Fachsymposium 2015: Brandschutz in Notunterkünften

Am 30. November 2015 fand das Symposium "Brandschutz in Notunterkünften" in Köln statt. Das Fachsymposium bot den unterschiedlichen Beteiligten die Möglichkeit zu einem konstruktiven Austausch. Neben Impulsvorträgen standen die Referenten in einer Podiumsdiskussion für Fragen zur Verfügung.

Symposium Brandschutz in Notunterkuenften 2015

Fachsymposium "Brandschutz in Notunterkünften"

am 30. November 2015 in Köln

Vorbeugender Brandschutz ist ein komplexes Themenfeld. Um die Sicherheit für Menschen in Notunterkünften gewährleisten zu können, müssen für die umfunktionierten Gebäude schnell neue Brandschutzmaßnahmen entwickelt werden. Dieser Herausforderung sehen sich sowohl Konzeptersteller als auch Feuerwehren, Ministerien und Regierungen gegenüber.

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Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge rechnet momentan damit, dass im Verlauf dieses Jahres mindestens 800.000 Flüchtlinge in Deutschland einen Asylantrag stellen werden. Das wären mehr Anträge als in den vergangenen 10 Jahren zusammen.
Deutschland und alle Beteiligten stehen vor sehr großen Herausforderungen, da die Integration der Flüchtlinge Deutschland nach Ansicht von Bundespräsident Joachim Gauck vor eine größere Aufgabe stellen wird als die deutsche Einheit. Die Bundeskanzlerin hat die Flüchtlingsfrage zur Chefsache gemacht. Sie appelliert an mehr Toleranz und Flexibilität – letzteres auch im Hinblick auf die Anforderungen an die Einrichtung von Flüchtlingsunterkünften.

Die Herausforderung für die verantwortlichen Stellen ist es, unter Berücksichtigung unseres Sicherheitsniveaus möglichst viele Flüchtlinge schnell in Gebäude unterzubringen, die in ihrer Art und bisherigen Nutzung meist nicht dafür vorgesehen waren. Alle Beteiligten stehen in einem formalen, zeitlichen sowie politischen Spannungsfeld.

Das Symposium „Brandschutz in Notunterkünften“ bot den unterschiedlichen Beteiligten die Möglichkeit zu einem konstruktiven Austausch. Vertreter von Behörden, Betreiber von Unterkünften und Sachverständige leiteten diesen wichtigen Erfahrungsaustausch mit Impulsvorträgen ein. Dazu gehören:

  • Bauministeriums des Landes NRW
  • Bezirksregierung Köln
  • Feuerwehr der Stadt Dortmund
  • Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
  • Dr. Achim Stöckmann (Sachverständiger und Konzeptersteller)
In einer anschließenden ausführlichen Podiumsdiskussion standen die Referenten zudem für Fragen zur Verfügung.

Programm:

ab 9:00 Uhr: Akkreditierung

9:45 Uhr: Begrüßung

10:00 Uhr: Impulsvortrag: Erlasse des Ministeriums
Vorstellung der Erlasse des Ministeriums bzgl. Flüchtlingsunterkünfte
MR Dipl.-Ing. Jost Rübel

10:20 Uhr: Impulsvortrag: BLB NRW
Beispiel / Erfahrungen aus der Sicht des BLB NRW
Dipl.-Ing. Elke Kolfen

10:40 Uhr: Impulsvortrag: Bezirksregierung Köln Projektgruppe 1000
Beispiel / Erfahrungen aus der Sicht der Bezirksregierung Köln
(z.B. organisatorische Herausforderungen)
Thomas Kaspari

11:00 Uhr: Kaffeepause

11:20 Uhr: Impulsvortrag: Feuerwehr Dortmund
Beispiel / Erfahrungen aus der Sicht der Feuerwehr Dortmund
Dirk Aschenbrenner

11:40 Uhr: Impulsvortrag: Brandschutzkonzepte für Notunterkünfte
Beispiel / Erfahrungen aus der Sicht des Konzepterstellers
Dr. Achim Stöckmann

12:00 Uhr: Mittagspause

13:00 Uhr: Podiumsdiskussion
Alle Referenten

15:00 Uhr: Ende

Ort:
Maternushaus
Kardinal-Frings-Str. 1-3
50668 Köln

Parkmöglichkeit: Kostenpflichtige Tiefgarage im Maternushaus (€ 1,50 / Stunde), Einfahrt über "Auf dem Hunnenrücken"