Krefelder Brandschutzforum

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|  Auch in diesem Jahr zeichnete sich die Veranstaltung durch hochkarätige Referenten aus der Praxis aus. (Foto: BZB)
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„Qualitätsorientierte Planung und Ausführung im baulichen Brandschutz“ war am 15. Februar 2011 das Thema des Forums, zu dem die BZB Akademie in Kooperation mit der Gütegemeinschaft Brandschutz im Ausbau, der Bundesfachgruppe WKSB im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und der Bergischen Universität Wuppertal, Abteilung Sicherheitstechnik, eingeladen hat. Das Krefelder Brandschutzforum wendet sich in erster Linie an Investoren, Architekten, Planer, Anlagenbauer und Brandschutzfachleute in der Industrie, im Handwerk, im Handel, aber auch in den Ingenieurbüros und Prüfanstalten.
Rund 80 Besucher und 16 Fachausstellern ergriffen am 15. Februar die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen sowie bestehende Kontakte auszubauen. Neben der informativen Fachausstellung bereicherten Brandschutzexperten das Forum mit ihren aufschlussreichen Vorträgen: 
Die erste Vortragsreihe eröffnete Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. e. h. Bernd-Jürgen Vorath mit seinen Betrachtungen zum Thema „Was ist nach Bauordnung bzw. Industriebaurichtlinie bei Wärmedämmung im Bestand zu berücksichtigen? Besondere Beachtung fand auch das nachfolgende Referat von Dipl.-Ing. Manfred Lippe. Er thematisierte die „Handhabung und praxisgerechte Umsetzung von baurechtlichen Abweichungen bei Neu- und Bestandsbauten“. Dabei ging er auf die bestehenden Probleme in der TGA Brandschutz ein. Insbesondere bei Bestandsbauten müssen die Nachinstallationen überprüft werden (bestenfalls nach dem 4-Augen-Prinzip). Dipl.-Ing. Thomas Krause-Czeranka sprach danach über „Brandprüfungen an fehlerhaft eingebauten Systemen“. Dabei ging er auf vergangene Brandversuche der BELFOR Brandschutz GmbH beim MPA NRW in Erwitte ein. Er betonte dabei, dass die durchgeführten Versuche lediglich zur Sensibilisierung der Teilnehmer dienen und deren Ergebnisse nicht ohne Weiteres verallgemeinert werden können. In seinem Vortrag ging er u.a. auf die Problematik von mangelhaft ausgeführten Kabelabschottungen in Gipskarton-Trennwänden sowie nicht fachgerecht eingebauten Brandschutzklappen in Massivwänden ein. Aber auch Beispiele von Vergleichsprüfungen für die Beurteilung von Abweichungen für konkrete Bauvorhaben wurden aufgeführt. Einen ausführlichen Fachbeitrag zu diesen Versuchen, können Sie u.a. in der Ausgabe 5.2010 des FeuerTRUTZ Magazins nachlesen. Der Beitrag beleuchtet dabei insbesondere die Durchführungen von haustechnischen Installationen durch Schachtwandkonstruktionen. Die diesjährige Veranstaltung der BELFOR Brandschutz GmbH wird am 15.9.2011 stattfinden. Als Ersatz für Prof. Dr.-Ing. Ralf Pieper, referierte Frank Pypers nach der Mittagspause zum Thema „Fachgerechte Planung von brandschutztechnischen Abschottungen, unter Berücksichtigung der VOB – Teil C DIN 18421“. Im Anschluss ging Christian Benz auf die „Baurechtliche Anforderungen an Brandschutzdokumentationen“ ein. Für eine korrekte Dokumentation reicht es nicht aus „ich schreibe mal was auf und lege es mal irgendwie ab“. Durch eine konsequente Dokumentation waren i.d.R. Fehler und Mängel so rechtzeitig erkannt, dass daraus eine Nacharbeit oder auch eine zulässige und baurechtlich akzeptable Abweichung abgeleitet werden kann. Wie wichtig dies ist, veranschaulichte er an diversen Praxisbeispielen. Als letzten Vortrag konnten die Teilnehmer Dr. Gernot Mauser folgen, der „Brandschutzmängel und Lösungsmöglichkeiten“ thematisierte. Dabei zeigte er anhand eines Praxisbeispiels einer Reha-Klinik diverse Mängel auf. Dazu zählten u.a. Brandlasten im Treppenraum, wie Müllcontainer. 
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|  Die rund 80 Teilnehmer folgten den 6 Fachreferaten, während der Veranstaltung. (Foto: FeuerTRUTZ Magazin)
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Die Veranstaltung schloss mit einer Diskussionsrunde, geführt von Senator h.c. Volker Rodenberg, als Vorsitzender der Gütegemeinschaft Brandschutz im Ausbau e.V., Berlin und Bonn (GBA). Die Zielsetzung der Veranstalter, den Teilnehmern mit einem attraktiven Programm neue Impulse zu geben und Brandschutz in seiner Vielfalt darzustellen, wurde erfüllt. Dipl.-Ing. Peter Heil (Leiter der Akademie) zog somit ein positives Fazit: „Die Vorträge des Krefelder Brandschutzforums haben erneut deutlich gemacht, wie unverzichtbar gute Kenntnisse im Brandschutz sind. Mit der Veranstaltung ist es uns erneut gelungen, alle Beteiligten zum fachlichen Dialog zusammen zu bringen. Mit einem positiven Resümee gehen wir hoch motiviert in die Vorbereitung des nächsten Brandschutzforums 2012.“ Unter der Website www.bzb.de können Sie sich über die Termine auf dem Laufenden halten. 
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