Akkus brandsicher sammeln, lagern und transportieren mit Behältern von CEMO

Brennende Lithium-Ionen-Akkus lassen sich nur schwer löschen. Das macht eine sichere Lagerung erforderlich. Auch der Transport der als Gefahrgut in Klasse 9 eingestuften Lithium-Akkus ist ohne die richtige Verpackung unzulässig. Die CEMO GmbH stellt dafür praxistaugliche Lösungen zur Verfügung.

Lager- und Transportsystem für Lithiumbatterien aus Polyethylen
Kompaktes, UN-zugelassenes Lager- und Transportsystem für Lithiumbatterien aus Polyethylen (Bild: CEMO)

Beim gewerblichen Umgang mit Lithium-Akkus gelten gesetzliche Vorschriften. Schon der Transport von der Sammelstelle zum Entsorger stellt besondere Anforderungen an die Ausrüstung. Der Hersteller CEMO hat daher für handelsübliche Akkus Sammel-, Lager- und Transportbehälter auf den Markt gebracht, die einen gesetzeskonformen, sicheren Umgang mit alten und defekten Akkus ermöglichen. Behälter, die nach ADR – dem Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße – geeignet sind, z.B. der Stahlsammelbehälter mit 120 Liter Fassungsvermögen, können das Brandgeschehen auf das Behälterinnere beschränken und das Brandrisiko für die Umgebung erheblich reduzieren. Nicht brennbare Puffermaterialien wie Blähglasgranulat oder Vermiculite isolieren gegen Stöße und Hitze. Zudem ist je nach Batteriezustand mit einem solchen zugelassenen Gefahrgut-Behälter auch ein Transport der Akkus über öffentliche Straßen möglich.

Sicherheitseinstufung nach ADR

Lithiumbatterien unterliegen den Gefahrgutvorschriften und werden im ADR und RID (Regelung zur internationalen Beförderung gefährlicher Güter im Schienenverkehr) als Gefahrgut der Klasse 9 (verschiedene gefährliche Stoffe und Gegenstände) geführt. In 2.2.9.1.7 ADR/RID ist erläutert, dass der Ausdruck „Lithiumbatterien” alle Zellen und Batterien einschließt, die Lithium in irgendeiner Form enthalten. Voraussetzung für den Transport von Lithiumbatterien und/oder -zellen ist ein Nachweis der erfolgreichen Prüfungen nach den „Recommendations on the Transport of Dangerous Goods, Manual of Test and Criteria Teil III, Abschnitt 38.3”. Dieser Pflicht kommt seit 2020 durch die Verschärfung der Transportvorschriften eine noch größere Bedeutung zu. Eine deutsche Übersetzung der „Empfehlungen für die Beförderung gefährlicher Güter, Handbuch über Prüfungen und Kriterien” findet sich u.a. bei der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM).

CEMO GmbH
www.cemo.de

Letzte Aktualisierung: 04.06.2021