhöhe im Versammlungsstättenbereich) umzugehen ist. Eine Herausforderung lag darin, dass dem Brandschutzkonzept kein Regelwerk zu Grund gelegt werden konnte, da es sich nicht um eine bauliche Anlage handelt."

Die Mitglieder der Fachjury 2016: Anke Löbbert, Thomas Kempen, Markus Kraft, Thomas Krause-Czeranka, Peter Hilgers, Prof. Dr.-Ing. Dietmar Hosser, Günter Ruhe und Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wesche

Gewinner der letzten Jahre

Hier erfahren Sie mehr zu den bisherigen Gewinnern des "Brandschutz des Jahres" .

Lesen Sie auch die Interviews mit den Preisträgern und Jurymitgliedern .