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4. November 2009

  • Dem Feuer keine Chance
  • Zertifikat für Errichter von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen
  • Programm im vorbeugenden Brandschutz erweitert


Dem Feuer keine Chance



Mit der BSM-E Brandschutzmanschette Typ AWM II mit der Feuerwiderstandsklasse S 90 können ganze Bündel von Elektro-Installationsrohre gegen Feuer abgeschottet werden.

Brandschutzdecken müssen neunzig Minuten lang dem Feuer widerstehen können, Wände vor Notausgängen und Fluchtwegen dreißig Minuten. Riskant wird es dann, wenn Leitungen und Kabel diese feuerwiderstandsfähigen raumabschließenden Bauteile durchqueren. Hier müssen laut Gesetz grundsätzliche Brandschutzmaßnahmen durchgeführt werden.

Eine davon bietet FRÄNKISCHE neu an: Die BSM-E Brandschutzmanschette Typ AWM II für den sicheren Verschluss von Elektro-Installationsrohrdurchführungen durch Brandschutzwände und –decken.

 

Die neue Brandschutzmanschette der Feuerwiderstandsklasse S 90 besteht aus zwei Halbschalen, die um das Einzelleerrohr oder das Leerrohrbündel herumgelegt und an der Wand oder Decke mit Metalldübeln und Stahlschrauben befestigt werden. Die Manschette enthält ein intumeszierendes Material, einen Blähgrafit. Dieser Dämmschichtbildner schäumt im Brandfall mit starkem Blähdruck auf und verschließt die Bauteilöffnung dauerhaft gegen Feuer und Rauch. Die Manschette kann ohne großen Aufwand auch nachträglich befestigt werden und zwar bei Wänden auf jeder Seite, bei Decken reicht eine unterseitige Anbringung. Nicht nur Einzelrohre, sondern ganze Rohrbündel können so zuverlässig abgeschottet werden und zwar ganz ohne Spezialbaustoffe. So genügt handelsüblicher Beton, Mörtel oder Gips, um Öffnungen um die Rohrbündel herum dicht zu machen. Die Leer-räume zwischen den einzelnen Rohren müssen überhaupt nicht verschlossen werden. Die Brandschutzmanschetten eignen sich für maximale Öffnungsgrößen von 125 mm Durchmesser bei Massivwänden und –decken ab 150 mm Stärke. Bei nur 100 mm dicken Wänden darf das Bündel einen maximalen Durchmesser von 79 mm aufweisen. Die Elektro-Installationsrohre sollten eine maximale Größe von 32 mm nicht überschreiten.

 
Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG
 www.fraenkische-elektro.de

 




Zertifikat für Errichter von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen

Errichter von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen können sich ab sofort vom ZVEI zertifizieren lassen und so ihre Wettbewerbschancen erhöhen. Das Gütesiegel „ZVEI-Errichter RWA“ soll Gebäudebetreibern die Auswahl
qualifizierter Fachfirmen erleichtern und ihr Haftungsrisiko verringern.

 

Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) schützen durch Freihalten der Flucht- und Rettungswege im Brandfall Menschen und Werte. „Eine qualitativ hochwertige Planung, Errichtung und Instandhaltung ist dafür unabdingbar", betont Eckart Roeder, Geschäftsführer der ZVEIArbeitsgemeinschaft Errichter und Planer. „Das ZVEI-Zertifikat erleichtert Gebäudebetreibern die Auswahl qualifizierter Fachbetriebe. Nur Unternehmen mit der erforderlichen RWA-Sachkenntnis werden vom ZVEI anerkannt. Die Arge Errichter und Planer hat dazu umfangreiche Kriterien sowie einen Prüfungsfragenkatalog entwickelt.“

 

Gebäudebetreiber verringern nach Ansicht des ZVEI mit der Auswahl eines zertifizierten Fachbetriebs auch ihr Haftungsrisiko. Der Nachweis einer ordnungsgemäß und normgerecht erbauten RWA-Anlage fällt damit Betreibern und Errichtern im Schadensfall deutlich leichter.

 

Wichtige Voraussetzungen für eine Anerkennung ist der Nachweis einer sachkundigen RWA-Fachkraft und einer Elektrotechnischen Fachkraft nach DIN VDE 1000-10. Das Zertifikat ist auf zwei Jahre befristet und ist nach einer Auffrischungsschulung der Fachkraft in vereinfachter Form erneut zu beantragen. Den Antrag auf Zertifizierung können nur Mitglieder der ZVEI Arbeitsgemeinschaft Errichter und Planer stellen. Anerkannte Fachbetriebe sind am Logo „ZVEI Errichter Sicherheitssysteme“ erkennbar.

 

Informationen über die Zertifizierung, den Sachkundenachweis und die anerkannten RWA-Fachfirmen sind unter  www.zvei-errichter.de verfügbar.

 

ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V.
 www.zvei.org

 




Programm im vorbeugenden Brandschutz erweitert



Mit seinem Brandschutzprogramm bietet Thermopal auch eine vielseitige Auswahl an flammhemmenden Trägerwerkstoffen.

Gerade in öffentlichen Einrichtungen ist das Thema baulicher Brandschutz allgegenwärtig: Dort müssen Bauprodukte je nach Einsatzbereich schwerentflammbar oder nichtbrennbar sein und einen gültigen Brandprüfnachweis haben. Thermopal führt diesen Nachweis für alle beschichteten Brandschutzplatten.

 

Der Hersteller war im Januar mit der nichtbrennbaren Dekorplatte flameprotect compact in den Markt gestartet. „Seitdem haben wir unser Programm im Bereich der schwerentflammbaren Holzwerkstoffe komplettiert“, erklärt Marketing-Leiter Matthias Marx: „Mit unserem breiten Brandschutz-Sortiment bieten wir Architekten neue, vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.“ Alle schwerentflammbaren Produkte sind mit jedem Dekor und jeder Struktur von Thermopal erhältlich.

 

Für Lösungen im architektonischen Bereich bietet Thermopal jetzt Kompaktschichtstoffe in flammhemmender Qualität mit schwarzem Kern an. Auch Dekorplatten für den vorbeugenden Brandschutz können mit einer Hochglanz-Direktbeschichtung hergestellt werden, auf Basis von MDF oder Spanplatte, beide in schwerentflammbarer Qualität. Durch 1,2 mm dickem HPL Typ F bietet Thermopal außerdem eine verbesserte Optik der Oberfläche bei Vermiculit Composite, einer Verbundplatte mit mineralischem Kern aus nicht brennbarem Vermiculit.

 

Thermopal GmbH
 www.thermopal.com


  
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