20. Mai 2009

- Mitarbeit im Arbeitsausschuss "Brandsimulation"
- Zustandsanzeige im Sprinklerraum
- Brandmeldeanlagen mit Rauchgenerator überprüfen
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 Mitarbeit im Arbeitsausschuss "Brandsimulation"

Der Normenausschuss Bauwesen im DIN Deutsches Institut für Normung e. V. ruft zur Mitarbeit im neuen Arbeitsausschuss „Brandsimulation“ auf. Es soll eine Norm für Berechnungsmethoden und Vorgehensweisen bei der Brandsimulation von Industriegebäuden gemäß den Vorgaben der Muster-Richtlinie über den baulichen Brandschutz im Industriebau erarbeitet werden.
Der Koordinierungsausschuss KOA 02, als Lenkungsgremium für die Normung des Brandschutzes im Bauwesen, hatte am 29.01.2009 beschlossen, einen neuen Arbeitsausschuss „Brandsimulation“ einzusetzen. Die Industrie, Ingenieurbüros und Behörden haben Bedarf nach Regeln zur Durchführung und Auswertung von Brandsimulationen in Industriebauten, welche allein nach der DIN 18230–1 nicht mehr berechnet werden können, weil zusätzliche Nachweise erforderlich sind.
Die Brandsimulation ermöglicht in Verbindung mit der Muster-Richtlinie über den baulichen Brandschutz im Industriebau (M IndBauRL) detaillierte Aussagen über die erforderliche Feuerwiderstandsdauer der Konstruktion sowie die Berechnung der zulässigen Größen von Brandbekämpfungsabschnitten von Industriebauten. Durch die Anwendung der Brandsimulation wird es möglich, optimierte Brandschutzlösungen insbesondere für Industriebauten mit sehr großen Brandbekämpfungsabschnitten zu entwickeln, welche alle Anforderungen der M IndBauRL erfüllen. Durch die Anwendung des Konzeptes der äquivalenten Branddauer ist die Möglichkeit gegeben, brandschutztechnische Bemessungen auch für nichttragende Bauteile, Feuerschutzabschlüsse und bauliche Schottungen nach der M IndBauRL vorzunehmen sowie Sonderprobleme im Brandschutz von Industriebauten zu behandeln. Industriebauten werden weltweit nach unterschiedlichen Methoden brandschutztechnisch bewertet. Dabei treten Brandsimulationen zunehmend in den Vordergrund, weil sie maßgeschneiderte Brandschutzplanungen und Gebäudeausführungen mit den notwendigen Maßnahmen ermöglichen, d. h. es sind zurzeit starke Bestrebungen zur Qualifizierung der Simulationsmethodik für industrielle Anwendungen im Gange.
Auf einer eintägigen Auftaktsitzung am 03. Juni 2009 soll das Grundkonzept der zukünftigen Norm sowie das weitere Vorgehen vorgestellt und abgestimmt werden. Interessenten sollten sich bis zum 22. Mai 2009 in der Geschäftsstelle des Normenausschusses melden. Unter www.din.de kann ein Antwortformular als pdf heruntergeladen werden.
DIN Deutsches Institut für Normung e. V.
www.din.de


 Zustandsanzeige im Sprinklerraum

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|  Die TAV-Box übernimmt die Zustandsanzeige, Überwachung und Ansteuerung direkt in der Ventilstation.
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In der VdS-CEA Richtlinie 4001 für Sprinkleranlagen ist die wöchentliche Routineprüfung der Sprinkleranlagen vorgeschrieben. Ein Problem, dass sich dabei in der Praxis immer wieder stellt, ist die Entfernung zwischen Sprinklerraum und der Brandmelderzentrale.
Die Zustandsanzeigen der TAV-Station erfolgen nämlich an der BMZ, und die muss aus Sicherheitsgründen in einem separaten Raum montiert werden.
Hekatron bietet als Lösung die TAV-Box an. Sie wird direkt im Sprinklerraum installiert und auf die Ringleitung der BMZ aufgeschaltet. Als deren verlängerter Arm ist mit der TAV-Box die Zustandsanzeige, Überwachung und Ansteuerung der Ventilstation erstmalig direkt im Sprinklerraum möglich. Bis zu zwölf TAV-Boxen können pro Ringleitung angeschlossen werden, wobei eine Box jeweils einem Löschbereich zugeordnet ist.
Die Zustandanzeige an der Frontseite kann individuell angepasst und im Anzeigefeld beschriftet werden, abgestimmt auf die Anforderungen vor Ort. Die Funktionen der TAV-Box sind Ansteuerung und Überwachung von Alarmventil und Luftumschaltventil sowie Überwachung und Anzeige von Druckluftschwund, der Schieberstellung und des Alarmprobehahns der Ventilstation. Die TAV-Box wird in Verbindung mit vorgesteuerten Sprinkleranlagen hauptsächlich in Bereichen eingesetzt, in denen eine erhöhte Sicherheit vor Wasserschäden verlangt wird.
Hekatron Vertriebs GmbH
www.hekatron.de


 Brandmeldeanlagen mit Rauchgenerator überprüfen

In den gängigen Regelwerken DIN VDE 0833 Teil 2 oder in den VdS-Richtlinien für automatische Brandmeldeanlagen, Planung und Einbau, VdS 2095, sind Randbedingungen für den Einsatz von Rauchmeldern bezüglich der Deckenhöhe und Luftgeschwindigkeit angegeben. In hohen Gebäuden oder bei höheren Luftgeschwindigkeiten in einem Objekt kann die Branderkennung durch Rauchmelder unter ungünstigen Umständen nicht sichergestellt sein. Deshalb müssen in Räumen mit Brandmeldeanlage, wo die Umgebungsbedingungen außerhalb der Randbedingungen in Normen und Richtlinien liegen, manchmal Rauchversuche durchgeführt werden. In den Richtlinien VdS 2095 werden beim Einsatz von Rauchmeldern bei hohen Luftwechselraten Rauchversuche gefordert, falls Bedenken gegenüber der Projektierung bestehen.
Die VdS Schadenverhütung bietet als neue Dienstleistung die Überprüfung einer Brandmeldeanlage in kritischen Bereichen mit einem Rauchgenerator an. Mit dem Rauchgenerator wird Material, z. B. Holz oder Rauchöl mittels eines Gasbrenners verschwelt. Die Auswertung der durchgeführten Rauchversuche geschieht über die Reaktion der Brandmeldeanlagen. Während der Prüfung tritt keine signifikante Wärmentwicklung und kaum oder gar kein Brandgeruch auf, was für neue Gebäude wichtig ist. Der Brenner wird mit Propangas versorgt, das bei seiner Verbrennung unkritisch ist. So entstehen keine toxischen Gase.
VdS Schadenverhütung GmbH
www.vds.de 
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