DIvB für bessere Ausbildungsqualität bei Brandschutzberufen

Das Deutsche Institut für vorbeugenden Brandschutz (DIvB) möchte die Qualität der Aus- und Weiterbildung für Brandschutzberufe verbessern. Ein erster Meinungsaustausch über diese Pläne hat am 18.10.2018 mit der Vorsitzenden des Bundestagsausschusses für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen, Mechthild Heil MdB (CDU), in Berlin stattgefunden.

DIvB möchte Ausbildungsqualität für Brandschutzberufe verbessern
Die Vorsitzende des Ausschusses für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen, Mechthild Heil MdB (CDU) und DIvB-Geschäftsführer Jörg-Uwe Strauß. (Bild: DIvB)

Oktober 2018. "Ich freue mich über die Initiative des DIvB, bei einem so wichtigen Thema wie dem Brandschutz bundesweit einheitliche und qualitätsgesicherte Aus- und Weiterbildungsstandards etablieren zu wollen", sagte Heil im Gespräch mit dem DIvB-Geschäftsführer Jörg-Uwe Strauß. Die Vorschläge wurden über mehrere Jahre von den Mitgliedern des DIvB unter Beteiligung ausgewählter Fortbildungsträger wie der BZB Akademie, dem EIPOS, der Fachhochschule Köln, der TAS und der TU Kaiserslautern sowie Mitgliedern der Bundesvereinigung Fachplaner und Sachverständige für den vorbeugenden Brandschutz e.V. (BFSB) erarbeitet.

"Durch die intensiven Diskussionen haben wir praxisnahe und zudem besonders fachgerechte Standards auf hohem Niveau entwickeln können", so DIvB-Geschäftsführer Strauß. Die Richtlinie für die Ausbildung zum "Geprüften Fachbauleiter Brandschutz" ist ebenso fertig, wie die Richtlinien für die Fortbildungen zum "Geprüften Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz" und zum "Geprüften Sachverständigen für vorbeugenden Brandschutz". Beide Richtlinien sollen auf einer der nächsten Mitgliederversammlungen des DIvB verabschiedet werden.

Ein weiteres Thema des Gedankenaustausches waren die Ergebnisse des Wohnungsgipfels im September. Zwar begrüßt das DIvB grundsätzlich die Schaffung zusätzlichen Wohnraums, sorgt sich aber um die Qualitätsstandards des vorbeugenden Brandschutzes: Die von der Bundesregierung angekündigten Reformen der Bauvorschriften dürften nicht nur unter Kostengesichtspunkten angegangen werden, sondern müssten durch fachgerecht und frühzeitig geplanten vorbeugenden Brandschutz ergänzt werden. Dass neuer Wohnraum nicht nur preiswert, sondern auch sicher sein soll, bekräftige auch Heil.: "Wir werden den heute aufgenommenen Dialog mit dem DIvB fortsetzen", äußerte sich die Ausschussvorsitzende abschließend.

Deutsches Institut für vorbeugenden Brandschutz e.V. (DIvB)
www.divb.org

Letzte Aktualisierung: 24.10.2018

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