5. Mai 2009

- Sichere Lösung im Sprinkleranlagenbau
- Neue Brandschutzschale erleichtert Montage
- Runde Absperrvorrrichtung
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 Sichere Lösung im Sprinkleranlagenbau

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|  Würth erweitert sein Produktangebot um eine VdS-anerkannte Sprinklerschelle und Rohrschlaufe für ortsfeste Wasserlöschanlagen.
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Zur vorschriftsgemäßen Installation von Rohrleitungen für ortsfeste Wasserlöschanlagen hat Würth sein Produktportfolio um die Sprinklerschelle TIPP® VDS und die Rohrschlaufe TIPP® VDS erweitert. Die beiden neuen Produkte verfügen über eine VdS-Zulassung und sind daher sowohl für den Einsatz in Sprinkleranlagen als auch in Sprühwasserlöschanlagen, Kohlendioxid- und Halon-Feuerlöschanlagen sowie Schaum- und Pulverlöschanlagen zugelassen. Die Rohrschlaufen wurden für die Befestigung von waagerecht verlegten Leitungen entwickelt, die Sprinklerschellen kommen für die Installation von Steigleitungen zum Einsatz.
Die neue Rohrschlaufe TIPP® VDS bietet dem installierenden Handwerk die Möglichkeit der einfachen Nachjustierung selbst im bereits montierten Zustand: Durch Verstellen der Muttern lassen sich Höhenunterschiede innerhalb bestimmter Grenzen komfortabel ausgleichen. Aktuell sind 13 verschiedene Ausführungen im Programm, die einen Spannbereich von 1" bis 8" abdecken und einer VdS-geprüften Nennlast von 2.000 bis 8.500 N standhalten. Als Material wird bandverzinkter Stahl nach DIN EN 10327 verwendet, bei der Zweischrauben-Sprinklerschelle TIPP® VDS Feinblech der Güte D 11 (galvanisch verzinkt). Die Schelle gibt es in 14 unterschiedlichen Ausführungen für Rohre von ½" bis 10" und entsprechend 2.000 bis 10.000 N Nennlast.
Die Befestigung der neuen Rohrschlaufen beziehungsweise Sprinklerschellen erfolgt jeweils über einen integrierten Gewindeanschluss – je nach Nennlast M 8 bis M 20. Das dafür erforderliche Montagezubehör muss ebenfalls den VdS-Anforderungen entsprechen. Würth bietet dafür Metalldübel, Trapezbefestiger und die Varifix Trägerklammern aus dem eigenen Sortiment. Die Varifix Trägerklammern eignen sich für die Befestigung von Rohren, Sprinkleranlagen und Lüftungskanälen an T-Trägern, U- und Winkelprofilen. Die Trägerklammer steht in einer Kompaktausführung mit verkleinerten Abmessungen auch für die Elektroinstallation zur Verfügung. Zur Montage an Trapezprofilen bietet Würth spezielle Trapezbefestiger. Sie sind wahlweise mit eingepresster Mutter oder mit Rändelmutter erhältlich und realisieren eine schnelle Installation mittels Durchsteckmontage.
Adolf Würth GmbH & Co. KG
www.wuerth.com


 Neue Brandschutzschale erleichtert Montage

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|  Durch eine Ausnehmung im oberen Bereich kann die „Conlit Muffenrohrschale“ einfach von unten über die Verbindungsschelle der Rohrleitung geschoben werden.
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Die erstmals zur ISH 2009 in Frankfurt vorgestellte „Conlit Muffenrohrschale“ der Rockwool Technical Insulation (RTI) wirkt laut Hersteller gleichermaßen schallentkoppelnd und wärmedämmend und ermöglicht die brandsichere Deckendurchführung von Gussabwasserleitungen in R 30- bis R 90-Qualität. Die mit einer farbig gekennzeichneten gitternetzverstärkten Aluminium-Sandwich-Folie kaschierte Schale ist einseitig aufgeschlitzt und auf der Innenwandung eingesägt, so dass sie leicht aufgeklappt und auf der Rohrleitung montiert werden kann.
Abwassersysteme aus SML-Gussrohren haben sich als Fallleitungen bewährt, da sie sich durch Langlebigkeit, gute Schalldämmeigenschaften und Nichtbrennbarkeit auszeichnen. Im Bereich der Deckendurchführung werden Rohrabzweige installiert, über die das Abwasser aus einzelnen Etagen dem Fallrohr zugeführt wird. Die Verbindung dieser Rohrabzweige mit dem SML-Rohr erfolgt mittels von außen angebrachter Rohrverbinder. Um eine zuverlässige Abschottung der Rohre im Brandfall zu gewährleisten, mussten zu montierende Brandschutzelemente in diesen Bereichen bislang einzeln, z. B. mit einem Dämmstoffmesser, angepasst werden. Ein Zeit- und Arbeitsaufwand, der mit der „Conlit Muffenrohrschale“ vermieden werden soll.
Die nichtbrennbare (A2) und druckfeste Schale aus Steinwolle ist einseitig mit einer Muffe versehen. Diese ist so ausgebildet, dass sie einfach über die Rohrverbinder – einschließlich deren Verschraubung – geschoben werden kann. In nur einem Arbeitsgang entsteht so ein brandsicherer Abschluss.
Rockwool Technical Insulation (RTI) Deutsche Rockwool Mineralwoll GmbH & Co. OHG
www.rockwool-rti.de


 Runde Absperrvorrichtung

Die runde Absperrvorrichtung Typ BSK-RPR von SCHAKO mit der allgemein bauaufsichtlichen Zulassung Z-41.3-681 ist nach DIN EN 1366-2 in Verbindung mit DIN-EN 1363-1 geprüft. Sie dient als Absperrvorrichtung von Brandabschnitten in raumlufttechnischen Anlagen. Die Absperrvorrichtung BSK-RPR kann in massive Wände und Decken, in massive Wände mit Anbaurahmen (Trockeneinbau), in Leichtbauwände nach DIN 4102-4 Tabelle 48, sowie in Schachtwände (Ausführung als Leichtbauwände mit Metallständerkonstruktion) eingebaut werden.
Mit dem neuen Anbaurahmen ist die Absperrvorrichtung BSK–RPR u.a. für den Einbau in leichte Trennwände geeignet. Dieser besondere Anbaurahmen erlaubt die Installation der Klappe an beliebiger Stelle in der Wand, unabhängig der vorhandenen wandzugehörigen Metallständerprofile. Der Einbau in einer zuvor fertig beplankten Wand ist somit möglich. Wechselprofile müssen beim Wandaufbau nicht berücksichtigt werden, diese werden nachträglich im Zuge der Montage der BSK-RPR installiert. Die Planung und Montage wird laut Herstellerangaben vereinfacht und mögliche Einbaufehler stark reduziert.
Die BSK-RPR besteht aus verzinktem Stahlblech mit einem Klappenblatt aus Kalzium-Silikatbrandschutzbauplatten. Durch die garantiert abriebfeste Oberfläche wird mehr Sicherheit gewährleistet. Nicht benötigte umlaufende Anschlagwinkel und ein dünnes Klappenblatt vergrößern den freien Querschnitt. Dadurch werden der Druckverlust und die Lautstärke reduziert. Der Anlagenbetreiber profitiert von geringeren Unterhalts- und Betriebskosten und einer Erhöhung des Komforts.
Die Absperrvorrichtung BSK-RPR kann an brennbare und nichtbrennbare Lüftungsleitungen, unabhängig von der Luftrichtung angeschlossen werden. In den Größen von 100 bis 250 mm besitzen die Absperrvorrichtungen BSK-RPR die Feuerwiderstandsklassifizierung K90 nach DIN 4102, vergleichbar mit EI90 (ve, ho, i‹–›o) S nach DIN EN 13501-3.
An die Absperrvorrichtung können Endschalter zu Stellungssignalisierung, elektrische Federrücklaufantriebe und magnetische Auslöseeinrichtungen angebaut werden. Eine Fernauslösung mit Rauchauslöseeinrichtungen darf nur erfolgen, wenn diese eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung besitzen. Das Einbinden in BUS-Systeme ist möglich.
Ferdinand Schad KG
www.schako.de 
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