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19. März 2008

  • BFA - Fachkongress auf der Bautec 2008
  • SafetyConsult: Flucht- und Rettungspläne in 3D
  • Dätwyler bietet kostenloses Handbuch zum Funktionserhalt an


BFA - Fachkongress auf der Bautec 2008



Veranstalter und Referenten vlnr: Andreas Charlet (Hagebau Brandschutz Allianz), Dipl.-Ing. Helmut Bramann , (Geschäftsführer BFA ATB Hauptverband Bauindustrie), Frank Boe (Krüger & Scharnberg GmbH), Dipl.-Ing. Felizitas Skala (Skala Akustik Decken, Vorsitzende BFA ATB), Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wesche (Stv. Dir. a. D. iBMB Braunschweig), Dipl.-Ing. Johannes Heyne (Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz) und Dr. Peter Spary (Gütegemeinschaft Brandschutz im Ausbau)

Über 200 Brandschutz-Sachverständige, Fachplaner und ausführende Fachunternehmen trafen sich am 20. Februar 2008 im Palais am Funkturm auf der Bautec 2008, um aktuelle Fragen des baulichen Brandschutzes im Innenausbau zu diskutieren und praxisorientierte Lösungsansätze auszutauschen. Begleitet wurde die Veranstaltung von einer kleinen Fachmesse der Fachunternehmervereinigung BFA Akustik- und Trockenbau im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.

 

Mit dem Fachkongress „Realisierung von Brandschutz-konzepten im Innenausbau“  griff die Fachunternehmervereinigung BFA Akustik- und Trockenbau das Thema auf und stellte dabei die Kompetenz ihrer Mitgliedsunternehmen auf diesem Gebiet heraus. Veranstaltungspartner der Bundesfachabteilung (BFA) Akustik- und Trockenbau waren die Hagebau Brandschutz Allianz und die Architektenkammer Berlin.

 




Gespanntes Auditorium: Brandschutz im Innenausbau interessierte Planer und Ausführende gleichermaßen

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wesche referierte zu „Brandschutz-Lösungsansätzen im Innenausbau bestehender Gebäude und beurteilte unterschiedliche Konzepte, Bauteilkonstruktionen und Komponenten nach ihrem Sinngehalt. Eine rein bürokratische Befolgung aller Ausführungsvorschriften im baulichen Brandschutz könne allein kaum zu angemessenen Lösungen führen. Gefragt sei eine individuelle Bewertung möglicher Betriebs- und Nutzerrisiken sowie eine daran orientierte Entwicklung  sinnvoller Maßnahmenkombinationen. Neben der Planung und Ausführung notwendiger Bauteilkonstruktionen zur Schaffung von Abschottungen und Raumabschlüssen somit Vorbeugung der Brandausbreitung sowie zur Sicherstellung ausreichender Nutzbarkeit von Rettungswegen, beträfe dies z.B. auch die Einbeziehung von Logistikkonzepten zur Brandbekämpfung, Sprinkleranlagen, Feuerlöschern und Wandhydranten sowie Brandmeldeanlagen unter Berücksichtigung der Feuerwehreinsatzplanung.


Als Architekt und Fachplaner für baulichen Brandschutz erinnerte Johannes Heyne in diesem Zusammenhang an die Haftungsprobleme für Planer und Ausführende in diesem Bereich. Insbesondere Planer sollten verdeutlichen, dass ihre Arbeit jederzeit der  verfassungsrechtlichen Wertung des Personenschutzes und der Sicherstellung der Selbstrettungsmöglichkeit entsprochen habe. Denn im Brandschadenfall könnte die Haftungskette aufgrund positiver Vertragsverletzung über den Eigentümer sehr schnell den Bauwerksplaner und Errichter erreichen. Wichtig sei deshalb, die Planung immer am neuesten Verordnungstand zu entwickeln.

 

Die Vorsitzende der BFA Akustik- und Trockenbau, Dipl.-Ing. Felizitas Skala, appellierte deshalb an alle Planer und Ausführenden, ihre Kenntnisse in diesem Bereich weiter zu vertiefen und konsequent anzuwenden. Eine fachgerechte Realisierung von Brandschutzkonzepten erfordere gerade im Trockenbau eine frühzeitige Einschaltung Fachunternehmen, die auch Hinweise bei kritischen Ausführungsschnittstellen geben könnten.

 




Reges Treiben und angeregte Diskussionen herrschten auf den Ständen des Fachkongresses „Realisierung von Brandschutzkonzepten im Innenausbau“ im Palais am Funkturm auf dem Berliner Messegelände

Stellvertretend für die Fachunternehmerseite stellte anschließend das BFA Mitglied Kaefer Construction anhand von Ausführungsbeispielen Ansätze für Brandschutzlösungen im Innenausbau vor und präsentierte hierbei auch Eigenentwicklungen mit bauaufsichtlicher Einzulassung wie ein bis dato noch nie realisiertes Konzept für einen gelochten Doppelboden in der Qualität F 30.  Hierbei war in Abstimmung mit einem Brandschutzgutachter und den zuständigen Behörden eine Teillösung erarbeitet worden, nach der für einen gelochten Bereich Anforderungen an die „Standsicherheit“ und „kein Branddurchschlag während 30 Minuten“ garantiert werden konnten. Die Lochung musste so groß wie möglich – wegen der Belüftung jedoch gleichzeitig so klein wie möglich – definiert werden, da nur eine minimale Dehydration der Platten stattfinden durfte. Als weitere Ausführungsbeispiele wurde die Konstruktion einer selbstständigen F 90-Decke (von oben und unten) mit einer geringen Abhanghöhe in Verbindung mit Stahlunterzügen inkl. Durchführungen in einem Hochhaus mit 26 Etagen sowie die Brandschutzbekleidung des Tunnels Hoburg in Basel vorgestellt. Beides sind schwer realisierbare Objekte im Hinblick auf die brandschutztechnische Verkleidung, die Bauzeiten, die Konstruktionshöhen und für die Logistik. Dafür mussten Sonderlösungen erarbeitet werden.

 

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Podiumsdiskussion unter Einbindung der Gütegemeinschaft Brandschutz im Ausbau.

 

 www.bauindustrie.de

 




SafetyConsult: Flucht- und Rettungspläne in 3D



Eine 3D-Darstellung der Pläne eignet sich laut Unternehmen besonders für öffentliche Gebäude und Anlagen wie z.B. Krankenhäuser, Seniorenheime, Flughäfen, U-Bahn Anlagen, Hotels, Einkaufszentren und Veranstaltungsstätten

Die Firma SafetyConsult bietet die Erstellung von Flucht- und Rettungspläne an. Diese sind ab sofort aich als dreidimensionale Grundrissdarstellung erhältlich. Der Betrachter soll durch diese Darstellung eine bessere räumliche Vorstellung erhalten und sich dadurch schnell und gezielt orientieren können.

 

Laut Unternehmensangaben eignen sich eine 3D-Darstellung der Pläne besonders für öffentliche Gebäude und Anlagen wie z.B. Krankenhäuser, Seniorenheime, Flughäfen, U-Bahn Anlagen, Hotels, Einkaufszentren und Veranstaltungsstätten.

 

Die Flucht- und Rettungspläne mit dreidimensionaler Grundrissdarstellung erfüllen die Anforderungen der gültigen Vorschriften und Normen (Arbeitsstättenverordnung §4,  Arbeitsstättenrichtlinie ASR A2.3, Berufsgenossenschaftliche Vorschrift BGV A8, DIN 4844-3)

 

SafetyConsult Objekt- und Sicherheitskennzeichnung GmbH
 www.safetyconsult.de




Dätwyler bietet kostenloses Handbuch zum Funktionserhalt an



Eine pdf des Handbuchs kann auf der Firmenhomepage kostenfrei heruntergeladen werden

Von der Firma Dätwyler Kabel+Systeme ist das "Handbuch Funktionserhalt" in 2. Auflage kostenlos erhältlich.

 

Das Handbuch ist auf Deutsch und Holländisch erhältlich und enthält Informationen zu

 

- Prüfverfahren

- Normen

- MLAR

- Querschnittermittlung für den Brandfall

- Verlegetechniken mit Dätwyler pyrosys® Befestigungsmaterial (z.B. E30 SAS Einfachschelle mit NHXH Keram Sicherheitskabel mit Befestigungsabstand bis zu 1.200mm)

- Sonder- und Standardverlegetechniken mit allen namhaften Tragsystemherstellern auch ohne Gewindestababhängung

- Produktübersichten Kabel, Schellen, Dübel und Abzweigkästen mit allen techn. Daten

- Schellenzuordnung zu Kabeldurchmesser für Einzel- und Bündelverlegung

- Montageanleitungen und FAQs

 

Das "Handbuch Funktionserhalt" kann als pdf  hier heruntergeladen werden.

 

Dätwyler Kabel+Systeme GmbH
 www.daetwyler-cables.com

 


  
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