15. Baurecht & Brandschutz Symposium

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|  Über 1.200 Teilnehmer, verteilt auf beide Veranstaltungstage nahmen am diesjährigen Baurecht & Brandschutz Symposium teil. (Foto: FeuerTRUTZ Magazin)
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Das Baurecht & Brandschutz Symposium, feierte mit der Veranstaltung in der Halle 11.1 der Messe Frankfurt am 23. und 24. Februar 2011 sein 15-jähriges Jubiläum. Über 1.200 Teilnehmer, verteilt auf beide Veranstaltungstage und 42 ausstellende Unternehmen auf der begleitenden Fachausstellung „fireprotec“ bestätigen ein wachsendes Interesse bei Feuerwehren, Bauaufsichtsbehörden, Brandschutzbeauftragten, Architekten, Fachplanern, beratenden Ingenieuren und Sicherheitsbeauftragten.
Die Themen der Veranstaltung stellten einen Querschnitt aktueller Geschehnisse und Entwicklungen dar. Thematisiert wurden am ersten Symposiumstag zunächst mögliche Einsparpotentiale und die Effizienzsteigerung im Vorbeugenden Brandschutz vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Finanzkrise.

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|  Der Live-Einsatz der Frankfurter Feuerwehr zeigte anschaulich, welche Konsequenzen die
diskutierten Sparmaßnahmen – Wegfall der flächendeckenden Vorhaltung von Drehleitern – nach sich ziehen. (Foto: Bureau Veritas)
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Viel Zustimmung fand die These von Prof. Heribert Jünemann: „Ein schlechter Entwurf treibt die Kosten für den Brandschutz in die Höhe“. Andreas Ruhs von der Frankfurter Branddirektion warnte vor dem Hintergrund des demografischen Wandels vor dem Ansatz eine Schiebeleiter als 2. Rettungsweg in neuen Brandschutzkonzepten. In seinem Vortrag forderte Dr.-Ing. Nikos Vliamos: „Mehr Konzeption statt Kompensation".
Dass es in den Vorträgen nicht nur um theoretische Aspekte ging, zeigte sehr anschaulich ein Einsatz der Feuerwehr Frankfurt mit einem Fahrzeug direkt in der Messehalle: Mit der Vornahme einer Schiebleiter wurde demonstriert zu welchen Konsequenzen die diskutierten Sparmaßnahmen - wie etwa der Entfall der flächendeckenden Vorhaltung von Drehleitern- führen können. So mancher Teilnehmer konnte sich anschließend selbst von den Schwierigkeiten der Rettung aus einer Höhe von 12 m überzeugen.

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|  Insgesamt nahmen an der begleitenden Fachausstellung 42 Unternehmen teil. Die Besucher des Symposiums nutzten die Pausen, um sich über Neuheiten zu informieren. (Foto: Bureau Veritas)
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Aktuelle Aspekte für die Ersteller von Brandschutzkonzepten für Neu- und Bestandsbauten sowie die Schnittstellen zwischen Facility Management und Brandschutz standen im Mittelpunkt des Nachmittages.
Am zweiten Veranstaltungstag stand der erste Themenblock ganz im Zeichen der baurechtlichen Aspekte bei der Sicherheit während Großveranstaltungen, insbesondere wurden die Geschehnisse bei der Loveparade im Sommer 2010 dokumentiert und diskutiert. Aktuelle Themen beim Brandschutz in Sonderbauten sowie die Erfahrungen aus Brandereignissen für den Vorbeugenden Brandschutz ergänzten das Themenspektrum, ebenso wie die Betrachtung von neuen anlagentechnischen Schutzkonzepten.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.bureauveritas.de und www.brandschutz-symposium.de. 
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