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08. April 2009

  • Neuauflage des Schulungsfilms "Sicherer Fluchtwege"
  • Zertifizierung nach britischem Standard


Neuauflage des Schulungsfilms ”Sicherer Fluchtweg”



Die aktuelle DVD enthält folgende Sprachversionen: Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Holländisch.

Türen im Verlauf von Rettungswegen (Notausgänge) müssen jederzeit von innen leicht zu öffnen sein. Die sogenannten Notschlüsselkästen sind schon seit vielen Jahren als Hilfsmittel am Notausgang verboten.
Europaweit gelten seit dem 01.04.2003 einheitliche Europäische Normen (DIN EN 179 und DIN EN 1125) für Notausgangs- und Paniktürverschlüsse.

 

Die GfS - Gesellschaft für Sicherheitstechnik mbH aus Hamburg konzentriert sich in ihrem Schulungsfilm insbesondere auf Lösungsmöglichkeiten unter Anwendung dieser Normen. Produkte, wie z.B. der EH-Türwächter oder der Elektrische Stangenalarm, die mit dem entsprechenden Zubehör vom Materialprüfungsamt Nordrhein-Westfalen (MPA) gemäß DIN EN 179 oder DIN EN 1125 geprüft und zertifiziert wurden, werden hier vorgestellt und beschrieben.

 

Seit seiner Erstauflage im Jahre 2000 wurde der Film bereits 3 Mal unter Berücksichtigung der jeweils neuesten gesetzlichen Richtlinien und sich daraus ableitender Produktanwendungsmöglichkeiten aktualisiert. Die letzte Aktualisierung fand im Januar 2009 statt. 

                                       

Der Film soll die Gestaltung von Schulungen und Seminaren bereichern und die Verantwortlichen in ihrer Arbeit unterstützen. Architekten, Fachplaner, Brandschutz-Sachverständige, beratende Ingenieure, Sicherheitsbeauftragte aus Industrie, Handel und Gewerbe oder Feuerwehren nutzen den kostenlosen Schulungsfilm.

 

Die DVD kann kostenlos angefordert werden bei:

 

GfS - Gesellschaft für Sicherheitstechnik mbH
Tempowerkring 15, 21079 Hamburg
Tel. 040-7901950, Fax: 040-790195-11
E-Mail:  video@gfs-online.com

 




Zertifizierung nach britischem Standard



Palusol besteht im Wesentlichen aus Natriumsilikat und Glasfasern, die mit Epoxydharz überzogen und gehärtet werden. Bei Temperaturen über 100°C schäumen die Platten unter Blähdruck auf. (Foto: BASF - The Chemical Company, 2009)

Die Palusol® SW-Brandschutzplatten der BASF sind jetzt auch nach britischem Standard zertifiziert: Brandschutztüren mit Palusol SW wurden erfolgreich darauf gestestet, einem Feuer für 30 bzw. 60 Minuten Widerstand zu leisten. Türhersteller, die Märkte mit britischen Brandschutzstandards beliefern, sparen laut Hersteller mit der BASF-Zulassung Kosten bei der Eigenentwicklung und der brandrechtlichen Sicherheitsprüfung ihrer Türen. In Europa müssen Türproduzenten jeden Türtyp auf Brandsicherheit prüfen lassen, die Bestimmungen unterscheiden sich von Land zu Land.

 

Mit der britischen Zulassung von Palusol SW, d.h. Palusol-Brandschutzplatten als Sandwichsystem mit hochdichten Faserplatten (HDF), können verschiedene Türarten mit unterschiedlichen Brandwiderständen hergestellt werden. Die Zertifikate beziehen sich auf den britischen Standard 476 (Abschnitt 22) und gelten für ein- und zweiflügelige Türsysteme. Alle Zertifikate basieren auf der Prüfung von echten Füllungstüren (flache, aufgedoppelte und profilierte Einzel- oder Mehrfachfüllungen). Die Türsysteme (Rahmen und Holzzarge) für 30 bzw. 60 Minuten Brandwiderstand wurden in Weichholzausführung getestet und zertifiziert.

 

Für die Herstellung von Palusol SW werden ausschließlich HDF-Platten der Emissionsklasse E1/E0 mit einem Formaldehyd-Grenzwert von 0,1/0,05 ppm verwendet. Auch in Großbritannien arbeitet die BASF mit Palusol-Verarbeitern zusammen: So können alle aufschäumenden Brandschutz-Materialien aus einer Hand bezogen werden. In anderen Ländern sind verschiedene Palusol-Sandwiches bereits als Bauteile oder Bauteilkomponenten erfolgreich auf Brandwiderstand getestet. Beispielsweise sind bestimmte, speziell für die USA entwickelte Palusol SW-Platten zertifiziert, einem Feuer 20 bis 90 Minuten lang Widerstand zu leisten.

 

Palusol-Brandschutzplatten sind seit über 30 Jahren baurechtlich zugelassen, nach DIN 4102-A2 klassifiziert und dienen dem passiven Brandschutz, z.B. in Feuerschutztüren, Brandschutzverglasungen, Sicherheitsschränken und Brandschotts. Palusol besteht im Wesentlichen aus Natriumsilikat und Glasfasern, die mit Epoxydharz überzogen und gehärtet werden. Bei Temperaturen über 100°C schäumen die Platten unter Blähdruck auf, wobei ein feinporiger, druckfester, nicht-brennbarer und hitzedämmender Schaum entsteht. Er füllt Fugen und Spalten und verhindert so für eine bestimmte Zeit, dass sich Wärme, Feuer und Rauch ausbreiten. Palusol SW gibt es in unterschiedlichen Kombinationen von einer Palusol-Platte mit einer HDF bis hin zu mehrschichtigen Sandwichstrukturen.

 

BASF SE
 www.palusol.de


  
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