04. Februar 2009

- Neue Normen für den Brandschutz im November/Dezember 2008 und Januar 2009
- Türen im Trend
|
 Neue Normen für den Brandschutz im November/Dezember 2008 und Januar 2009

Im November und Dezember 2008 sowie im Januar 2009 sind diese Normen, Berichtigungen und Normentwürfe für den baulichen Brandschutz veröffentlicht worden:
- VDI 6017 (11-2008)
Aufzüge - Steuerung für den Brandfall - DIN EN 13501-5 Berichtigung 2 (1-2009)
Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten - Teil 5: Klassifizierung mit den Ergebnissen aus Prüfungen von Bedachungen bei Beanspruchung durch Feuer von außen - DIN EN 1992-1-2 Berichtigung 1 (1-2009)
Eurocode 2: Bemessung und Konstruktion von Stahlbeton- und Spannbetontragwerken - Teil 1-2: Allgemeine Regeln - Tragwerksbemessung für den Brandfall - DIN EN 13501-5 Berichtigung 2 (1-2009)
Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten - Teil 5: Klassifizierung mit den Ergebnissen aus Prüfungen von Bedachungen bei Beanspruchung durch Feuer von außen
Norm-Entwürfe
- E DIN EN 15269-3 (11-2008)
Erweiterter Anwendungsbereich von Prüfergebnissen zur Feuerwiderstandsfähigkeit und/oder Rauchdichtigkeit von Türen, Toren, Abschlüssen und Fenstern einschließlich ihrer Baubeschläge - Teil 3: Feuerwiderstandsfähigkeit von Drehflügeltüren und Fenstern aus Holz - E DIN EN 13381 (1-2009)
Prüfverfahren zur Bestimmung des Beitrages zum Feuerwiderstand von tragenden Bauteilen Teil 1: Horizontal angeordnete Brandschutzbekleidungen Teil 4: Passive Brandschutzmaterialien für Stahlbauteile
Informationen des DIBt zu Überströmöffnungen Bereits am 16. September 2008 veröffentlichte das DIBt neue Informationen aus dem Zulassungsbereich zum Thema Überströmöffnungen (s. FeuerTRUTZ Magazin 3.2008). In der kurzen Informationen werden Anforderungen und Regelungen der Zulassungsbereiche „Feuerschutzabschlüsse“, „Absperrvorrichtungen gegen Feuer und Rauch in Lüftungsleitungen (sog. Brandschutzklappen)“ und „Feuerwiderstandsfähige Abschlüsse besondere Bauart und Verwendung“ festgelegt. Das Dokument kann unter folgender Seite heruntergeladen werden: http://www.dibt.de/de/Data/Aktuelles_Ref_III5_3.pdf
(Quelle: DIN Deutsches Institut für Normung e. V., Verein Deutscher Ingenieure e.V., Deutsches Institut für Bautechnik)
» Zur Übersicht der geänderten Normen im Brandschutz


 Türen im Trend

 |  | 
|  Corporate Design und Brandschutz sind kein Gegensatz mehr: Weil Teckentrup-Brandschutztüren jetzt auch mit einer speziellen Folie beklebt werden dürfen und dabei ihre Zulassung behalten, sind viele kreative Gestaltungs-Ideen möglich. Das Bild zeigt das Demo-Objekt zur BAU in München.
|
Die Architektur entdeckt den Brandschutz: Elegantere Türen und bauaufsichtlich zugelassene, bedruckbare Folien sorgen dafür, dass Feuer- und Rauchschutzabschlüsse jetzt auch in anspruchsvollen Räumen „eine gute Figur“ machen. Der Türenspezialist Teckentrup präsentierte die neuen Architektur-Lösungen erstmalig auf der BAU.
Das Messe-Highlight war laut Unternehmen eine „Bruno-Banani-Brandschutz-Tür“. Mit speziellen Folien kann jetzt jedes Motiv bauseitig auf eine Tür aufgebracht werden – einzige Voraussetzung ist ein digitales Bild. Die bauaufsichtliche Zulassung als Feuerschutz-Abschluss geht durch das Bekleben nicht verloren, denn diese „geringfügige Änderung des Brandschutzelements“ ist nach jüngsten Prüfungen erlaubt.
Die Türen FSA 42 und 62 stehen laut Hersteller ebenfalls für den Trend zu optisch anspruchvolleren Türen . „Sie brauchen keine Bandprägung mehr, haben also eine glatte, flächenbündige Oberfläche über das gesamte Türblatt. Damit wirken sie wesentlich eleganter als konventionelle Modelle“; erläutert Geschäftsführer Kai Teckentrup. Die technischen Weiterentwicklungen sollen die Montage verbessern und die Einsetzbarkeit erweitern: Die Zulassung als T60-Tür folgt einigen Landesbauordnungen, die diese neue Brandschutzklasse bereits in ihren Vorgaben berücksichtigen. Die Zarge ist mit einem Dübel pro Befestigungspunkt montiert, um bei der Montage das Ausklappen der Anker und das Setzen mehrerer Dübel zu sparen. Das Türen sind außerdem rund 25 Prozent leichter als die Vorgänger-Generation. Nach dem Einbau lassen sie sich außerdem um vier Millimeter vertikal verstellen, um geringe Abweichungen vor Ort auszugleichen.
Zur Messe stellte Teckentrup außerdem seine neue Generation der Feuerschutz-Schiebetore vor. Diese sind bereits nach EN 1634-1 geprüft. Mit der Zulassung für Deutschland rechnet das Unternehmen noch in diesem Jahr. Die technischen Eigenschaften im einzelnen:
- T30 / T60 / T90 mit erhöhtem Feuerschutz nach EN 1634.
- Geringeres Gewicht durch Torkonstruktion (ca. 20 kg/m²)
- Höhenverstellbares Torführungsprofil mit nicht sichtbarer unterer Torführung. (Höhenausgleich bis 30 mm möglich.)
- Dauerfunktionsprüfung (nach EN 1191 Klasse C3): 50.000 Zyklen (statt bisher 10.000 Zyklen).
- Schatten-Nut zwischen den Elementen (keine aufliegenden Paneelabdeckungen).
- Attraktive, weil flächenbündige Schlupftür-Integration.
- Komplette Verkleidung von Laufschiene und Anbauteilen, der Enddämpfer ist im Torblatt integriert.
Teckentrup GmbH & Co. KG
www.teckentrup.biz 
|