3. November 2010

- Niederdruck-Löschkonzept zum Schutz von Kabelkanälen und -räumen
- Brandschutz in explosionsgefährdeten Bereichen
- Weitspannträgerdecken mit geprüftem Brandschutz
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 Niederdruck-Löschkonzept zum Schutz von Kabelkanälen und -räumen

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|  Bei der Minifog ProCon Feinsprühlöschanlage werden in den zu schützenden Kabelkanälen und -räumen Minifog Impulsdüsen installiert, die im Brandfall einen feinen Wassernebel erzeugen.
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Kabelkanäle sind das Versorgungssystem der meisten Betriebe, bergen jedoch enorme Brandlasten. Die Feinsprühtechnik bietet effektiven Schutz bei minimalem Wasserbedarf. Der Löschwassereinsatz bei dem neuen Minifog ProCon-Löschkonzept von Minimax wurde dabei gegenüber bekannten Löschsystemen nochmal reduziert.
Aufbau und Funktion der Minifog ProCon Feinsprühlöschanlage entsprechen der klassischen Sprühwasserlöschanlage - mit dem Unterschied, dass in den zu schützenden Kabelkanälen und -räumen Minifog Impulsdüsen installiert werden, die Wassernebel erzeugen. Im Brandfall wird ein definierter Löschbereich durch die Brandmeldeanlage ausgelöst und der Brand mit einer äußerst geringen Menge fein vernebelten Wassers bekämpft. Aufgrund der geringen Löschwassermenge sollen die Löschobjekte im Falle einer Löschung keinen größeren Schaden nehmen, sondern schnell wieder einsatzbereit sein - Ausfallzeiten und Betriebsunterbrechungen nach dem Löschvorgang sollen auf ein Minimum reduziert werden.
Ermöglicht wird der minimale Wassereinsatz durch das Ausnutzen der physikalischen Eigenschaften des Wassers. Über die Minifog Impulsdüsen wird das Löschwasser sehr fein versprüht und die Gesamtoberfläche des Löschwassers durch das kleine Tropfenspektrum vervielfacht. So soll es die Brandwärme besonders gut aufnehmen und Brandherd und Umgebung wirksam gekühlt werden. Durch das Verdampfen des Löschwassers im Feuer wird zusätzlich eine große Wärmemenge gebunden. Durch die Düsenanordnung und das Tropfenspektrum wird der Brandherd auch dann erreicht, wenn Störfaktoren wie Brandthermik oder Luftbewegungen vorhanden sind.
Niederdruck-Feinsprühlöschanlagen besitzen einen sehr niedrigen Anlagendruck von 10bar, 12bar oder 16bar. Damit können sie an bestehenden Wasserversorgungen von Löschanlagen, Hydrantenanlagen oder an die direkte Feuerwehreinspeisung in das Rohrnetz mit angeschlossen werden. Des weiteren ermöglicht der geringe Mindestdruck von 4bar an der Düse die Nutzung der vorhandenen Pumpenanlagen; die Installation von neuen Pumpenanlagen ist nicht notwendig. Eine normale Löschwasserqualität nach den Anforderungen der VdS 2109 ist ausreichend. Aufgrund des geringen Löschwasserbedarf können die Rohrleitungen des Systems klein und leicht ausgelegt werden.
Die Niederdruck-Feinsprühtechnik Minifog ProCon kann in verschiedensten Industriebereichen eingesetzt werden. Neben dem Schutz von Kabelkanälen und -räumen ist die Minifog Feinsprühtechnik laut Herstellerangaben auch für weitere Risiken, zum Beispiel in Kraftwerken, zugelassen: Bekohlungsbereiche, Band- und Förderbrücken oder Turbinen können mit dem neuen Löschkonzept geschützt werden. Bei den einzelnen Anlagenkomponenten handelt es sich um robuste Standardbauteile, die für den Einsatz in Kraftwerken geeignet sind. Somit kann die Niederdruck-Feinsprühtechnik als durchgängiges Löschkonzept sowohl für den Raum- als auch den Objekt- bzw. Maschinenschutz dienen.
Minimax GmbH & Co. KG
www.minimax.de


 Brandschutz in explosionsgefährdeten Bereichen

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|  Die Ex-Barriere ermöglicht eine einzelne Adressierung der Brandmelder in explosionsgefährdeten Bereichen.
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Novar erweitert das Portfolio der Traditionsmarke ESSER mit einer speziellen Ex-Barriere, die es ermöglicht, Brandmelder in explosionsgefährdeten Bereichen im Rahmen der gültigen ATEX-Richtlinie einzeln zu adressieren. Durch den Einsatz verschiedener Sensoren in den IQ8Quad-Meldern der Ex-Klasse wird eine breite Detektionsvielfalt gewährleistet; dazu gehören Thermodifferentialmelder, optische Rauchmelder und der Multisensormelder O²T.
Mit der neuen Ex-Sicherheitsbarriere können nun alle ATEX-Brandmelder der Serie IQ8Quad Ex (i), die für den Einsatz in Ex-Zonen 1 und 2 vorgesehen sind, als voll adressierbare Melder eingesetzt werden. Da die Stromversorgung der Ex-Melder direkt über den Feldbus erfolgt, wird keine zusätzliche externe Versorgung benötigt. Durch die Möglichkeit der Einzeladressierung kann somit auch in den hochsensiblen Ex-Bereichen im Alarmfall der Brandort lokalisiert werden, um weitere Maßnahmen zur Brandbekämpfung zeitoptimal durchzuführen.
Novar GmbH
www.esser-systems.de


 Weitspannträgerdecken mit geprüftem Brandschutz

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|  Mit der neuen gutachterlichen Stellungnahme über Unterdeckenkonstruktionen mit Weitspannträgern der Feuerwiderstandsklassen F 30, F 60 und F 90 verfügt Rigips über einen umfassenden Verwendbarkeitsnachweis.
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Rigips liegt eine neue gutachterliche Stellungnahme der MPA Braunschweig (Nr. 3079/694/07) für Unterdeckenkonstruktionen mit Weitspannträgern der Feuerwiderstandsklassen F 30, F 60 und F 90 bei Brandbeanspruchung von unten beziehungsweise aus dem Zwischendeckenbereich vor. Diese bestätigt, dass die angebotenen Konstruktionsvarianten im Brandfall den erwünschten Feuerwiderstand leisten.
In dem zentralen Dokument „Technik aktuell – Weitspannträgerdecken mit Brandschutz“ hat der Hersteller die wesentlichen Aussagen des Brandschutzgutachtens zusammengestellt, anhand von Konstruktionsbeispielen erläutert und mit weiterführenden Empfehlungen – etwa zu Wandanschlüssen, Revisionsöffnungen sowie dem Anbringen von Zusatzlasten und Sichtdecken – präzisiert. Ergänzt wird das „Technik aktuell“ von der Anlage „Hinweise zur Verarbeitung“, in der sich praxisrelevante Aussagen zur brandschutztechnisch sicheren Verarbeitung von Weitspannträgerdecken finden. Beide Unterlagen stehen Planern und Fachhandwerkern ab sofort kostenfrei unter www.rigips.de/downloads_tech_dokumente.asp zur Verfügung.
Saint-Gobain Rigips GmbH
www.rigips.de 
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