5. September 2007

- DIBt-Mitteilungen: Brandschutzklappen in Überströmöffnungen
- Schutz für IT-Racks von Minimax
- Neues Brandschutzgutachten von Rigips
- „Fire Safety Management“ an der Donau-Universität Krems
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 DIBt-Mitteilungen: Brandschutzklappen in Überströmöffnungen

In den DIBt Mitteilungen 3/2007 wurde ein Artikel veröffentlicht, der sich mit der zulässigen Verwendung von Brandschutzklappen in Überströmöffnungen beschäftigt.
Textauszug aus dem Artikel "Verwendung von Absperrvorrichtungen gegen Feuer und Rauch (Brandschutzklappen) in Überströmöffnungen" von Dipl.-Ing. Rudolf Kersten (DIBt):
"An das DIBt werden regelmäßige Anfragen gerichtet, die die zulässige Verwendung von Brandschutzklappen in so genannten Überströmöffnungen betreffen. Zur Beantwortung dieser Fragestellung wird auf folgende Zusammenhänge hingewiesen:
- Öffnungen in raumabschließenden Bauteilen (Wänden und Decken) mit geforderter Feuerwiderstandsdauer sind nach § 29 und § 30 (8) der Musterbauordnung (MBO) nur zulässig, wenn sie auf die für die Nutzung erforderliche Zahl und Größe beschränkt sind und mit feuerwiderstandsfähigen, dicht- und selbstschließenden Abschlüssen (Feuerschutzabschlüsse) versehen sind. Solche Abschlüsse (Feuerschutzabschlüsse) bedürfen als Verwendbarkeitsnachweis einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung oder einer Zustimmung im Einzelfall, soweit für diese Abschlüsse in der Bauregelliste keine technischen Regeln bekannt gemacht sind. Auf Antrag und nach Vorlage entsprechender Eignungsnachweise erteilt das DIBt allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen.
- Nach § 41 MBO dürfen Lüftungsleitungen raumabschließende Bauteile, die feuerwiderstandsfähig sind, nur überbrücken, wenn eine Brandausbreitung während eines hinreichenden Zeitraums nicht zu befürchten ist oder wenn Vorkehrungen hiergegen getroffen sind. Der Einbau von Brandschutzklappen in Lüftungsleitungen ist eine Möglichkeit zur Erfüllung dieser Anforderung. [...]"
Den vollständigen Artikel können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.
Quelle: DIBt Mitteilungen 3/2007 Deutsches Institut für Bautechnik
www.dibt.de 

 Schutz für IT-Racks von Minimax

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|  Das Löschsystem OneU hat eine Abmessung von 483 mm Breite (ca. 19 Zoll), 44 mm Höhe und 852 mm Tiefe.
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Minimax hat ein neues 19"-Aktivlöschsystem namens "OneU" entwickelt. Das Gerät in einem Stahlgehäuse von 44 Millimetern Höhe soll eine frühe Branderkennung und ein schnelles Löschen mit einem rückstandsfreien Löschmittel ermöglichen. So sollen Netzwerk- und Serverschränke geschützt werden.
Das Löschsystem vereint ein Rauchansaugsystem, einen Löschmittelbehälter mit dem Speziallöschmittel NovecTM 1230, einen Auslösemechanismus mit Ventil, eine Alarmzentrale und eine akkugepufferte Notstromversorgung. Zwei Rauchsensoren sorgen für die Alarmierung und sollen schon bei Anzeichen eines Entstehungsbrandes reagieren. Ein intelligenter Microcontroller wertet ihre Signale aus und verhindert so durch die Auswertung zweier Brandkenngrößen Fehlauslösungen. Neben dem Löschsystem steuert der Controller die Stromversorgung für IT-Lüfter oder ganz Server. Entwickelt sich das Feuer trotz einer Stromunterbrechung weiter, strömt das Löschmittel an die Löschdüse. Dort verdampft es und verteilt sich im gesamten Serverschrank. Dies soll einen Brand ohne Rückstände löschen, bevor er sich ausbreiten kann. Die Notstromversorgung soll das Löschsystem auch bei Stromausfällen bis zu 4 Stunden mit Energie versorgen.
OneU beansprucht als komplettes System eine Höheneinheit (One Unit) im IT-Rack. Der sogenannte "DockingSlot-Mechanismus" ermöglicht laut Minimax ein Herausziehen und Hineinschieben bei laufendem Betrieb ohne Beeinträchtigung der technischen Einrichtung.
Minimax GmbH & Co KG
www.minimax.de


 Neues Brandschutzgutachten von Rigips

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|  Eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen aus dem neuen Verwendbarkeitsnachweis steht auf der Homepage von Rigips zum Download bereit.
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Der neue Verwendbarkeitsnachweis der Deckensysteme mit Weitspannträgern von Rigips ermöglicht es, klare brandschutztechnische Aussagen über die Weitspannträgerdecken „System L“ und „System XL“ von Rigips zu treffen und wesentliche Konstruktionsdetails nachzuweisen.
Neben einer Übersicht über die Rigips-Weitspannträgersysteme finden sich in dem Gutachten zahlreiche Konstruktionsvarianten in den Feuerwiderstandsklassen F 30, F 60 und F 90, samt den zulässigen Spannweiten. Die Weitspannträger können dabei ohne statische Zusatzmaßnahmen an Rigips-Trennwände angeschlossen werden. Auch zusätzliche Kippsicherungen im Feld sind nicht erforderlich. Weiterhin werden in dem Gutachten Angaben über mögliche Zusatzlasten aufgeführt sowie Konstruktionslösungen mit Sichtdecken wie z. B. Akustikdecken unter Brandschutzdecken. Neben den Ausführungen zu Spannweiten und Deckengewicht beinhaltet das neue Gutachten auch Konstruktionsdetails zu Wandanschlüssen, Revisionsöffnungen, Einbauten, Durchführungen oder Dehnfugen.
Rigips GmbH
www.rigips.de


 „Fire Safety Management“ an der Donau-Universität Krems

An der Donau-Universität Krems startet im Sommersemester 2008 ein neuer Universitätslehrgang, der Managementaufgaben und -methoden vermittelt. Im Lehrgang „Fire Safety Management“ werden Aspekte des umfassenden Brandschutzes für Unternehmen und Immobilien und neue Entwicklungen und Erkenntnisse gelehrt.
„Brandschutz ist eine wesentliche Anforderung an Gebäude und den dafür Verantwortlichen nach der europäischen Bauproduktenrichtlinie. Nur eine umfassende Ausbildung im Gesamtbereich des Brandschutzes kann die geforderte Sicherheit von Menschen, mit modernen Ingenieur- und Managementmethoden, gewährleisten“, bestätigt Prof. Klaus Moser, zertifizierter Sachverständiger und Lehrgangsberater an der Donau-Universität Krems.
Der postgraduale Masterlehrgang soll die wesentlichen Fähigkeiten zur Entwicklung von lösungsorientierten Brandschutzmanagementkonzepten und deren Umsetzung praxisnah vermitteln. Zu den Inhalten zählen unter anderem die Organisation des Brandschutzes in der EU, baulicher und anlagentechnischer Brandschutz, Ingenieurmethoden im Brandschutz, Organisationskonzepte im Brandschutz sowie Management- und Sozialkompetenzen.
Zielgruppe des Lehrgangs sind ArchitektInnen, BauingenieurInnen, IngenieurkonsulentInnen, Brandschutzsachverständige, ExpertInnen der Sicherheitsindustrie sowie leitende MitarbeiterInnen von Behörden, Brandschutzdienststellen und Versicherungen. Mindestvoraussetzung für die Teilnahme sind eine abgeschlossene Ausbildung an einer Höheren Technischen Lehranstalt und eine mehrjährige einschlägige Berufserfahrung im Brandschutzwesen.
Der berufsbegleitende Lehrgang startet Mitte März 2008 (vorbehaltlich der Genehmigung durch den Universitätssenat), umfasst neun Modulwochen, dauert vier Semester und schließt mit dem Titel „Master of Science in Fire Safety Management“ ab.
Donau-Universität Krems, Österrreich
www.donau-uni.ac.at/bau



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