Brandschutz in Justizvollzugsanstalten

Unter Berücksichtigung der speziellen Charakteristika erörtert Ihnen das Fachbuch anhand von Praxisbeispielen die brandschutztechnische Infrastruktur von Justizvollzugsanstalten.

Buch: Brandschutz in Justizvollzugsanstalten
Brandschutz in Justizvollzugsanstalten
Von Dr.-Ing. Gerd Geburtig.
2012. DIN A5. Kartoniert. 180 Seiten.
€ 54,–.
Bestell-Nummer: 110-7100105.

Bestellen (Zum Online-Shop)

Bei der brandschutztechnischen Beurteilung von Justizvollzugsanstalt müssen wegen der spezifischen Nutzungsart und der damit verbundenen Eigenheiten sehr komplexe Zusammenhänge beachtet werden.
 
Aufgrund fehlender Sonderbauvorschriften gibt es keine einheitliche Beurteilungsgrundlage für die Erstellung von Brandschutzkonzepten. Beispielsweise widersprechen die bauordnungsrechtlichen Anforderungen nach selbstständig benutzbaren und unabhängigen Rettungswegen den primären Schutzzielen von Justizvollzugsanstalten, insbesondere der Gewährleistung der Ausbruchsicherheit.
 
Der Autor bewertet die gewonnenen Erkenntnisse und liefert Ihnen Lösungsvorschläge und Kompensationsmaßnahmen für festgestellte Defizite. Auf Grundlage der Musterbauordnung sowie verfügbarer Handlungsempfehlungen bietet Ihnen das Werk eine detaillierte Analyse des Materials.
Das Buch ist eine unverzichtbare Arbeitsgrundlage für die brandschutztechnische Bewertung von Justizvollzugsanstalten.
 
Aus dem Inhalt

  • Baugeschichtliche Aspekte
  • Aufbau und Funktionseinheiten einer Justizvollzugsanstalt
  • Gesetzliche Grundlagen
  • Brandschutztechnische Sicherheitsbetrachtung
  • Gefahrenanalyse - globale Gebäudebetrachtung
  • Brandschutzkonzept
  • Allgemeine und besondere Schutzziele
  • Baulicher Brandschutz - Einzelbetrachtung
  • Brandschutztechnische Besonderheiten von unterirdischen Erschließungsanlagen (Medien- und Personentunnelanlagen)
  • Anlagentechnischer Brandschutz
  • Organisatorischer Brandschutz
  • Unterstützung des abwehrenden Brandschutzes
  • Zusammenstellung und Wertung von Defiziten - Lösungsvarianten und Kompensationsmaßnahmen