Shop | Media | Kontakt | Newsletter | Impressum
Suche
HomeBrandschutzMedienMagazinKongressForumservice
Newsarchiv...vor OrtTermineAdressenKontaktImpressum/DL-InfoV
29. Oktober 2008

  • Neue Normen für den Brandschutz im September/Oktober 2008
  • Halbleiter-Gas-Sensorik


Neue Normen für den Brandschutz im September/Oktober 2008

Im September und Oktober sind diese Normen und Normentwürfe vom DIN für den baulichen Brandschutz veröffentlicht worden:

 

DIN EN 15004-1 (9-2008)
Ortsfeste Brandbekämpfungsanlagen - Löschanlagen mit gasförmigen Löschmitteln - Teil 1: Planung, Installation und Instandhaltung

 

DIN EN 15004 Teil 2 bis 10 (9-2008)
Ortsfeste Brandbekämpfungsanlagen - Löschanlagen mit gasförmigen Löschmitteln – Physikalische Eigenschaften und Anlagenauslegung für Feuerlöschmittel

 

DIN EN 15423 (9-2008)
Lüftung von Gebäuden - Brandschutz von Lüftungsanlagen in Gebäuden

 

Entwürfe

 

E DIN 1988-60 (9-2008)
Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen - Teil 60: Feuerlösch- und Brandschutzanlagen; Technische Regel des DVGW

 

E DIN EN 54-27 (9-2008)
Brandmeldeanlagen - Teil 27: Rauchmelder für die Überwachung von Lüftungsleitungen
Ende der Frist für Stellungnahmen: 08.11.2008

 

E DIN EN 12845 (9-2008)
Ortsfeste Brandbekämpfungsanlagen - Automatische Sprinkleranlagen - Planung, Installation und Instandhaltung
Ende der Frist für Stellungnahmen: 08.11.2008

 

E DIN 14461-2 (10-2008)
Feuerlösch-Schlauchanschlusseinrichtungen - Teil 2: Einspeiseeinrichtung und Entnahmeeinrichtung für Löschwasserleitungen "trocken"
Ende der Frist für Stellungnahmen: 13.02.2009

 

E DIN 14461-6 (10-2008)
Feuerlösch-Schlauchanschlusseinrichtungen - Teil 6: Schrankmaße und Einbau von Wandhydranten mit Flachschlauch nach DIN EN 671-2
Ende der Frist für Stellungnahmen: 13.02.2009

 

E DIN 14623 (10-2008)
Orientierungsschilder für automatische Brandmelder
Ende der Frist für Stellungnahmen: 28.02.2009

 

E DIN 14662 (10-2008)
Feuerwehrwesen - Feuerwehr-Anzeigetableau für Brandmeldeanlagen
Ende der Frist für Stellungnahmen: 28.02.2009

 

E DIN EN 54-1 (10-2008)
Brandmeldeanlagen - Teil 1: Einleitung
Ende der Frist für Stellungnahmen: 13.12.2008

 
(Quelle: DIN Deutsches Institut für Normung e. V.)

 

» Zur Übersicht der geänderten Normen im Brandschutz


Halbleiter-Gas-Sensorik



„Wir entwickeln einen sehr wirtschaftlichen, höchst zuverlässigen punktförmigen Brandmelder mit einer hohen Lebensdauer, der durch seine geringe Baugröße eine Vielzahl neuer Anwendungsfelder erschließt“, so Peter Ohmberger, Geschäftsführer bei Hekatron.

Hekatron forscht zurzeit an neuen Technologien für Halbleiter-Brandgasmelder. Hier laufen zwei Forschungsstränge parallel, der des Metalloxid-Sensors und des FET-Sensors (Feldeffekttransistor). Beide Technologien zeichnen sich laut Angaben des Unternehmens durch geringe Baugröße wie auch durch die Fähigkeit aus, mit entsprechender Software verschiedene Brandgase unterschiedlichen Brandherden zuordnen zu können. Die Detektionseigenschaften sind nahezu identisch.

 

Hekatron konzentriert sich in seinen Entwicklungen auf die FET-Sensorik, da diese Entwicklungslinie laut Unternehmensangaben zwei Vorteile hat.
Während Metalloxid-Sensoren zunächst einzeln hinsichtlich ihrer Detektionseigenschaften angelernt und anschließend überprüft werden müssen, erhalten FET-Sensoren diese Fähigkeit einmalig softwareseitig. Das gestaltet den Produktions- und Prüfprozess einfacher.
Zum zweiten benötigt der Metalloxid-Sensor ein Heizelement, um die hohen Betriebstemperaturen des Sensors zu halten. Dadurch verliert dieser die Substitutionseigenschaften zu herkömmlichen Rauch- und CO-Meldern, da der Energiebedarf ungleich höher ist. Der FET-Sensor entwickelt seine Detektionsleistung bei Raumtemperatur und ist daher energieeffizienter.

 

Wichtige Entwicklungsschritte sind die Miniaturisierung und Software. Die Möglichkeit, den FET-Brandgasmelder in hohen Stückzahlen industriell zu fertigen, ermöglicht konkurrenzfähige Preise. Durch die geringe Baugröße ergeben sich neue Anwendungsbereiche und Gestaltungsmöglichkeiten. Wo Architekten und Designer bislang auf teure Sonderanfertigungen zurückgreifen müssen, soll die FET-Sensortechnik eine kostengünstige und dennoch effiziente Alternative bieten. Zukünftig könnten auch Elektrogeräte wie beispielsweise Fernseher, Computer und Kühlschränke oder auch Fahrzeuge mit den Platz sparenden Meldern ausgerüstet werden.

 

Herzstück der neuen Melder ist ein fingernagelgroßer Halbleiter-Sensor, der mit einer speziell entwickelten Hekatron-Software mögliche Täuschungsgrößen und Querempfindlichkeiten erkennen und ausfiltern soll. Er soll zudem im Vergleich zu derzeit handelsüblichen Meldern aus bis zu 70 Prozent weniger Bauteilen bestehen, um ihn insgesamt weniger anfällig gegenüber Störungen zu machen. Durch die geringere Zahl an Teilen soll ein höherer Automatisierungsgrad sowie eine höhere Prozesssicherheit bei der Produktion erreicht werden, was sich letztendlich auch positiv im Preis niederschlagen soll.

 

Hekatron arbeitet nach eigenen Angaben bei der Entwicklung eng mit seinen Kunden und Partnern zusammen, um ein Produkt zu entwickeln, das den Anforderungen der Anwender und des Marktes gerecht wird.

 

„Wir entwickeln einen sehr wirtschaftlichen, höchst zuverlässigen punktförmigen Brandmelder mit einer hohen Lebensdauer, der durch seine geringe Baugröße eine Vielzahl neuer Anwendungsfelder erschließt“, so Peter Ohmberger, Geschäftsführer bei Hekatron. „Damit schreiben wir die mehr als 40jährige Innovationsgeschichte unseres Unternehmens fort.“

 
Hekatron Vertriebs GmbH
 www.hekatron.de


  
    Home » Newsarchiv » 29. Oktober 2008
    Drucken | Impressum/DL-InfoV| Datenschutz | AGB | Sitemap
Feuertrutz