26. November 2008

- Brandschutzschaum setzt Maßstäbe
- Richtlinie VDI 6017: Aufzüge - Steuerungen für den Brandfall
- Intelligente Löschsteuerung
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 Brandschutzschaum setzt Maßstäbe

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|  Das Produkt schäumt im Brandfall auf und macht einen weiteren Brandschutzaufstrich überflüssig.
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Der neue OBO FBS90 Brandschutzschaum PYROSIT für die Erstellung von Kabelabschottungen der Feuerwiderstandsklasse S90 bietet laut Herstellerangaben verschiedene Vorteile: Schalungsrohre aus PVC können in der Deckenöffnung verbleiben und müssen nicht entfernt werden. Der Mindestabstand zur benachbarten Brandschutzschaum-Schottung beträgt lediglich 50 mm und die Nachrüstmöglichkeit ist auch mit dem FBS90 gewährleistet, da auch Elektro-Installationsrohre aus Kunststoff mit durch die Abschottung geführt werden dürfen.
Das Produkt schäumt im Brandfall auf und macht einen weiteren Brandschutzaufstrich überflüssig. Verarbeitet wird das Material mit Hilfe einer normalen Kartuschenpistole – jedoch ist auch die Verwendung der OBO 2K-Kartuschenpistolen möglich. Dafür muss der Auspressadapter nur aus der Kartusche gezogen werden.
Herstellerinformationen zum Brandschutzschaum PYROSIT:
- Kein zusätzlicher Brandschutzaufstrich, reduzierter Montageaufwand: Schotterstellung mit nur noch einem Brandschutzprodukt
- Unbegrenzter Kabeldurchmesser: Keine Überprüfung der durch die Schottung geführten Kabel
- Keine Trennung von Kabeltrassen: Mögliche Durchführung durch die Wandschottung
- Nachrüstmöglichkeit: Führung der Installationsrohre durch die Abschottung
- Einbau in Wände aus Mauerwerk/Beton sowie in leichte Trennwände ab 10 cm Dicke
- Schottgröße: max. 20 x 20 cm, ø 20 cm
- Zulässige Durchführung von Elektro-Installationsrohren aus Kunststoff bis ø 20 mm
- Schalungsrohre aus PVC müssen in Deckenöffnungen nicht entfernt werden
- Mindestabstand zu benachbarten FBS90-Schottungen: nur 50 mm
Nicht brennbare Rohre als R90-Schottung zugelassen
OBO BETTERMANN GmbH & Co. KG
www.obo.de


 Richtlinie VDI 6017: Aufzüge - Steuerungen für den Brandfall

Die Richtlinie VDI 6017 zeigt auf, welche Brandereignisse im Hinblick auf die Gebäudenutzung unkritisch sind und unter welchen Voraussetzungen Personen- und Lastenaufzüge im Gebäude trotz einer ersten Brandmeldung weiter betrieben werden können.
Sie soll Planern, Errichtern, Betreibern, Sicherheitsorganisationen und zuständigen Behörden (wie z.B. Feuerwehren) helfen, die Sicherheit von Personen dadurch zu gewährleisten, dass Aufzüge mit einer solchen Steuerung ausgerüstet werden, die im Brandfall die Aufzüge automatisch aus der Gefahrenzone heraushalten oder sie in die Bestimmungshaltestelle fahren lassen.
Die Richtlinie VDI 6017 wurde erstellt, um Entscheidungsträgern eine Bewertungs- und Entscheidungshilfe zu geben, die bei unterschiedlichem Bedarf auch den ganzheitlichen Ansatz und die jeweilige Wirksamkeit berücksichtigt. Zur Veranschaulichung unterschiedlicher Anforderungen an den verlängerten Betrieb von Aufzugsanlagen unterscheidet die Richtlinie zwischen vier verschiedenen Ausstattungsstufen von Aufzügen, je nach Brandschutzkonzept.
Herausgeber der Richtlinie VDI 6017 ist die VDI-Gesellschaft Technische Gebäudeausrüstung. Die Richtlinie beim Beuth Verlag in Berlin erhältlich. Weitere Informationen und Onlinebestellung unter www.vdi.de/richtlinien oder www.beuth.de.
VDI-Gesellschaft Technische Gebäudeausrüstung
www.vdi.de/tga


 Intelligente Löschsteuerung

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|  Die typischen Argotec CST Anwendungen sind: die durchsatzgesteuerte, die konzentrationsgesteuerte und die bedarfsgesteuerte Argotec CST Feuerlöschanlage
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Argotec CST Inertgas-Feuerlöschanlagen sind mit innovativer Technologie konzipierte Systeme. Sie bauen auf den Baugruppen und Auslegungsverfahren für Inertgas-Feuerlöschanlagen auf. Doch zeichnen sie sich im Gegensatz zu herkömmlichen Anlagen durch individuell auf die jeweiligen Einsatzsituationen zugeschnittene Löschvorgänge aus: Das Löschmittel – Argon oder Stickstoff – wird dem Löschbereich auf verschiedene Weise kontrolliert und dosiert zugeführt. Es verdrängt einen Teil des in der Luft enthaltenen Sauerstoffs vom Brandherd – genau so viel, dass ein Feuer schlagartig erlischt.
Die drei typischen Argotec CST Anwendungen sind: die durchsatzgesteuerte, die konzentrationsgesteuerte und die bedarfsgesteuerte Argotec CST Feuerlöschanlage.
Die durchsatzgesteuerte Feuerlöschanlage Argotec CST ermöglicht über eine Durchsatzbegrenzung kontrolliert dosiertes Löschen - das Löschmittel wird in vorausberechneter Menge und Zeit dem geschützten Raum zugeführt - und erfordert keine zusätzliche Druckentlastung. Das macht sicheren und sauberen Brandschutz beispielsweise auch für im Unterdruck betriebene Labore möglich.
Die konzentrationsgesteuerte Feuerlöschanlage Argotec CST ermöglicht durch permanente Restsauerstoffmessung eine kontrollierte Löschmitteleingabe. Nach dem ersten Flutungsintervall wird das Löschmittel dynamisch in weiteren Löschintervallen in den Flutungsbereich eingebracht und so die Löschmittelkonzentration exakt dosiert auf das gewünschte Niveau gebracht und gehalten. Ein optimaler Brandschutz für personenbesetzte Räume, deren ununterbrochener Betrieb gewährleistet bleiben muss. Typische Einsatzbereiche sind Telekommunikationseinrichtungen sowie Steuer- und Leitzentralen.
Die bedarfsgesteuerte Feuerlöschanlage Argotec CST verzichtet im Gegensatz zu herkömmlichen Feuerlöschanlagen auf eine eigene, separate Löschmittelbevorratung, sondern nutzt einen vorhandenen Argon- oder Stickstoff-Produktionsvorrat. Im Brandfall wird im geschützten Raum bedarfsgesteuert, konstant und ununterbrochen eine im Voraus festgelegte Löschmittelkonzentration aufgebaut. Bei Bedarf kann diese auch besonders lange gehalten werden. Die gemeinsame Nutzung eines Inertgasvorrats für Betriebs- und Feuerlöschzwecke reduziert die Installations- und Betriebskosten sowie die notwendige Aufstellfläche. Typische Anwendungsbereiche sind EDV-Räume, die metallbearbeitende Fertigung, Silos sowie Holzspäne- und andere Bunker.
Minimax GmbH & Co. KG
www.minimax.de 
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