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23. Februar 2011

  • Fluchtwegsicherung für Vollpaniktüren mit Brandschutzfunktion
  • Brandriegel für WDV-Systeme


Fluchtwegsicherung für Vollpaniktüren mit Brandschutzfunktion



Das selbstverriegelnde Panikschloss GEZE IQ Lock AUT.

Mit dem IQ Lock AUT stellt GEZE eine neue multifunktionale Systemlösung für zweiflügelige Türen mit beidseitig automatisierten Türflügeln vor. Das IQ Lock AUT ist eine Weiterentwicklung des IQ Lock EL DL für zweiflügelige Vollpaniktüren. Gang- und Standflügel sind beide automatisiert – im Gegensatz zur IQ Lock EL DL-Variante, bei welcher der Standflügel bzw. der Gegenkasten mit einer mechanischen Lösung ausgerüstet ist. Die automatische Öffnung und Entriegelung beider Türflügel durch das IQ Lock AUT gewährleistet im „RWA-Fall“ eine sichere Entrauchung und eine Begehung über beide Flügel im Automatikbetrieb. Die Verriegelung kann aus der Ferne erfolgen. In einer Brandschutztür ermöglicht die intelligente Steuerung des IQ Lock AUT eine sichere Verriegelung – auch dann, wenn die Funktion „Daueroffen“ gewählt wurde.

 

Die automatisierte Entriegelung des Gegenkastens mit den Stangenverriegelungen ermöglicht den Anschluss des IQ Lock AUT an einen Drehtürantrieb oder an eine Rauch- und Wärmeabzugsanlage (RWA). RWA führen Brandrauch nach automatisierter Auslösung, z.B. durch einen Rauchmelder, aus dem Gebäude ab. Im Gefahrenfall können beide Türflügel durch Drücken der Panikstange auf mechanische Weise über den Türbeschlag gleichzeitig entriegelt werden. Direkt nach dem Begehen der Tür im Gefahrenfall wird die mechanische Selbstverriegelung aktiv, die die Tür verriegelt. Der 20 Millimeter tiefe Hub der Stangenverriegelung sorgt dabei zusätzlich für Schutz vor Einbrechern oder anderen ungebetenen Gästen. Die „Dauer-Offen-Funktion“ als Dauerentriegelung gewährleistet eine Begehung über beide Flügel im Automatikbetrieb.

 

Dank des modularen Aufbaus kann das IQ Lock AUT an Rohrrahmen und Vollblatttüren angepasst werden. In Bestandstüren kann die IQ Lock EL DL-Variante mit einem Bausatz nachgerüstet und in ein IQ Lock AUT verwandelt werden.

 

GEZE GmbH
 www.geze.com

 




Brandriegel für WDV-Systeme



Der XIRE® Brandriegel von isoBouw besteht aus nichtbrennbarem EPS (expandiertem Polystyrol).

Laut Auskunft des Fachverbandes für Wärmedämm-Verbundsysteme e. V. sind 85 % (3. Quartal 2010) aller in Deutschland verarbeiteten WDV-Systeme aus EPS (expandiertes Polystyrol). Wo der Einsatz von Brandriegeln vorgeschrieben ist, konnten diese laut Hersteller IsoBouw bisher entweder mit aufwendig veredelten EPS-Materialien (doppelte Gewebeschlaufe) oder Materialen mit teilweise nicht verwandten Eigenschaften vorgenommen werden.
Für eine Ausführung der kompletten Fassadendämmung mit einem Material hat IsoBouw hat nach langjähriger Entwicklungszeit nichtbrennbares EPS entwickelt und stellt daraus den XIRE® Brandriegel her. Dieser hat eine Einbaubreite von 100 Millimetern und eine Länge von 1.200 Millimetern. Der XIRE® Brandriegel ist in Dicken von 100 bis 300 Millimetern lieferbar.

 

Bei XIRE® handelt es sich um eine wasserbasierte Lösung mit Sandanteilen, womit jede EPS-Kugel umhüllt wird. Daraus entsteht ein Silikat-Polystyrol-Composite. Da eine vorgeschäumte EPS-Kugel wasserabweisend ist, bestand für die Entwickler die Herausforderung darin, jede einzelne Perle mit dem der o. g. Lösung vollständig und dauerhaft zu umhüllen. Laut der Pressemeldung von IsoBouw ist das bisher keinem anderen Hersteller gelungen. Danach mussten die beschichteten Perlen unter Wasserdampf in Formteilautomaten zusammengeschweißt werden. Als Ergebnis entstand XIRE® – nicht brennbares EPS. Daraus produziert IsoBouw Brandriegel, die bis zur EU-Brandklasse B hergestellt werden können. EPS ist verrottungssicher, aber vollständig recyclebar und grundsätzlich formaldehydfrei.

 

IsoBouw Dämmtechnik GmbH
 www.isobouw.de


Muster-Bauordnung


aus der Reihe "Vorbeugender Brandschutz im Bild"

 

Die MBO 2002 wurde bereits in vielen Bundesländern umgesetzt. Mit dem neuen Brandschutzkonzept werden für die kleinen Gebäude (Gebäudeklassen 1 und 2) und für die Gebäudeklasse mit Zellenbauweise (Gebäudeklasse 4) Erleichterungen für die Feuerwiderstandsfähigkeit der Bauteile umgesetzt. » Mehr...

 


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Kommentar zur Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie


von Manfred Lippe, Prof. Dr-Ing. Jürgen Wesche, Dieter Rosenwirth und Dr. Jörg Reintsema

 

4., komplett überarbeitete Auflage 2011

Der Standardkommentar liefert Ihnen den Richtlinientext der MLAR 2005, MSysBöR 2005, MEltBauVo und Hinweise zu den abweichenden Verordnungs- und Richtlinientexte der baurechtlichen Einführung in den Bundesländern. » Mehr... 

 


Austausch unter Experten


Nutzen Sie das Forum als Ihre persönliche Plattform!

Treten Sie mit in anderen Experten in Kontakt und diskutieren Sie Fragestellungen, Probleme und deren Lösungsmöglichkeiten. » Mehr...

 



  
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