17. November 2010

- Neue Normen für den Brandschutz
- Neues 230 Volt-Notstromversorgungssystem
- Brandschutzforschung der Bundesländer - Forschungsberichte
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 Neue Normen für den Brandschutz

In den Monaten November bis Dezember 2010 sind diese Normen für den baulichen Brandschutz veröffentlicht worden:
- DIN EN 15725 (11-2010)
Berichte zum erweiterten Anwendungsbereich bezogen auf das Brandverhalten von Bauprodukten und Bauarten - DIN EN 1992-1-2/NA (12-2010)
Nationaler Anhang – National festgelegte Parameter – Eurocode 2: Bemessung und Konstruktion von Stahlbeton- und Spannbetontragwerken – Teil 1–2: Allgemeine Regeln – Tragwerksbemessung für den Brandfall - DIN EN 1992-1-2 (12-2010)
Eurocode 2: Bemessung und Konstruktion von Stahlbeton- und Spannbetontragwerken – Teil 1–2: Allgemeine Regeln – Tragwerksbemessung für den Brandfall - DIN EN 1993-1-2 (12-2010)
Eurocode 3: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten – Teil 1–2: Allgemeine Regeln – Tragwerksbemessung für den Brandfall
(Quelle: DIN Deutsches Institut für Normung e. V.)
» Zur Übersicht der geänderten Normen im Brandschutz


 Neues 230 Volt – Notstromversorgungssystem

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|  Objekte mit großen und entsprechend schweren RWA-Lüftungsanlagen sollen sich mit dem neuen 230V-Notstromversorgungssystem wesentlich „sparsamer“ verkabeln lassen. (Bild: D+H; Cambium-Bürokomplex Hamburg)
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Der Entwicklungsabteilung der D+H Mechatronic AG hat ein neues Notstromversorgungssystem mit einer Ausgangsspanung von 230VAC entwickelt, das die Verkabelungskosten erheblich reduzieren soll. Die VdS-Zulassung für das auf der DIN EN 12101-10 basierend arbeitende System ist bereits beantragt.
Eine Alternative ist das neue Notstromversorgungssystem vor allem für Objekte mit schweren Fenstern, bzw. mit hohen Schneelasten. Bislang war hier laut Hersteller – insbesondere falls keine bauseitige 230V-Notstromversorgung vorlag – ein umfangreicher Verkabelungsaufwand zur Steuerung der Einschubzentralen notwendig. Im Vergleich zur herkömmlichen 24V-Notstromtechnik soll sich der nötige Kabelquerschnitt nahezu um den Faktor Zehn reduzieren. Dementsprechend günstiger können die Verkabelungskosten ausfallen.
Insbesondere komplexe RWA-Lüftungssysteme mit großen Fenstern und entsprechend leistungsstarken Antrieben sollen sich so insgesamt wirtschaftlicher anbieten lassen. In Verbindung mit 230V Antrieben von D+H, ausgestattet mit der BSY+ Technologie, sollen die Antriebe im Lüftungsbetrieb langsam und entsprechend leise fahren, ohne die Nutzer zu stören. Die Akkus der Notstromversorgung sind leicht wechselbar und mit einer Schutzhaube gegen Berührung geschützt. Für laufende Sicherheit sorgen Wechselrichter mit hochwertiger Sinus Ausgangsspannung, diverse Statusanzeigen, Akkuimpedanzüberwachung, Netzspannungskonstanter sowie Störungsmeldungen an die RWA Steuerzentrale.
D+H Mechatronic AG
www.dh-partner.com


 Brandschutzforschung der Bundesländer - Forschungsberichte

Auf der Homepage der Forschungsstelle für Brandschutztechnik an der Karlsruher Institut für Technologie (KIT) steht ein neuer Forschungsbericht zum kostenlosen Download zur Verfügung. Der Titel des Forschungsberichts lautet "Brandschutz in Genlaboren - Einsatz von Wassernebel- und Gaslöschanlagen Teil 1".
Inhalt des Forschungsberichts "Brandschutz in Genlaboren - Einsatz von Wassernebel- und Gaslöschanlagen Teil 1": - Brand- und Rauchausbreitung in Gebäuden - Allgemeine Gefährdungsdarstellung - Biologische Gefährdung - Besonderheiten in Gebäuden mit mikrobiologischen und gentechnischen Bereichen - Eigenschaften von ortsfesten Löschanlagen (Sprinkler, Wassernebel, Inertgas, Sauerstoffreduktion, Halonersatzstoffe) - Beurteilungskriterien für den Einsatz von ortsfesten Löschanlagen in mikrobiologischen und gentechnischen Bereichen
Dieser Forschungsbericht kann unter hier heruntergeladen werden.
Unter http://www.ffb.uni-karlsruhe.de/392.php finden Sie eine Übersicht aller downloadbaren Forschungsberichte.
Forschungsstelle für Brandschutztechnik Karlsruher Institut für Technologie
www.ffb.uni-karlsruhe.de
www.kit.edu

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