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16. Mai 2007

  • fischer präsentiert Brandschutz-Sortiment
  • Neues AbP für Rigips bestätigt Feuerwiderstandsklasse bis F 120
  • Neue VDI-Richtlinie zu Flammschutzmitteln


fischer präsentiert Brandschutz-Sortiment



Seit Anfang April bieten die fischerwerke ein Sortiment für vorbeugenden Brandschutz an.

Erstmals in der bald 60-jährigen Unternehmensgeschichte gehen die fischerwerke Anfang April 2007 mit einem Sortiment für den vorbeugenden Brandschutz an den Markt – fischer FIRE STOP – Brandabschottungen mit System.

Das neue Brandschutzprogramm umfasst Rohr-, Kabel-, und Kombiabschottungen sowie die Vermörtelung von Brandschutzklappen. Eingesetzt werden die Brandabschottungen bei der Durchführung von Kabeln und Rohren durch Wände und Decken mit einer vorgegebenen Feuerwiderstandsdauer. Ihre Aufgabe ist die zuverlässige Verhinderung von Rauch- und Brandausbreitung durch Brandwände und Branddecken in Gebäuden.

Die Komplett-Lösungen entsprechen der Muster-Leitungsanlagen Richtlinie (MLAR) und sind nach DIN 4102 geprüft. Die fischer FIRE STOP Systeme gibt es als Brandschutzmasse, Plattenschott, Mörtelschott, Kissenschott, Steinschott, Schaumschott und Brandschutzmanschetten.
Die Vorteile des neuen Brandschutz-Sortiments bestehen in der Vielfalt seiner Schottarten und Einsatzvarianten. Einmalig auf dem deutschen Markt sind Plattenschotts und Kombiplattenschotts S 90 mit der kürzesten alterungs- und witterungsbeständigen Beschichtungslänge, die auch für den Einsatz bis zu 100 mbar Überdruck geeignet sind. Die fischer-Kissenschotts werden in vier Größen angeboten und haben eine Baulänge von 250 mm. Steinschotts lassen sich ohne Zusatzmaterial oder in Verbindung mit Brandschutzschaum verarbeiten. 

Die fischer FIRE STOP Abschottungen werden zur Wiederherstellung einer bestimmten Feuerwiderstandsklasse bei Durchbrüchen und Durchführungen in Bauteilen mit entsprechender Brandschutz-Klassifikation eingesetzt. fischer FIRE STOP ergänzt die Sortimente SaMonTec und Befestigungstechnik.

 

fischerwerke
Artur Fischer GmbH & Co. KG
 www.fischer.de

 




Neues AbP für Rigips bestätigt Feuerwiderstandsklasse bis F 120



Das neue Allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnis für „Rigidur“-Schachtwände von Rigips bietet Nachweise bis zu einer Feuerwiderstandsklasse von F 120-A.

Mit einem Allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis (AbP) für „Rigidur“-Schachtwände komplettiert Rigips sein Angebot für den Brandschutz. Das neue Prüfzeugnis bestätigt eine Feuerwiderstandsklasse von „Rigidur“-Schachtwänden bis F 120. Mehrlagig beplankt mit der Gipsfaserplatte „Rigidur H“ von Rigips lassen sich Schachtwandkonstruktionen von F 30-A bis F 120-A ohne Mineralwolldämmung sicher erstellen.

Das neue Allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnis von Rigips gilt für zahlreiche Konstruktionen zur Erstellung nichttragender, raumabschließender, einseitig beplankter „Rigidur“-Schachtwände der Feuerwiderstandsklassen F 30-A, F 60-A, F 90-A oder F 120-A gemäß DIN 4102-2 bei einseitiger Brandbeanspruchung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Schachtwandkonstruktionen kann beim fachgerechten Systemaufbau und einer drei- oder vierlagigen Beplankung mit „Rigidur H“ auf die Mineralwolldämmung verzichtet werden. Gemäß AbP dürfen sogar Revisionsklappen, z. B. von der Firma Riegelhof & Gärtner, die für Trockenbauwände geeignet sind und die erforderliche Feuerwiderstandsklasse aufweisen, in nicht gedämmte „Rigidur“-Schachtwände eingebaut werden.  

Das neue Prüfzeugnis für die „Rigidur“-Schachtwände kann bei den zuständigen regionalen Rigips-Verkaufsbüros oder über das Kundenservicezentrum unter der Rufnummer (01805) 34 56 70 angefordert werden.

 

Rigips GmbH
 www.rigips.de

 




Neue VDI-Richtlinie zu Flammschutzmitteln

Die toxischen Effekte z.B. von Tris(2-chlorethyl)phosphat (TCEP) und seine in der Fachwelt umstrittene Kanzerogenität haben in der Öffentlichkeit große Besorgnis hervorgerufen. Die nun von VDI und DIN veröffentlichte Richtlinie VDI 4301 Blatt 5 beschreibt die Messung der POV-Konzentrationen im Innenraum mittels Gaschromatographie/Massenspektrometrie und ermöglicht die Überprüfung der Einhaltung der veröffentlichten Richtwerte.

Aufgrund der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der phosphororganischen Verbindungen (POV), z.B. als Weichmacher und Flammschutzmittel in Kunststoffen, werden in Innenräumen großflächig Baustoffe und Produkte eingesetzt, die POV enthalten. POV sind auch in der Luft und im Staub des Innenraums nachweisbar, insbesondere wenn die Quellen erhöhten Temperaturbelastungen ausgesetzt sind, z. B. Bildschirme oder Sonnenschutzrollos.

Der Entwurf der Richtlinie VDI 4301 Blatt 5 ist seit Mai 2007 zum Preis von 44,00 € beim Beuth Verlag in Berlin erhältlich. Unter der Telefonnummer +49 (0) 30 26 01 22 60 ist der Verlag in Berlin erreichbar. Einsprüche können bis zum 31.08.2007 geltend gemacht werden. Onlinebestellungen sind unter  www.vdi.de/richtlinien oder  www.beuth.de möglich.

 

Verein Deutscher Ingenieure e.V.
 www.vdi.de

 




  
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