30. November 2011

- Technische Briefe der BFA WKSB erschienen
- Höhere Nutzerfreundlichkeit und Funktionalität bei Feststellanlagen
- Neue Steuerelektronik für Vorhangsysteme
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 Technische Briefe der BFA WKSB erschienen

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|  Die Technischen Briefe setzen sich mit den jeweiligen Themen umfassend auseinander. (Bild: BFA WKSB)
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Einen ganzen Schwung neuer „Technischer Briefe“ hat der Technische Ausschuss Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie erarbeitet. Darunter wurden als Erstausgabe Nr. 15.1 „Vorbeugender baulicher Brandschutz“ und Nr. 15.2 „Brandschutz in Industrie und Tunnelbau“ erstellt.
Die zweisprachigen Technischen Briefe (deutsch/englisch) setzen sich mit den jeweiligen Themen umfassend auseinander, beleuchten den Stand der Technik, Normeneinbettung aktuelle Anforderungen sowie deren praktische Auswirkungen für Planer und ausführende Unternehmen. Sie können ab sofort bei der Geschäftsstelle der BFA WKSB bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt jeweils 8,00 € / Stück zzgl. Versand und Mehrwertsteuer.
BFA WKSB im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.
www.bauindustrie.de/wksb


 Höhere Nutzerfreundlichkeit und Funktionalität bei Feststellanlagen

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|  Haftmagnet mit Distanzhalter für Boden- und Wandmontage. (Foto: ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH)
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Feuer- und Rauchschutztüren sollen mit der überarbeiteten Produktreihe Feststellanlagen der ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH zukünftig noch effektiver ausgestattet werden können. Das Unternehmen aus Albstadt verbesserte die beiden FSA-Komponenten Steuergerät und Haftmagnet.
Das FSA-Steuergerät ist das Herzstück der neuen Feststellanlage. Es empfängt den Alarm eines Brandmelders und leitet im Gefahrenfall das Schließen der Tür durch Unterbrechen der Stromzufuhr zum Feststellelement ein. „Wir haben beim FSA-Steuergerät 92020-10 die LED-Anzeige umfassender gestaltet und es sind nun Informationen über Betriebszustände ersichtlich, wie ‚Brandmeldeanlage ausgelöst’ und ‚USV-Betrieb’“, erklärt der zuständige ASSA ABLOY-Produktmanager Karl-Heinz Kästle.
Das FSA-Steuergerät kann nicht nur mit Rauchmeldern der Marke ASSA ABLOY betrieben werden, sondern mit vielen Brandmeldern anderer namhafter Hersteller. „Erhöht haben wir beim Steuergerät auch die Ansteuerungsmöglichkeiten beispielsweise durch die BMA und es gibt jetzt eine Weitermeldung des Betriebszustands an die Haustechnik. Ebenso haben wir Wert auf eine Verbesserung der Montagefreundlichkeit gelegt“, erläutert der Produktmanager. So sind die Leitungseinführung unterputzrückseitig und auch die Aufputzleitungseinführung seitlich möglich. Darüber hinaus wurde das Kunststoffgehäuse überarbeitet und mit einem zeitgemäßen Design versehen.
Das FSA-Steuergerät 92020-10 ist abwärtskompatibel. Die bisher verwendeten Brandmelder 60030 und 60101 und die Magnetmodelle 837, 838 und 858 sind also zulassungstechnisch erfasst. Somit sollen Altgeräte problemlos gegen ein Neugerät ausgetauscht werden können.
Der Grundgedanke einer jeden Feststellanlage ist es, bei Feuer- und Rauchschutztüren, trotz gesetzlicher Vorgaben, im Normalbetrieb barrierefreie Zugänge zu ermöglichen. Die Betriebsabläufe in Hotels, Kindergärten, Krankenhäusern und Betriebe werden so nicht behindert, weil die Türen offen gehalten werden können. Im Gefahrenfall wird dann das Schließen der Türe veranlasst. Brandabschnitte werden geschlossen und Fluchtwege bleiben rauchfrei.
Im Normalfall wird die Türe mit Hilfe einer Feststellvorrichtung, z.B. mit einem Haftmagnet, offen gehalten. Bei der überarbeiteten Feststellanlagen-Produktreihe kamen Elektro-Haftmagnete der Modellreihe 830 neu hinzu. Neben einem aufgefrischten Design wurde bei den Haftmagneten die Funktionalität erhöht. So gibt es jetzt eine Variante mit eingebautem Dämpfungselement und bessere Möglichkeiten der Leitungseinführung. „Von Vorteil ist auch die Neustrukturierung der Haltekräfte. Mit der Staffelung von 300N, 500N, 800N und 1200N bieten wir für nahezu alle Anwendungen Haftmagnete“, so Kästle.
ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH
www.assaabloy.de


 Neue Steuerelektronik für Vorhangsysteme

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|  Mit dem Motorkontrollmodul AM-830 wird für die Vorhangsysteme zukünftig nur noch eine Antriebseinheit (mit neuem Getriebe) und eine AM-830 pro Rollerbaugruppe benötigt. (Bild: Simon RWA)
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Simon RWA bringt das neue Motorkontrollmodul AM-830 für die Vorhangsysteme Smoke PROtec® und Fire PROtec® auf den Markt. AM-830 wird in Zukunft gemeinsam mit einer zentralen Versorgungseinheit (SHEV®, ESM) die RSV-500 Steuerung ablösen. Die neue Steuerelektronik wird direkt neben der Rollereinheit der Vorhangsysteme installiert und ist mikrocontrollergestützt dafür zuständig, den Vorhang in seiner Position zu halten und im Alarmfall kontrolliert abzurollen.
Folgende Funktionen stehen dabei zur Verfügung:
- Max. Strombegrenzung im Fahrbetrieb
- DIP-Schalter Einstellungen
- Programmierung der Abrollposition
- Drehschalter zur Haltestrom- und Nennstromeinstellung
- Potentialfreier Meldekontakt
- Programmierschnittstelle Servicetaster
- Zykluszähler
- Haltestromnachführung im Akkubetrieb
Mit der AM-830 wird zukünftig, unabhängig von der Größe eines Einzelrollers, nur noch eine Antriebseinheit (mit neuem Getriebe) und eine AM-830 pro Rollerbaugruppe benötigt. Bis zu vier Rollerbaugruppen (für Rauchschutzvorhänge) können im Tandemmodus parallel geschalten werden. Ohne eigenen Leistungsteil werden die Motorkontrollmodule von zentraler Stelle aus versorgt. Dabei stehen die Steuerungen SHEV® 3/6 (3A für einen Einzelroller jeglicher Größe ausreichend) und die ESM in einer RSV-Version von Simon RWA zur Verfügung. Diese werden auch für die Auslösung durch Handauslösetaster, Rauchmelder oder Brandmeldeanlage verwendet. Mit den größeren Akkueinheiten der Steuerungen, gegenüber der RSV-500, erhöht sich außerdem laut Hersteller die Überbrückungszeit im Akkubetrieb auf eine Stunde.
SIMON RWA Systeme GmbH
www.simon-rwa.de 
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