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06. August 2008

  • Eine neue berufliche Perspektive?
  • Produktneuheiten in der Löschwassertechnik
  • Zulassungen erweitern Einsatzmöglichkeiten


Eine neue berufliche Perspektive?

Am 05. September 2008 startet in Dresden - beim Europäischen Institut für postgraduale Bildung an der TU Dresden e.V. (EIPOS) - erstmals die berufsbegleitende Fachfortbildung „Sachverständiger für gebäudetechnischen Brandschutz“, die aufbauend auf dem bisher bereits angebotenen Kurs „Fachplaner für gebäudetechnischen Brandschutz“ vertiefende Kenntnisse vermittelt. Das Konzept wurde wiederum in Zusammenarbeit mit Manfred Lippe, ö.b.u.v. Sachverständiger für den baulichen und anlagentechnischen Brandschutz, und vielen bekannt als Autor des Kommentars der Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie, erarbeitet. Er fungiert neben seiner Dozententätigkeit als Studienleiter für dieses Weiterbildungssegment bei EIPOS.

 

Zulassungsvoraussetzung ist – wie bei allen Sachverständigenfortbildungen bei EIPOS – der erfolgreiche Abschluss als Fachplaner in diesem Fachgebiet bzw. als Sachverständiger für vorbeugenden Brandschutz oder brandschutztechnische Bau- und Objektüberwachung.

 

Nach Angaben von EIPOS ist Anlass sowie Dreh- und Angelpunkt für die neue Fachfortbildung die Tatsache, dass der gebäudetechnische Brandschutz oft nicht im Zusammenhang gesehen und verstanden wird: Brandschutzkonzepte für moderne Gebäude sehen häufig technische Brandschutzmaßnahmen vor, um erhöhte Brandgefahren zu beherrschen oder als Kompensation für Abweichungen von baurechtlichen Vorschriften des baukonstruktiven Brandschutzes. Jedoch kann die Schutzwirkung nur dann dauerhaft gewährleistet werden, wenn Planer, Errichter und Betreiber die Funktion und Wirkung sowie das Zusammenwirken aller Maßnahmen kennen und konsequent umsetzen.
Die Fachfortbildung soll zur Beurteilung und Fortschreibung von Planungen des gebäude- und anlagentechnischen Brandschutzes bis hin zur Begleitung und Beratung bei der Ausführung befähigen. Darüber hinaus liegen die Schwerpunkte bei der Planung und Dokumentation der technischen Gebäudeausrüstung, insbesondere im Hinblick auf den späteren Nachweis des Bestandsschutzes. Im Mittelpunkt der diskussionsoffenen Seminare stehen Beispiele, anhand derer die Funktionen und Wechselwirkungen zwischen den Komponenten der Brandschutztechnik untereinander bzw. zur Haustechnik und den technischen Einrichtungen zum baulichen Brandschutz dargestellt werden. Des weiteren werden der grundsätzliche Aufbau und die Umsetzung einer Brandfallsteuermatrix für Anlagen und Einrichtungen der Gebäudetechnik vermittelt.

 

Trainings in Laboren der FH Lausitz in Cottbus und der Imtech in Hamburg sowie Übungen zur Planung, Ausführung und Dokumentation von aktuellen Brand- und Löschversuchen sollen eine sehr anwendungs- und praxisorientierte Seminargestaltung gewährleisten. Dafür steht auch das „alte und neue“ Dozententeam, das sich aus Fachingenieuren und Sachverständigen aus der Planung und Ausführung, Forschung und Normung sowie Prüfung und Anwendung zusammensetzt.

 

Für das Weiterbildungsangebot gilt, dass die Abschlussbezeichnung  „Sachverständiger“ keine geschützte Berufsbezeichnung darstellt. Auch mit dem erfolgreichen Abschluss der Prüfungen ist keine automatische bauaufsichtliche Anerkennung oder öffentliche Bestellung und Vereidigung verbunden. Derartige Berufungen erfordern in jedem Fall ein separates Anerkennungsverfahren entsprechend den gesetzlichen Regelungen der einzelnen Bundesländer.
Die Weiterbildung kann jedoch sicher helfen nachzuweisen, dass tatsächlich eine besondere Sachkunde vorhanden ist bzw. zu erkennen, ob eine anerkannte Sachverständigentätigkeit eine berufliche Perspektive sein könnte.

 

Europäisches Institut für postgraduale Bildung an der TU Dresden e. V. (EIPOS)
 www.eipos.de

 




Produktneuheiten in der Löschwassertechnik



maximat MX1 ist eine kompakte Druckerhöhungsanlage mit einem Vorlagebehälter aus Stahl. Der Einsatzbereich der Anlage sind Wandhydranten sowie Über- und Unterflurhydranten.

Minimax bringt drei neue Löschwassersysteme unter der Marke ‚maximat‘ auf den Markt: die flexible Druckerhöhungsanlage mit Vorlagebehälter als autarke Löschanlage sowie zwei Füll- und Entleerungsstationen für den direkten und indirekten Wasseranschluss.

  

Die maximat-Technik wurde im eigenen Haus entwickelt und ist VdS-geprüft und vom DVGW zugelassen. Die Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfachs e.V. (DVGW) prüft bei Brandschutzarmaturen die Trennung von Löschwasserleitung und Trinkwassernetz.

 

maximat MX1 ist eine kompakte Druckerhöhungsanlage mit einem Vorlagebehälter aus Stahl. Die autarke Löschanlage ermöglicht eine individuelle Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten. Der Einsatzbereich der Anlage sind Wandhydranten sowie Über- und Unterflurhydranten. Das System mit zugänglichen Komponenten eignet sich für Neuinstallationen ebenso wie zur Sanierung der bestehenden Löschwasseranlagen gemäß DIN 14462 und DIN 1988-60.

 

maximat FSX-LWT ist eine Füll- und Entleerungsstation, die speziell für die Wandhydrantentechnik entwickelt wurde. Die strömungsgünstig konstruierte Trennarmatur findet nur in Verbindung mit maximat MX1 Anwendung. Bei dem Einsatz dieses Löschwassersystems „nass/trocken“ ist die Löschwasserleitung „trocken“. Auf Anforderung steht nach maximal 60 Sekunden an jedem Wandhydranten Löschwasser in ausreichender Menge und mit ausreichendem Druck zur Verfügung. Das System eignet sich für Neuinstallationen und zur Sanierung bestehender Löschwasseranlagen gemäß DIN 14462.

 

maximat DN50 FuE1 ist gleichermaßen eine Füll- und Entleerungsstation, deren Trennarmatur speziell für die Wandhydrantentechnik entwickelt wurde. Beim Einsatz dieses Löschwassersystems „nass/trocken“ ist die trockene Löschwasserleitung über die Füll- und Entleerungsstation direkt an das Trinkwassernetz angeschlossen. Auf Anforderung steht nach maximal 60 Sekunden Löschwasser an jedem Wandhydranten zur Verfügung. Das System kann sowohl für Neuinstallationen als auch zur Sanierung bestehender Löschwasseranlagen gemäß DIN 14462 und DIN 1988-60 eingesetzt werden.

 

Minimax GmbH & Co. KG
 www.minimax.de

 




Neue Zulassungen erweitern Einsatzmöglichkeiten



Zwei neue bauaufsichtliche Zulassungen erlauben ab sofort auch die Abschottung von Kabeltragkonstruktionen und Elektroleerrohren mit dem „Conlit Penetration System“.

Mit dem beschichtungsfreien Weichschottsystem „Conlit Penetration System“ der Rockwool Technical Insulation (RTI) sind Abschottungen der gängigsten Installationen im Sanitär- und Heizungsbereich sowie von Elektroinstallationen möglich.
Durch zwei neu erteilte Zulassungen können nun auch Kabeltragkonstruktionen sowie Elektroleerrohre in S90-Qualität abgeschottet werden.

 

Das Weichschottsystem von RTI basiert auf dem „Conlit Penetration Board“, einer nichtbrennbaren Steinwolleplatte, die auf der Vorderseite mit einem weißen Glasvlies und auf der Rückseite mit einer gitternetzverstärkten, farbig gekennzeichneten Aluminiumfolie kaschiert ist. Auf eine zusätzliche Brandschutzbeschichtung kann beim Einsatz dieser Platten in Massivwänden und -decken oder in leichten Trennwänden verzichtet werden.

 

Mit den neu erteilten Zulassungen können neben den bekannten Abschottungen von Kabelbünden bis 100 mm, brennbaren Versorgungsleitungen bis Da 110 mm sowie nichtbrennbaren Rohren bis Da 326 mm nun auch Kabeltragkonstruktionen aus Stahl-, Aluminium- oder Kunststoffprofilen und Elektroleerrohre (brennbar bis Da 40 mm, nichtbrennbar bis Da 50 mm) durch das Schott geführt werden.

 

Für den Planer ergeben sich laut Unternehmensangaben verschiedene Vorteile, so entfällt beispielsweise das Nachbeschichten inklusive Kontrolle der Schichtstärke und die verschiedenen Installationen können teilweise mit Nullabstand durch die „Conlit Penetration Boards“ geführt werden.

 

Konstruktionslösungen und Montagehinweise sind im Planungs- und Montagehelfer von RTI enthalten, der kostenfrei per E-Mail unter  info@rockwool.de angefordert werden kann. Die Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen, Prüfzeugnisse und Datenblätter können unter   www.rockwool-rti.com heruntergeladen werden.

 

Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Rockwool Technical Insulation
 www.rockwool.de


  
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