FeuerTrutz-Studie 2019: BIM und Digitalisierung im Brandschutz

Die Studie „Branchenbarometer Brandschutz 2019: Digitalisierung und BIM – Bedarf, Erwartungen und Prognosen“ von FeuerTrutz Network zeigt, wie weit die Brandschutzbranche mit der Umsetzung von Building Information Modeling (BIM) und anderen Digitalisierungseffekten ist. Bezogen auf den Arbeitsalltag von gut 200 befragten Anwendern zeigt sie zudem, welche Treiber und bremsende Effekte am Werk sind.

FeuerTrutz-Studie 2019 BIM und Digitalisierung im Brandschutz
Eines der großen Versprechen von BIM, das gemeinsame und zeitgleiche Arbeiten verschiedener Gewerke in einem Modell, sehen die Befragten als größten Vorteil. (Bild: FeuerTrutz)

Juni 2019 / Von André Gesellchen. Es gibt wohl keine Branche, in der nicht über die disruptive Wirkung der Digitalisierung diskutiert wird. Dass die Digitalisierung als Schlagwort schon reichlich (über-)strapaziert wirkt, sollte nicht verdecken, dass sich dahinter ganz reale und konkrete Prozesse verbergen. Eine der wichtigsten technologiegetriebenen Umwälzungen im Bauwesen ist Building Information Modeling (BIM). Aber auch andere Innovationen werden das Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden in Zukunft grundlegend verändern. Wie diese Veränderungen im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes wirken und mit welchen Erwartungen, Hoffnungen und Befürchtungen die Branche darauf blickt, hat FeuerTrutz Network nun in einer breit angelegten Studie herausgearbeitet.

2018 hatte FeuerTrutz mit einer vergleichbaren Befragung zeigen können, dass BIM im vorbeugenden Brandschutz noch keine spürbare Rolle spielte. Zwar fanden die meisten Befragten BIM sehr wichtig für die Zukunft der Branche, eigene Erfahrungen der Brandschützer gab es aber praktisch nicht und sehr viele fühlten sich schlecht auf den Einsatz von BIM vorbereitet.

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Gerät das klassische Brandschutzkonzept unter Druck? Mehr als die Hälfte ist sich sicher: Das BIM-Modell wird DAS zentrale Planungstool auch für den Brandschutz werden! (Bild: FeuerTrutz)

Die Ergebnisse der 2019er-Befragung zeigen nun einen deutlichen Aufwärtstrend in der praktischen Umsetzung von BIM im vorbeugenden Brandschutz. Die Branche scheint sich – angeführt von einer überschaubaren Zahl von early adoptern – langsam aber sicher mit der BIM-Arbeitsweise anzufreunden. 55,7 Prozent der Befragten sind der Meinung, das BIM-Modell wird DAS zentrale Planungstool auch für den Brandschutz werden. Als größten Vorteil sehen 71,4 Prozent der Befragten das gemeinsame und zeitgleiche Arbeiten verschiedener Gewerke an einem Modell. Welche Herausforderungen dabei jedoch noch gesehen werden, in welchen Segmenten die größten Vorteile gesehen werden und was die Anwender z.B. von Produktherstellern konkret erwarten, ist ebenfalls Bestandteil der Studie.

Studie „Branchenbarometer Brandschutz 2019: Digitalisierung und BIM – Bedarf, Erwartungen und Prognosen“

Die Studie zeigt auf 80 Seiten den aktuellen Stand in den beteiligten Kreisen (Planen, Bauen, Betreiben, Genehmigen sowie Prüfen und Überwachen) und skizziert die kommende Entwicklung.
Hier gibt es weitere Informationen zur Studie "Branchenbarometer Brandschutz 2019"

Die Studie wurde am 25. Juni 2019 im Rahmen der Veranstaltung FeuerTrutz Trend in Köln erstmals der Fachöffentlichkeit vorgestellt und kann über www.baufachmedien.de bezogen werden.

Letzte Aktualisierung: 13.06.2019

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