Feuerschutz-Schiebetor Teckentrup 62 FST: Universell einsetzbar

Das neue Feuerschutz-Schiebetor "Teckentrup 62 FST" ist in den Ausführungen EI 2 30 und EI 2 90, auf Wunsch mit Rauchschutz nach EN 1634-3verfügbar. Dazu erfüllt es die neue europäische Norm DIN EN 16034 und trägt das CE-Kennzeichen.

Feuerschutz-Schiebetor Teckentrup 62-FST: Universell einsetzbar
(Bild: Teckentrup GmbH & Co. KG)

Verschiedene Oberflächen, Farbtöne und Verglasungen bieten ein breites Ausstattungsspektrum. Als ein- oder zweiflügeliges Tor mit optionaler Schlupftür ist das Feuerschutz-Schiebetor universell einsetzbar.

Mit dem Ende der Co-Existenzperiode der DIN EN 16034 im November 2019 dürfen im Brandschutz nur noch Tore mit CE-Kennzeichnung eingesetzt werden. Diesen Standard erfüllt das neue "Teckentrup 62 FST" – mit 30 oder 90 Minuten Brandwiderstand, optional auch als rauchdichtes Tor. Das zeigt z.B. die Weiterentwicklung der Schlupftür, bei der die Anforderungen der Verarbeiter unmittelbar aufgenommen wurden: Gemäß DIN 18040-1 Barrierefreies Bauen Teil 1: "Öffentliche Gebäude" ist die Tür schwellenlos und nun bis zur extremen Breite von 1.200 mm planbar – und die verdeckt liegenden 3D-Bänder ermöglichen einen Öffnungswinkel bis 170 Grad.

Daten zum Teckentrup Feuerschutz-Schiebetor FST 62

  • Feuerhemmend EI230 (nach EN 1634-1)
  • Feuerbeständig EI290 (nach EN 1634-1)
  • Rauchdicht nach EN 1634-3

Abmessungen Feuerschutz:
  • Breite 500 bis 8.850 mm
  • Höhe 1500 bis 7.125 mm

Abmessungen Rauchschutz:
  • Breite 1.000 bis 7000 mm
  • Höhe 2.000 bis 4500 mm

Wandarten EI230:

  • Beton, Mauerwerk, Porenbeton, bekleidete Stahlstützen F60-A

Wandarten EI290:

  • Beton, Mauerwerk, Porenbeton, bekleidete Stahlstützen F90-A

Max. Torfläche: 50 m²

Gleich mehrere Änderungen vereinfachen laut Herstellerangaben die Montage des Feuerschutz-Schiebetors:

  • Statt der herkömmlichen Helmschiene setzt Teckentrup ein innovatives Röhrenlaufsystem ein, das durch seine justierbare Aufhängung schnell montiert ist. Da die Winkel nur an einem Punkt befestigt werden, sind Höhen­einstellung und Nivellierung schnell umgesetzt – und zudem besonders anpassungsfähig. So lassen sich Unebenheiten des Bodens leicht ausgleichen.
  • Die Montage der oberen Zarge erfolgt durch Zusammen­stecken der einzelnen Elemente, die Blenden werden ohne Verschraubungen montiert.
  • Weil die Position der Torführung vorgegeben ist (Montage liegt verdeckt und die Führungsrolle wird mit dem Gegen­einlauf im gleichen Lochsystem verschraubt), gibt es weniger Fehlerquellen bei der Montage.
  • Mit nur rund 28 kg/m² ist das Tor (EI230) verhältnismäßig leicht.
  • Der Wegfall der Bodenbefestigung vereinfacht vor allem die Montage in Räumen mit Fußbodenheizung.

Auch optisch punktet das Tor durch mehrere Punkte, erklärt der Hersteller:

  • Die gesamte Lauf- und Führungstechnik liegt hinter den Blenden, das Befestigungssystem ist somit nicht sichtbar und zugleich geschützt. So verläuft auch die Drahtseil­führung im neu entwickelten Röhrensystem. Die Blenden selbst liegen elegant und flach auf.
  • Verglasungen liegen nahezu flächenbündig im Torblatt, was das Gesamtbild zusätzlich stimmig macht.
  • Der neue Gegeneinlauf mit definiertem Platzbedarf sorgt zudem für einen sauberen Wandanschluss.
  • Bei den Torelementen in der Version EI230 mit der Montage über das Stecksystem werden die Elemente über ein Pilzkopfsystem einfach und schnell miteinander verbunden. Neben dem Montagevorteil bietet dies den optischen Effekt: Keine sichtbaren Verschraubungen.
  • In der Version EI290 entfällt das Versiegeln der Torelemente. Dies beschleunigt die Montage und ist optisch deutlich ansprechender.
  • Für die Toroberflächen stehen viele Gestaltungsmöglich­keiten zur Wahl: Verzinkt, in Edelstahl oder in frei definier­barem RAL-Farbton fügen sich die Tore problemlos in jegliches architektonische Konzept ein – von der schlich­ten Lösung für die Tiefgarage bis zum Raumteiler im Superior-Hotel.

Die neuen technischen Features führen laut Hersteller zu sinkendem Wartungsaufwand. Das liegt sowohl an der vereinfachten Montage, als auch an den verdeckt und somit geschützt liegenden Bauteilen. Das CE-Kennzeichen bietet Einsatz-Sicherheit, lange Funktionsfähigkeit und Stabilität sind somit nachgewiesen.

Selbst bei der Schlupftür bleibt die moderne Optik erhalten: Werkseitige Vorarbeiten sollen die Montage vor Ort erleichtern, auch diese Tür kann mit nahezu flächenbündiger Verglasung ausgestattet werden und fügt sich in den Look des Tores ein. Hohe Verkehrssicherheit ist gegeben, da das Tor schwellenlos eingebaut wird.

Teckentrup GmbH & Co. KG
www.teckentrup.biz

Letzte Aktualisierung: 03.06.2020