6. April 2011

- "Brandschutzsilikon" für Brandschutz-, Dehn- und Bewegungsfuge
- Brandschutz mit Gipsfaserplatte erweitert
- Bus-Kommunikationssystem für RWA und Natürliche Lüftung
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 "Brandschutzsilikon" für Brandschutz-, Dehn- und Bewegungsfuge

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|  Das bauaufsichtliche Prüfzeugnis der MFPA Leipzig bestätigt, dass das neue „ZZ-Brandschutzsilikon“ bei der Verarbeitung in starren Fugen zusätzliche Brandschutzmaßnahmen wie das Einlegen von Mineralwolle überflüssig macht.
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Bei dem neu entwickelten „ZZ-Brandschutzsilikon“ von ZAPP-ZIMMERMANN handelt es sich um eine Fugendichtmasse für die kombinierte Anwendung als Hochbaufugenverschluss und Brandschutzfugenverschluss. „ZZ-Brandschutzsilikon“ erfüllt die Anforderungen der Hochbaufugennorm DIN EN ISO 11600 und kann für Dehn- und Bewegungsfugen im Hochbau mit bis zu 20% Dehnung verwendet werden. Gleichzeitig kann die neue Dichtmasse als brandschutzsichere Fugenabdichtung von massiven Decken und Wänden der Feuerwiderstandsklassen F 30 bis F 120 eingesetzt werden – sowohl in starren als auch in beweglichen Fugen.
Die Wirkungsweise der neuen Fugendichtmasse von ZAPP-ZIMMERMANN beruht im Brandfall auf der Bildung einer geringfügig volumen-vergrößernden, wärmedämmenden Schicht. Von der MFPA Leipzig geprüft wurden massive Decken- und Wandkonstruktionen, in denen das neue „ZZ-Brandschutzsilikon“ als Fugenabdichtung sowohl ohne (P-SAC 02/III-481) als auch mit (P-SAC 02/III-495) Einfluss mechanisch induzierter Dehnung der Fugenbreite eingesetzt wurde. Das „ZZ-Brandschutzsilikon“ kann im Falle von starren Fugen auf zusätzliche Brandschutzmaßnahmen verzichten. Damit entfällt das Einbringen von Mineralwolle zwischen die Silikonschichten. Als Hinterfüllbänder dürfen handelsübliche PE, PUR bzw. Polystyrolbänder verwendet werden.
Für den Einsatz im Hochbau empfiehlt sich das neue Brandschutzsilikon von ZAPP-ZIMMERMANN durch einen Nachweis entsprechend der Hochbaufugen-Norm DIN EN ISO 11600, geprüft durch das ift Rosenheim. Das „ZZ-Brandschutzsilikon“ erfüllt danach die Anforderungen der Klasse F 20 LM. Diese international gültige Klassifizierung bestätigt dem Baustoff hervorragende mechanische Eigenschaften, zum Beispiel in Bezug auf das Dehnverhalten. Dehn- und Bewegungsfugen mit bis zu 20% mechanisch induzierter Dehnung können dauerhaft verschlossen werden, Bauteilbewegungen beeinträchtigen nicht die Brandschutzeigenschaften.
ZAPP-ZIMMERMANN GmbH
www.z-z.de


 Brandschutz mit Gipsfaser-Platte erweitert

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|  Fermacell Firepanel A1 besitzt alle bekannten Eigenschaften der Fermacell Gipsfaser-Platten im Trockenbau und bietet bessere Brandschutzeigenschaften für den Baustoff und das Bauteil.
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Fermacell hat die klassische Gipsfaser-Platte weiterentwickelt und auf der Bau 2011 seine neue Brandschutzplatte Firepanel A1 vorgestellt. Die innovative Gipsfaser-Platte wird im Herbst 2011 in den Markt eingeführt. Möglich wurde die Entwicklung durch eine neue Rezeptur und die Verwendung von nichtbrennbaren Fasern. Gleichzeitig bleiben dabei jedoch sämtliche bekannten Eigenschaften der Fermacell Gipsfaser-Platte im Trockenbau erhalten.
Fermacell Firepanel A1 Platten sind der europäischen Baustoffklasse A1 nach DIN EN 13501-1 (national nach DIN 4102-1) zugeordnet. Entsprechend können sie überall dort eingesetzt werden, wo für den baulichen Brandschutz Platten der Baustoffklasse A1 gefordert werden. Beispielhaft bietet Fermacell folgende verschiedene Konstruktionen mit der neuen Firepanel A1 an:
- Trennwand EI 90 mit einer beidseitigen doppelten Lage aus 2 x 10 mm Firepanel A1 auf einer Unterkonstruktion aus CW75-06, Mineralwolle ist nicht erforderlich. Trennwand EI 120 mit einer beidseitigen doppelten Lage aus 2 x 12,5 mm Firepanel A1 auf einer Unterkonstruktion aus CW75-06, Mineralwolle ist nicht erforderlich.Schachtwand EI 90 mit einer Beplankung aus 3 x 12,5 mm Firepanel A1 auf einer Unterkonstruktion aus CW75-06, Mineralwolle ist nicht erforderlich.Schachtwand EI 60 mit einer Beplankung aus 2 x 15 mm Firepanel A1 auf einer Unterkonstruktion aus CW75-06, Mineralwolle ist nicht erforderlich.
Bei der Verarbeitung der Fermacell Firepanel A1 wird wie bei klassischen Fermacell Gipsfaser-Platten gewohnt die erste Lage mit Schnellbauschrauben auf der Unterkonstruktion befestigt. Die äußeren raumseitig angeordneten Lagen werden mit Klammern oder Schrauben in der darunter liegenden Platte unterkonstruktionsneutral befestigt. Bei mehrlagigen Konstruktionen werden die Plattenstöße der ersten unteren Lage dicht gestoßen. Eine Fugenverspachtelung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zur neuen Brandschutzplatte enthält die aktuelle Broschüre „Fermacell Firepanel A1 – Die neue Dimension im Brandschutz“ von Xella.
Fermacell GmbH
www.fermacell.de


 Bus-Kommunikationssystem für RWA und Natürliche Lüftung

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|  Die D+H Mechatronic AG hat das Bussystem AdComNet für die Integration von Standard-RWA-Steuerungen in Rauchabzugs- und Lüftungsanlagen entwickelt. (Bild: D+H Mechatronic)
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Mit AdComNet hat die D+H Mechatronic AG ein nach eigenen Angaben besonders sicheres Bussystem für die Integration von Standard-RWA-Steuerungen in Rauchabzugs- und Lüftungsanlagen entwickelt. Die Zulassungen nach VdS 2581 und 2592 sind beantragt. Durch die Verwendung von Low-Power-Technologien verbraucht die neue Bus-Technologie außerdem weniger Energie als vergleichbare Anlagen.
Konzipiert ist das modular aufgebaute, dezentrale Bussystem als auch langfristig wirtschaftliche Lösung für alle Gebäudetypen, in denen neben RWA-Anlagen Systeme zur natürlichen Lüftung eingesetzt werden. Mit AdComNet werden die herkömmlichen Steuerzentralen so verknüpft, dass je nach Raumnutzung komplexe Szenarien zum Öffnen und Schließen von Fenstern oder anderen Lüftungseinrichtrungen möglich sind. Im Brandfall integriert die neue Bustechnologie derzeit bis zu 143 und künftig bis zu 511 Rauchabzugssteuerungen oder Lüftungskomponenten zu komplexen, im System hinterlegten Szenarien. Durch die Orientierung an der künftigen VdS-Zertifizierung soll nicht nur die schnelle und sichere Systemkommunikation im Brandfall garantiert werden, sondern auch Anlagenplanung und Zulassung einfacher und wirtschaftlicher werden.
Durch die Bustechnologie werden Einsparungen an zu verlegenden Kabeln erzielt. Darüber hinaus benötigt das System durch den Einsatz von Low-Power-Technologien sehr wenig Strom. Da AdComNet durch die verwendeten Standard RWA-Steuerungen mit versorgt wird, ist auch bei Netzausfall keine besondere Stromversorgung erforderlich. Im Vergleich mit anderen Netzwerklösungen beträgt die Stromaufnahme der einzelnen AdComNet-Module pro Knotenpunkt laut Hersteller nur ca. ein Zehntel. Dementsprechend verringern sich die benötigten Akkuleistungen und -größen.
Laut Herstellerangaben hat die Software eine intuitive Benutzerführung. In Kooperation mit einer deutschen Hochschule wurden dazu Usability-Tests durchgeführt.
D+H Mechatronic AG
www.dh-partner.com 
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