Erstellung von Brandschutzkonzepten nach der Bauordnung NRW

Wann wird ein Brandschutzkonzept benötigt, was muss es enthalten und wie sind die Vorgaben in der BauO NRW? In diesem Beitrag beantwortet Josef Mayr 14 Fragen und gibt Tipps zur Erstellung von Brandschutzkonzepten in Nordrhein-Westfalen.

Erstellung von Brandschutzkonzepten nach der Bauordnung NRW
Der richtige Zeitpunkt ist wichtig: Bereits in der Vor- und Entwurfsplanungsphase sollte das Brandschutzkonzept bedacht werden. (Bild: Malachi Witt auf Pixabay)

1. Warum werden in Deutschland Brandschutzkonzepte bzw. -nachweise vorgeschrieben?

In der Regel dient ein Brandschutzkonzept dem bautechnischen Nachweis, dass für die vorliegende Genehmigungsplanung der bauaufsichtlich erforderliche Brandschutz (gemäß der LBO NRW und ihren ergänzenden Vorschriften) eingehalten wird. Das Brandschutzkonzept kann in diesem Zusammenhang auch Grundlage für eine Bescheinigung durch einen staatlich anerkannten Sachverständigen sein.

Der Auslöser, dass wir in Deutschland Brandschutzkonzepte bzw. -nachweise benötigen, war der Flughabenbrand in Düsseldorf im April vor 24 Jahren. Damals wurde festgestellt, dass wir in Deutschland zwar ausreichend viele Brandschutzvorschriften haben, aber deren Anforderungen, Umsetzung, Einhaltung und Dokumentation dem Zufall überlassen werden. Als Ergebnis wurden in NRW als erstem Bundesland für die damaligen "großen" Sonderbauten Brandschutzkonzepte vorgeschrieben. Alle anderen Länder zogen nach.

2. Was ist der Unterschied zwischen einem Brandschutznachweis und einem Brandschutzkonzept?

Idealerweise sollte es hier keinen Unterschied geben. Dies geht z.B. auch daraus hervor, dass diejenigen Länder, die einen Brandschutznachweis verlangen, in der Regel auch angeben, dass dieser gesondert in Form eines objektbezogenen Brandschutzkonzepts dargestellt werden kann. Wichtig ist der konkrete Inhalt, siehe die vorstehende Antwort.

3. Was ist die Rechtsbasis für ein Brandschutzkonzept?

Die Rechtsbasis ist in der Regel die jeweilige Landesbauordnung. Form und Inhalt ergeben sich nach den jeweiligen Landesvorschriften, in NRW aus § 9 BauPrüfVO.

4. Wann ist in Nordrhein-Westfalen ein Brandschutzkonzept erforderlich?

Nach BauO NRW § 70 Absatz 2 ist mit den Bauvorlagen für "große" Sonderbauten ein Brandschutzkonzept einzureichen.

Eine Besonderheit stellen in NRW die im Sprachgebrauch genannten "kleinen Sonderbauten" dar, wobei diese Bezeichnung nicht in der BauO enthalten ist. Gemeint sind damit Gebäude, die keine großen Sonderbauten sind, aber auf Grund ihrer besonderen Art oder Nutzung als "kleine" Sonderbauten bezeichnet bzw. behandelt werden. Für diese kann nach BauO NRW § 50 Absatz 1 Nr. 19 ein Brandschutzkonzept verlangt werden und wird in der Regel auch verlangt.

Für alle anderen Gebäude, die keine Sonderbauten sind, ist in NRW derzeit noch kein Brandschutzkonzept bauaufsichtlich vorgeschrieben. In den meisten anderen Ländern ist jedoch für praktische alle Gebäude ein Brandschutznachweis bzw. -konzept erforderlich.

Erstellung von Brandschutzkonzepten nach der Bauordnung NRW
Für welche Gebäude ein Brandschutzkonzept gefordert ist, ist in den Vorschriften der Bundesländer geregelt. (Bild: FeuerTrutz Network)

5. Wann ist in Nordrhein-Westfalen ein Brandschutzkonzept sinnvoll?

Immer! Bei den "großen" Sonderbauten ist es ohnehin vorgeschrieben. Bei den sogenannten "kleinen" Sonderbauten wird es in der Regel von der Bauaufsichtsbehörde verlangt.

In allen anderen Fällen ist es immer empfehlenswert, ein Brandschutzkonzept zu erstellen, da es dokumentiert, dass die Eingabeplanung den aktuellen Vorschriften entspricht und damit die Prüfung und Genehmigung/Bescheinigung der Eingabeplanung und des Brandschutzes wesentlich erleichtert wird. Besonders wichtig ist ein Brandschutzkonzept immer dann, wenn in einer Eingabeplanung Abweichungen (bei Sonderbauten auch Erleichterungen) vorhanden sind.

Wird nur die Genehmigungsplanung mit Baubeschreibung eingereicht, so kann dies zu Schwierigkeiten und einer erheblichen Zeitverzögerung führen, verbunden mit einem sehr hohen Aufwand an Arbeitskraft und Kosten für alle Beteiligten. Außerdem können z.B. bei Abweichungen zur Kompensation auch Auflagen und Anforderungen gestellt werden, für die es auch andere, für den Bauherrn bzw. die Bauherrin evtl. vorteilhaftere Lösungsmöglichkeiten gäbe.

Im schlimmsten Fall kann sich herausstellen, dass Abweichungen vorliegen, die nicht bzw. nicht mit einem vertretbaren Aufwand kompensiert werden können bzw. die eine teilweise Um- und Neuplanung erfordern. Was dies zu einem solchen Zeitpunkt bedeutet, kann sich jeder leicht vorstellen.

6. Wer darf in Nordrhein-Westfalen ein Brandschutzkonzept erstellen?

Brandschutzkonzepte für Sonderbauten werden nach § 54 (3) BauO NRW aufgestellt von

  • staatlich anerkannten Sachverständigen für die Prüfung des Brandschutzes (§ 87 (2) Satz 1 Nr. 4 BauO NRW),
  • öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für vorbeugenden Brandschutz (§ 36 der Gewerbeordnung),
  • Personen, die im Einzelfall für die Aufgabe nach Sachkunde und Erfahrung vergleichbar geeignet sind.

In anderen Ländern gibt es teilweise davon stark abweichende Regelungen. In der Regel ist eine Bauvorlagenberechtigung erforderlich. Für bestimmte Gebäude (z.B. Gebäude der GK 4) können je nach Land teilweise weitergehende Anforderungen bestehen.

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(Bild: FeuerTrutz Network)

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7. Wer prüft in NRW das Brandschutzkonzept?

Die Prüfung von bauaufsichtlich erforderlichen Brandschutzkonzepten für Sonderbauten erfolgt durch die Bauaufsichtsbehörde. Die Bauaufsichtsbehörden können zur Erfüllung ihrer Aufgaben Sachverständige und sachverständige Stellen, insbesondere für die Prüfung von Brandschutzkonzepten staatlich anerkannte Sachverstände heranziehen.

Für Wohngebäude der GK 4 und 5 und sonstige Gebäude, die keine Wohngebäude sind (ausgenommen Sonderbauten), haben die Bauherrin oder der Bauherr eine Wahlmöglichkeit.

Sie können entweder

  • eine Bescheinigung einer/eines staatlich anerkannte/n Sachverständige/n einreichen, dass das Vorhaben den Anforderungen an den Brandschutz entspricht (BauO NRW § 68 (1) Satz 1 Nr. 3) oder
  • eine Prüfung durch die Bauaufsichtsbehörde für den Nachweis des Brandschutzes beantragen.

Obwohl in beiden Fällen kein Brandschutzkonzept vorgeschrieben ist, ist es jedoch dringend empfehlenswert und hilfreich, da es die Grundlage für die erforderliche Bescheinigung bzw. Prüfung darstellt und diese damit erheblich erleichtert. Dies gilt insbesondere dann, wenn genehmigungspflichtige Abweichungen vorhanden sind.

8. Was sind die Vor- bzw. Nachteile der Wahlmöglichkeit bei Wohngebäuden der GK 4 und 5 und sonstigen Gebäuden, die keine Wohngebäude sind (ausgenommen Sonderbauten)?

Das Bescheinigungsverfahrens durch eine/einen staatlich anerkannte/n Sachverständige/n hat folgenden Nachteil:

Stellt sich während der Bearbeitung für die Bescheinigung heraus, dass Abweichungen vorhanden sind, können diese nicht vom staatlich anerkannten Sachverständigen genehmigt werden. Der/die Sachverständige dürfen aber auch den Bauherrn / die Bauherrin nicht bezüglich dieser Abweichung bzw. der evtl. erforderlichen Kompensationen beraten. Dies führt naturgemäß mindestens zu einer erheblichen Zeitverzögerung, da in diesem Fall der Bauherr / die Bauherrin die Genehmigung der betreffenden Abweichungen bei der Bauaufsichtsbehörde beantragen muss.

In der Regel ist dann zur Beurteilung und Genehmigung ohnehin ein Brandschutzkonzept erforderlich. Erst nach Genehmigung der Abweichungen durch die Bauaufsichtsbehörde kann dann der / die staatlich anerkannte Sachverständige die erforderliche Bescheinigung ausstellen.

Besonders ungünstig bzw. schwierig kann es werden, wenn sich im Zuge der Bearbeitung herausstellt, dass die Genehmigungsbehörde das Gebäude als "kleinen" Sonderbau einstuft (nach § 50 (1) Satz 1 und Satz 3 Nr. 19 BauO NRW). In diesem Fall kann dann ohnehin ein Brandschutzkonzept verlangt werden und das Verfahren geht wieder von vorne los.

Tipp: Aus diesen Gründen und da der/die staatlich anerkannte Sachverständige keine Abweichungen genehmigen darf, ist bei den hier genannten Gebäuden ein Brandschutzkonzept praktisch immer empfehlenswert bzw. zur Vermeidung von unkalkulierbaren Risiken und Zeitverzögerungen notwendig. Außerdem kann es in diesem Zusammenhang auch vorteilhaft sein, eine Prüfung durch die Bauaufsichtsbehörde zu beantragen. Natürlich können in solchen Fällen die Brandschutzkonzepte von staatlich anerkannten Sachverständigen aufgestellt werden.

9. Welche Inhalte und Bestandteile hat ein Brandschutzkonzept?

Wichtig: Vor Erstellung eines Brandschutzkonzepts muss klar geregelt sein und schriftlich festgehalten werden, zu welchen Zweck und in welchem Detailierungsgrad es erstellt werden soll.

Inhalt und die Bestandteile des Brandschutzkonzeptes für Sonderbauten ergeben sich nach den jeweiligen Landesvorschriften, in NRW aus § 9 BauPrüfVO. Hier ist ein sogenannter "18 Punkte Katalog" aufgeführt, zu dem das Brandschutzkonzept Angaben enthalten muss.

In allen Fällen ist es notwendig, dass etwaige Abweichungen (bei Sonderbauten auch Erleichterungen) jeweils herausgestellt und z.B. am Ende des Konzepts noch einmal übersichtlich dargestellt werden.

10. Muss ein Brandschutzkonzept durch Pläne ergänzt werden?

Zur Visualisierung von wesentlichen Punkten des Brandschutzkonzepts ist es notwendig, einen Satz Brandschutzpläne anzufertigen (Größe idealerweise DIN A3), worin wesentliche Brandschutzanforderungen möglichst farbig eingetragen werden.

Neben einer schnellen Information und Übersicht helfen die Brandschutzpläne auch, Fehler und Schwachstellen zu erkennen und damit zu vermeiden. Außerdem bilden die Brandschutzpläne für alle am Bau und Brandschutz beteiligten die Basis mit den wichtigsten Informationen über das bestehende Brandschutzkonzept.

Auch für den späteren Betrieb des Gebäudes sind Brandschutzpläne eine wichtige, hilfreiche und kostensparende Unterlage (z.B. bei späteren Umbaumaßnahmen).

Tipp: Kostenlose Arbeitshilfe "Brandschutz in der Tasche"

Bei Brandschutzkonzepten für Gebäude, die keine Sonderbauten sind, empfiehlt sich eine Gliederung entsprechend der Gliederung der kostenlosen Arbeitshilfe "Brandschutz in der Tasche". Für die farbliche Visualisierung hat sich die unter Punkt 25-1 dargestellte einfache Legende bewährt.

"Brandschutz in der Tasche" gibt es kostenlos als pdf zum Download oder als gedruckte Broschüre.

11. Wie umfangreich sollte ein Brandschutzkonzept sein?

Brandschutzkonzepte sollten so knapp wie möglich verfasst werden. Es geht dabei nicht darum, alle bestehenden, für das Gebäude zutreffenden Vorschriften abzuschreiben bzw. wiederzugeben. Sondern es geht darum, dass für das geplante Gebäude nur diejenigen Bauvorschriften herausgefiltert werden, die relevant sind und dass dabei jeweils nur diejenigen Anforderungen genannt und geprüft werden, die das geplante Gebäude betreffen.

12. Welchen Detaillierungsgrad sollte ein Brandschutzkonzept haben?

Bei Brandschutzkonzepten, die als bautechnischer Nachweis des Brandschutzes auf Grundlage der Genehmigungsplanung dienen sollen, entspricht der Detailierungsgrad in der Regel dem der Genehmigungsplanung. Im Brandschutzkonzept müssen damit alle wesentlichen Informationen enthalten sein, die für die Prüfung und Genehmigung bzw. Bescheinigung des Brandschutzes erforderlich sind.

Allerdings sind in der BauO NRW und ihre ergänzenden Vorschriften bezogen auf den Brandschutz noch zahlreiche weitere Anforderungen enthalten,

  • die in der Genehmigungsplanung noch gar nicht ersichtlich oder relevant sind bzw.
  • bei denen im Zuge der Ausführungsplanung unterschiedliche Lösungen möglich sind bzw.
  • die erst im Zuge der Ausführungsplanung gelöst werden (können).

Das grundsätzliche Problem besteht jetzt darin, in wie weit im Brandschutzkonzept auf solche weiteren bauaufsichtlichen Anforderungen eingegangen werden soll und kann. Dies sollte unbedingt vor Erstellung von Brandschutzkonzepten vorher besprochen und genau festgelegt werden.

Nach der Genehmigungsplanung erfolgt die Ausführungsplanung (Werk- und Detailplanung) mit Tragwerks- und Haustechnikplanung. Auf den Brandschutz bezogen bildet das Brandschutzkonzept hierfür die Grundlage, aber eben nur die Grundlage.

Es ist deshalb wichtig, dass bei der Ausführungsplanung sowohl die Anforderungen des Brandschutzkonzepts mit einbezogen werden als auch die weiteren Anforderungen, auf die im Brandschutzkonzept bestenfalls nur hingewiesen werden konnte, berücksichtigt werden.

Liegen hierfür nicht die erforderlichen Fachkenntnisse vor, ist es empfehlenswert, hierfür eine/n entsprechenden Brandschutz-Fachplaner/in zu beteiligen bzw. diese/n (möglichst von Anfang an) mit einzubeziehen. Im Idealfall kann dies sinnvollerweise natürlich auch der Ersteller des Brandschutzkonzepts sein.

Erfolgt dies nicht konsequent, besteht die Gefahr, dass Brandschutzanforderungen zu spät erkannt und/oder nur unfachgerecht oder überhaupt nicht umgesetzt werden, was später erhebliche Schwierigkeiten und (Mehr-)Kosten verursachen kann.

Es ist deshalb es wichtig, das vorab geprüft und geklärt wird, in wieweit bzw. in welchem Umfang/Detaillierungsgrad bereits im Brandschutzkonzept auf "weitere Anforderungen", die in der Regel die Ausführungsplanung (und teilweise auch die Ausführung) betreffen, eingegangen wird und in welchem Umfang der Ersteller des Brandschutzkonzepts in die weitere Ausführungsplanung einbezogen wird.

13. Wann sollte das Brandschutzkonzept erstellt werden?

Eine frühzeitige Berücksichtigung des vorbeugenden baulichen Brandschutzes bereits in der Vor- und Entwurfsplanungsphase ist elementare Voraussetzung für ein reibungsloses und wirtschaftliches Brandschutzkonzept!

Wie wichtig der "richtige Zeitpunkt" ist, merkt man erst, wenn er verpasst wurde. Diese Lebensweisheit gilt natürlich auch für den Brandschutz. Wird der vorbeugende bauliche Brandschutz nicht rechtzeitig und von vornherein fachgerecht mit berücksichtigt, so wird er immer aufwendiger und teurer.

Oft ist es den Beteiligten (insbesondere dem Bauherrn / der Bauherrin) gar nicht bewusst, dass hohe Kosten vermeidbar gewesen wären, hätte man sich nur rechtzeitig und fachgerecht mit dem vorbeugenden Brandschutz befasst. Wird mit der Erstellung des Brandschutzkonzepts erst dann begonnen, wenn die Eingabeplanung weitgehend fertig ist, können die für den Brandschutz wesentlichen Weichen bereits falsch gestellt sein und es ist deshalb meist nicht mehr möglich, ein wirtschaftliches und für alle Beteiligten zufriedenstellendes Brandschutzkonzept zu entwickeln.

Deshalb sollte für die Erstellung von Brandschutzkonzepten der "richtige Zeitpunkt" nicht verpasst werden. Dieser liegt in der Vorentwurfs- und Vorplanungsphase. Bereits zu diesem Zeitpunkt ist es notwendig, dass auch für das zukünftige Brandschutzkonzept ein "Vorentwurf" erstellt wird. Dabei handelt es sich nicht um einen kompletten Entwurf des Brandschutzkonzepts, sondern es werden im Vorfeld nur diejenigen wichtigen und relevanten Punkte besprochen und abgeklärt, die sich später wesentlich auf den vorbeugenden Brandschutz und dessen Kosten auswirken können.

14. Haben Sie Tipps, worauf in Zusammenhang mit Brandschutzkonzepten besonders geachtet werden sollte?

Die wichtigsten Tipps wurden vorstehend bereits genannt. Nachfolgend nochmal das Wichtigste:

Beginnen Sie möglichst frühzeitig.
Stichwort Vorentwurfs-Brandschutzkonzept: Weisen Sie die Planer und den Bauherrn /die Bauherrin darauf hin, dass dies unbedingt erforderlich ist und zu einer maximalen Einsparung von Kosten und Zeit führen kann.

Regeln Sie genau, zu welchen Zweck und in welchem Detailierungsgrad das Brandschutzkonzept erstellt werden soll.
Weisen Sie den Bauherrn / die Bauherrin und alle am Bau Beteiligten darauf hin, dass ein Brandschutzkonzept, das dem "bautechnischen Nachweis für die vorliegende Genehmigungsplanung" dient, für die weitere Bauausführung fachgerecht weiterentwickelt und umgesetzt werden muss.

Fassen Sie sich so kurz wie irgendwie möglich.
Nennen und begründen Sie alle genehmigungspflichtigen Abweichungen und Erleichterungen. Ergänzen Sie Ihr Konzept mit einer aussagefähigen Visualisierung.

Autor

Dipl.-Ing. (FH) Josef Mayr studierte Bauingenieurwesen mit Schwerpunkt Baubetrieb an der Fachhochschule München. Zwischen 1976 und 1987 arbeitete er als Bauleiter und Sachverständiger mit Spezialisierung auf den vorbeugenden Brandschutz, anschließend war er bis 1997 im Risk Management bei der Versicherungskammer Bayern tätig. Er ist Autor der "Schadensbilder aktuell" und "Brandschutzinformationen". Bis 2005 war er Geschäftsführer des FeuerTrutz Verlages. Er ist weiterhin als ein Hauptautor für den Brandschutzatlas tätig und neben seiner Tätigkeit als Brandschutzingenieur hält er Seminare und Vorträge in verschiedenen Institutionen.

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