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19. September 2007

  • Neue DIN-Normen für den Brandschutz im August 2007
  • Mörtelfreie Montage bei  Feuer- und Rauchschutztüren von Hörmann

 


Neue Normen im August 2007

Im August sind diese Entwürfe vom DIN für den baulichen Brandschutz veröffentlicht worden:

 

Entwürfe

 

E-DIN 14678 (08-2007)
Nichtautomatische Brandmelder ( Feuermelder) K  zur Anwendung in durch Gase oder Stäube  explosionsgefährdeten Betriebsstätten
Einspruchsfrist bis 30.11.2007

 
Diese Norm legt Produktanforderungen für Handfeuermelder fest, wenn Zündschutzarten zur Sicherstellung des Explosionsschutzes angewendet werden. Diese Norm gilt für Handfeuermelder, die auf Grund der angewendeten Zündschutzart nach DIN EN 60079-0 (VDE 0170/0171-1) die konstruktiven Anforderungen der DIN EN 54-11 nicht einhalten können.
Diese Norm gilt z. B. nicht für Handfeuermelder in eigensicheren Stromkreisen.

Diese Norm gilt nicht für die Beschaffenheitsanforderungen des Explosionsschutzes nach der Richtlinie 94/9/EG. Festlegungen zur Planung, Errichtung, Betrieb und Instandhaltung sind in DIN 14675 und DIN VDE 0833-1 (VDE 0833-1) und DIN VDE 0833-1 (VDE 0833-2) enthalten.

 
E-DIN ISO 23601 (08-2007)
Sicherheitskennzeichnung – Fluchtwegpläne
Einspruchsfrist bis 31.10.2007

 

Ein System zur Vermittlung von Fluchtwegen in Gebäuden sollte sich auf die Benutzung möglichst weniger Worte zur Verständigung beschränken. Die Zunahme des internationalen Handels, des Verkehrs und der Mobilität von Arbeitskräften erfordert eine einheitliche Kommunikation von Sicherheitsinformationen für die Benutzer von Gebäuden. Die Anwendung dieser Norm soll helfen, Gefahren zu minimieren. Durch Schulungen und Unterweisungen soll eine mögliche Verwirrung in Notfällen verringert werden. In der ISO 7010 sind die Sicherheitszeichen, Sicherheitsfarben und spezifische Gestaltungsgrundsätze festlegt. Unter Berücksichtigung dieser Grundlagen legt diese Norm eine einheitliche Darstellung fest für den Verlauf von Fluchtwegen, die zu Notausgängen führen sowie für den Standort von Brandbekämpfungs- und Erste-Hilfe-Einrichtungen in der Nähe der Fluchtwege.
Fluchtwegpläne sind ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsausstattung eines Gebäudes und spielen eine wichtige Rolle für die Brandschutzdokumentation. Fluchtwegpläne sind ein notwendiger Bestandteil des Sicherheitsleitsystems eines Gebäudes (siehe auch ISO 16069).
Fluchtwegpläne sollen in öffentlichen Bereichen und am Arbeitsplatz sichtbar angebracht werden.
Diese Norm gilt weder für Pläne, die von externen Sicherheitsdiensten, noch für technische Zeichnungen, die von Fachleuten angewendet werden.
Diese Norm ist vorgesehen als Ersatz für DIN 4844-3:2003-09.

 

Quelle:   DIN Deutsches Institut für Normung e.V.

 




Mörtelfreie Montage bei Feuer- und Rauchschutztüren von Hörmann



Bei Fugenbreiten bis 5 mm sind keine weiteren Maßnahmen – außer einer beidseitigen Versiegelung – notwendig. Bei Fugenbreiten zwischen 5 und 20 mm reicht eine Verfüllung mit handelsüblicher feuerbeständiger Mineralwolle.

Die Hörmann-STS-Feuer- und Rauchschutztüren aus Stahl lassen sich beim Einbau mit Eck- oder Umfassungszarge ohne Zargenhintermörtelung in Betonwände und Mauerwerk montieren. Dadurch verringern sich nach Herstellerangaben Montage- und Materialkosten, Beschädigungen an der Zarge werden weitestgehend vermieden.

 

Stahlzargen für Türen mit Feuer- und Rauchschutzfunktion müssen in der Regel vermörtelt werden, um die Stabilität der Türkonstruktion und den notwendigen Widerstand gegen Feuer und Rauch zu gewährleisten. Dieser Vorgang hat einige Nachteile: Neben den längeren Montagezeiten sind die anfallenden Materialkosten nicht unerheblich. Darüber hinaus kommt es bei der Vermörtelung immer wieder zu Verschmutzungen und Beschädigungen an der Zarge und auf den endbeschichteten Oberflächen.

 

Hörmann bietet für dieses Problem nach eigenen Angaben eine zuverlässige Lösung für seine STS-Brandschutztüren an. Beim Einbau mit Eck- und Umfassungszarge in Mauerwerk und Beton kommen die T30- und T90-Türen ohne Vermörtelung aus, wenn der Abstand zwischen Wand und Zarge weniger als fünf Millimeter beträgt. Eine beidseitige Versiegelung mit Silikon ist ausreichend. Die Feuer- und Brandschutzfunktion ist dadurch nicht beeinträchtigt. Ist die Fuge größer, muss der Zwischenraum nur mit handelsüblicher feuerbeständiger Mineralwolle ausgefüllt werden und nicht mit kostenintensiven Mineralwoll-Formteilen. Bei Blockzargen wird die Hinterfüllung mit Mineralwolle bereits werkseitig vorgenommen. Auch Ständerwerk benötigt bei einem Abstand zwischen Wand und Zarge von weniger als fünf Millimetern keine Mineralwollfüllung. Auf diese Weise lässt sich der Einbau mit den STS-Türen von Hörmann schneller und sauberer erledigen. Zudem sind die Türen ohne Verguss mit Mörtel auch für den nachträglichen Einbau in der Modernisierung verwendbar.

 

Mehr Informationen zur mörtelfreien Montage erhalten Verarbeiter bei den Fachberatern der Hörmann-Niederlassungen und können sich auch für Seminare zu diesem Thema anmelden.

 

Hörmann KG Verkaufsgesellschaft
 www.hoermann.de
 




  
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