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30. Juni 2010

  • Infrarot-Flammenmelder: Dreifach sieht besser
  • Lösungen für die Elektroinstallation in Brandschutzwänden
  • Schwer entflammbare Kabel zur direkten Erdverlegung


Infrarot-Flammenmelder: Dreifach sieht besser



Der UniVario FMX5000 IR ist ein 3-Kanal IR-Flammenmelder mit spektraler Empfindlichkeit im infraroten Bereich. Drei Sensoren überwachen den infraroten Teil des optischen Spektrums und werden über einen Mikrocontroller ausgewertet.

Die UniVario Produktfamilie von Minimax hat Zuwachs bekommen: Der 3-Kanal Flammenmelder FMX5000 IR ist, wie auch die anderen UniVario Melder, für den Einsatz in rauen, industriellen Umgebungen konzipiert. Er detektiert offene Flammen und blendet dabei mögliche Störgrößen aus.

 

Der UniVario FMX5000 IR ist ein 3-Kanal IR-Flammenmelder mit spektraler Empfindlichkeit im infraroten Bereich: Drei Sensoren überwachen den infraroten Teil des optischen Spektrums und werden über einen Mikrocontroller ausgewertet. Durch einen 3-fachen Optiktest, bei dem alle drei Sensoren einzeln mit Testsendern überprüft werden, wird eine Funktionsüberwachung der Sensoren sichergestellt. Die Überwachungsentfernung des Infrarot-Flammenmelders beträgt bis zu 50 Metern, die gesamte Überwachungsfläche erstreckt sich über 670 Quadratmeter.

Intelligente Auswertealgorithmen eines integrierten Mikrocontrollers ermöglichen dem UniVario FMX5000 IR, Störgrößen, wie heiße Oberflächen und Sonnenstrahlung, komplett auszublenden.

 

Durch einfaches Aufstecken eines Kommunikationsmoduls kann der UniVario FMX5000 IR auf Ringbustechnik umgestellt werden. Er ermöglicht durch Einzeladressierung konfigurierbare Meldertexte und Einzelidentifikation an Brandmelderzentralen.

Der UniVario FMX5000 IR ist VdS-anerkannt für die höchste Empfindlichkeitsklasse 1 nach EN54-10 und hat die FM Anerkennung sowie das Konformitätszertifikat für Russland.

 

Minimax GmbH & Co. KG

 www.minimax.de

 




Lösungen für die Elektroinstallation in Brandschutzwänden



Das neue System der KAISER-Brandschotts ermöglicht die Abschottung von Leitungen, Rohren und Leitungsbündeln. Sie erhalten so die Feuerwiderstandsklasse bis F 90 und sind sowohl für Hohlwand-, Mauerwerks- als auch Betonbauwände geeignet.

Auf der „Light+Building“ 2010 präsentierte die KAISER GmbH & Co. KG (Schalksmühle) Lösungen für die brandschutzgerechte Abschottung von Elektroinstallationen in Brandschutzwänden. Das neue System der KAISER-Brandschotts, das um Leitungs-, Rohr- und Dosenschotts ergänzt wurde, erlaubt die sichere, sichtbare und zertifizierte Brandabschottung bestehender Rohre, Leitungen und Leitungsbündel ohne Spachteln und Schmieren.

Mit den Messeneuheiten stehen nun Lösungen für die Abschottung in Brandschutzwänden sowohl in Hohlwand-, Mauerwerks- als auch Betonbauwänden zur Verfügung. Das Sortiment der Kaiser-Brandschotts ermöglicht die sichere Abschottung, bewahrt die Feuerwiderstandsklasse der Wand bis F 90 und dichtet Fugen und Zwickel selbständig ab.

 

Möglich macht dies die sogenannte „AFS-Technik“. „AFS“ steht für „Active Fire Stop“ und bezeichnet einen umhüllenden Dämmschichtbildner, der im Brandfall aufschäumt und die Installationsöffnungen verschließt. Durch diese Technik bleibt die Feuerwiderstandsklasse bis F 90 erhalten, die Ausbreitung von Rauch und Feuer durch die Installationsöffnungen wird verhindert.

 

Die teilbaren Leitungsschotts „System LS 90“ und Rohrschotts „System RS 90“ werden nach Erstellen der Installationsöffnung in Hohlwand, Mauerwerk oder Betonwand über bestehende Leitungen oder Rohre gesteckt. Der zweiteilige Schottzylinder des „System DS 90“ wird wie eine KAISER-Hohlwanddose in die Fräsöffnung von 74 mm Ø gesteckt befestigt. Anschließend können Installationsrohre bis M40 oder bis zu sechs NYM-Leitungen mit einem maximalen Querschnitt von 5 x 2,52 in die Wand durch- oder eingeführt werden. Zum Schluss wird das zweiteilige Dichtelement zur Sicherstellung des rauchdichten Raumabschlusses um die Leitungen oder das Rohr gelegt, auf den Schottzylinder geschoben und mittels Bajonettverschluss fest arretiert. Darüber hinaus kann das Dichtelement wieder geöffnet werden, so dass eine zerstörungsfreie Nachbelegung möglich ist.

 

Bei Mauerwerksinstallationen kann das Dosenschott „System DS 90“ zudem wie eine Unterputzdose eingegipst werden. Für die passgenaue Herstellung der Installationsöffnungen führt KAISER Werkzeug in seinem Programm. Die Brandschotts können jeweils als Gruppe bis zu 3-fach-Anordnung nebeneinander installiert werden, ohne die Funktion der Brandschutzwand zu beeinträchtigen. Für die KAISER-Brandschotts ist eine ETA-Zulassung (European Technical Approval) beim DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) beantragt. Sie sind nach DIN EN 1366-3 als Durchführung durch Mauerwerkswände nach DIN 1053, als Durchführung durch Betonwände gemäß DIN 1045 sowie als Einführung und Durchführung bei Trockenbauwänden nach DIN 4102-4 zugelassen.

 

KAISER GmbH & Co. KG

 www.kaiser-elektro.de

 




Schwer entflammbare Kabel zur direkten Erdverlegung



Die ALSECURE-Mittelspannungskabel von Nexans sind für die direkte Erdverlegung geeignet und weisen aufgrund ihres halogenfreien Mantels ein verbessertes Verhalten im Brandfall auf. (Bild: Nexans)

Nexans hat auf der POWERGRID Europe in Amsterdam die schwer entflammbaren Mittelspannungskabel der ALSECURE-Serie vorgestellt.
Die Mittelspannungskabel lassen sich, im Gegensatz zu den Brandschutzkabeln mit HM4-Mantelmischung, direkt in der Erde verlegen. Für die Sicherheit im Brandfall sorgt eine von der Nexans Deutschland GmbH entwickelte und zum Patent angemeldete Mantelmischung. Sie ist halogenfrei, schwer entflammbar, hemmt die Brandfortleitung und entwickelt unter Feuereinwirkungen keine giftigen oder korrosiven Gase. Sie setzt außerdem auch weniger Rauch frei als herkömmliche PVC-Kabel.

 

Der neue Mantelwerkstoff bietet die mechanische Festigkeit von Polyethylen hoher Dichte und erfüllt die HM4-Anforderungen, außerdem nimmt er fast keine Feuchtigkeit auf. Das ermöglicht die direkte Erdverlegung ohne Verlegerohre. Die Kabel eignen sich u.a. zur Verwendung in Kraftwerken, im Stromverteilnetz, in Gewerbeparks oder zum Beispiel bei der Bahn.

 

Nexans Deutschland GmbH
 www.nexans.de


Bestandsschutz auf Basis historischer Bauordnungen – BAYERN


von Lutz Battran und Thomas Kruszinski

 

Historische Bauteile und veränderte Nutzungen werfen regelmäßig die Frage nach dem Bestandsschutz auf. Dieses Fachbuch aus der Reihe „Brandschutz im Bestand“ ist Ihnen hierbei eine sehr nützliche Arbeitshilfe und liefert Ihnen den Text der wichtigsten Bayerischen Bauordnungen seit 1791. » Mehr...

 


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Eine Übersicht der Landesbauordnungen finden Sie in der Rubrik "Brandschutz". Die Bauordnungen der Länder sowie die Musterbauordnung können Sie sich kostenlos herunterladen. » Mehr...

 


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