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12. November 2008

  • Schaumstoff für Brandschutz nicht nu in Gebäuden
  • Vernetzung von Großbeschallung und Evakuierungsfunktionen
  • Stationäre Infrarot-Gastransmitter


Schaumstoff für Brandschutz nicht nur in Gebäuden



Den duroplastischen Schaumstoff Basotect gibt es in mehreren Ausführungen und für unterschiedliche Anwendungen.

Der Melaminharzschaumstoff der BASF, Basotect® UF, erreicht schon jetzt die höchste für organische Dämmmaterialien mögliche Einstufung nach den neuen verschärften EU-Brandschutzrichtlinien für Gebäude und Züge. Die beiden EU-Normen existieren zurzeit noch neben den nationalen Vorschriften, werden diese aber in den nächsten Jahren komplett ersetzen. Mit der Erfüllung der neuen EU-Richtlinien bietet Basotect UF, das vor allem zur Schallabsorption und Wärmedämmung eingesetzt wird, Ingenieuren und Verarbeitern in allen europäischen Ländern Planungs- und Designsicherheit bei der Dämmung von Gebäuden und Schienenfahrzeugen. In Deutschland ist Basotect UF als "schwerentflammbares" Bauprodukt (DIN 4102-1 B1) klassifiziert.

 

Klassifikation B in der verschärften EU-Brandschutznorm für Bauprodukte

 

Nach der EU-Norm EN 13501-1, deren Brandprüfungen in Zukunft für alle Gebäude-Baustoffe verpflichtend sein werden, erzielt Basotect UF die höchste für organische Materialien erreichbare Klassifikation B,s1,d0. In praxisnahen Modellbrandversuchen wie dem so genannten Single Burning Item Test zeigt sich das Brandverhalten des Materials: Der hohe Stickstoffgehalt des Harzes sorgt dafür, dass der Schaumstoff ohne Zusatz von Flammschutzmitteln extrem flammwidrig ist. Basotect schmilzt und tropft bei Flammenberührung nicht. Der Schaumstoff verkohlt lediglich mit schwacher Rauchentwicklung und zeigt kein Nachglimmen.

 

Brandschutz in Schienenfahrzeugen

 

Basotect UF erreicht  außerdem bei der Klassifizierung nach der Richtlinie EN 45545 die höchstmögliche Sicherheitsstufe (HL 3). Diese neue EU-Norm definiert Gefährdungsklassen sowohl nach der Bauart des Zuges, z.B. Schlafwagen oder Doppeldecker, als auch nach der Strecke, die ein Zug fährt, z.B. ein Intercity, der viele Tunnel passiert. Der Schaumstoff kann so auf allen Streckentypen und in allen Zugarten eingesetzt werden, z.B. zur Wärmedämmung von Zugwänden und -decken oder zur Schallisolierung von Lüftungsanlagen.

 

Den duroplastischen Schaumstoff Basotect gibt es inzwischen in mehreren Ausführungen und für unterschiedliche Anwendungen. Wegen seiner Kombination von verschiedenen Eigenschaften – temperaturbeständig und schwerentflammbar, dabei außerordentlich leicht, elastisch, schallabsorbierend und wärmedämmend – wurde der Schaumstoff bisher vor allem zur Schalldämmung von Gebäuden eingesetzt, aber auch in feuerfesten Flugzeugsitzen, im Automobilbau und jüngst in der Trägerrakete Ariane 5, die Satelliten in den Weltraum transportiert.

 
BASF SE
 www.basf.de
 www.basotect.de


Vernetzung von Großbeschallung und Evakuierungsfunktionen



Promatrix 8000 vereint die Anforderungen aus der Großbeschallung, dem Audio- / Videobereich und die Funktionen zur Evakuierung in einem Gerät. (Foto: Bosch)

Bosch präsentierte auf der Security 2008 in Essen das Dynacord Promatrix 8000-System. Das System vereint die Anforderungen aus der Großbeschallung, dem Audio- / Videobereich und die Funktionen zur Evakuierung in einem Gerät.

Nils Schächtele, Bosch Produktmanager: "Mit der Promatrix 8000 reagieren wir auf die immer engere Verknüpfung von Prosound- und Evakuierungssystemen. Ausgestattet mit exzellenten Komponenten, erweitert die Promatrix 8000 das existierende System in relevanten Belangen wie Audioqualität, Signalverarbeitung und Handhabung".

 

Als integrierte Audio-Plattform für ProSound, Evakuierung und Audio/Video bieten sich für die Promatrix 8000 viele Einsatzmöglichkeiten, darunter Schwimmbäder mit Wellnessbereichen, Schulkomplexe mit integrierter Turn- und Festhalle, große Hotels mit vielfältigen Veranstaltungsräumlichkeiten, Mehrzweckhallen und natürlich Stadien und alle Arten von großen Sportstätten.
Das neue System bietet laut Hersteller im Vergleich zum Vorgängermodell u. a. mehr Leistung bei geringerer Stromaufnahme (erzielt durch Class-D-Technologie), die Geräte sind kompakter gestaltet (alle Verstärker nur 2 Höheneinheiten), der Aufbau von vernetzten Systemen ist einfacher und ProSound-Controller bereits integriert.

 

Herzstück des Systems ist der Matrix Manager DPM 8016 mit integriertem Controller und flexibler Matrix (mit bis zu 16 Audioein- und ausgängen). Das neue System bietet hohe Audioqualität, die Möglichkeit, große vernetzte Systeme aufzubauen (bis zu 100 Zentraleinheiten in einem Netzwerk), umfangreiche Konfigurations- und Bedienmöglichkeiten (per IRIS-Net-Software) und vielfältige Überwachungsfunktionen aller Komponenten.

 

Bosch Sicherheitssysteme GmbH
 www.boschsecurity.com


Stationäre Infrarot-Gastransmitter



Das Dräger PIR 7000 wurde mit dem reddot design award 2008 ausgezeichnet.

Dräger hat sein Portfolio um zwei stationäre Infrarot-Gastransmitter erweitert: den Dräger PIR 7000 zur kontinuierlichen
Überwachung brennbarer Gase und Dämpfe und den Dräger PIR 7200 zur Überwachung von Kohlenstoffdioxid.
Beide Geräte haben in Langzeittests ein präzises und stabiles Messverhalten gezeigt und arbeiten außerdem sehr zuverlässig: Der TÜV bescheinigt ihnen in seinem SIL 2-Zertifikat, lediglich zwei Prozent des SILBudgets für ein Gaswarnsystem in Anspruch zu nehmen.

 

Die Transmitter lassen sich auf individuelle Kundenbedürfnisse einstellen und eignen sich so für den Einsatz in unterschiedlichen Industrien. Die variable Gasbibliothek des Dräger PIR 7000 erlaubt neben den immer hinterlegten
Gasen Methan, Propan und Ethylen die Auswahl von bis zu zehn weiteren Substanzen, beispielsweise Lösemitteln oder Alkoholen. Die Messbereiche beider Transmitter sind frei konfigurierbar, wodurch sie sich in einer Vielzahl von Applikationen nutzen lassen. Der Prozessadapter aus dem Zubehörprogramm ermöglicht es, die Transmitter in ihrem Ansprechverhalten
auf die jeweiligen Erfordernisse einzustellen. Kombiniert mit niedrigen Alarmschwellen führt die „Hochgeschwindigkeitsoption“ zu einer Anzeige detektierter Substanzen in weniger als einer Sekunde. Etwaige Störungen während des Messbetriebes zeigt die Statusanzeige sofort an.

 

Nach den Schutzarten IP 66 und IP 67 zertifiziert lassen sich die Geräte auch in widrigen Umgebungen einsetzen. Das umfangreiche Montage- und Konfigurationszubehör ermöglicht einen Einbau in unterschiedlichen Umgebungen. Zudem beeinflussen Staub- oder Schmutzanlagerungen auf den optischen Oberflächen das Messverhalten der Sensorik nicht, was die Gefahr von Fehlalarmen reduziert. Insekten oder Spinnen können durch Gitter und Filter aus der Messküvette herausgehalten werden.

 

Die Transmitter erfüllen Zulassungen für den Geräteeinsatz in explosionsfähiger Umgebung nach ATEX, IECEx, UL und CSA. Die erwartete Lebensdauer des Dräger PIR 7000 und des Dräger PIR 7200 liegt bei regelmäßiger Wartung bei 15 Jahren.

Das Dräger PIR 7000 wurde mit dem reddot design award 2008 ausgezeichnet, einem vom Design Zentrum Nordrhein-Westfalen vergebenen Preis für Designqualität.

 

Drägerwerk AG & Co. KGaA
 www.draeger.com


  
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