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  • Elektromobilität und Brandaschutz

    Hallo Kollegen,
    die M-GarVO klammert das Thema Elektromobilität mit den daraus resultierenden Fragestellung zu den Ladestellen und den Batterien bisher ja völlig aus. Insofern ist das Thema zumindest bauordnungsrechtlich "nicht zu beurteilen", soweit es sich nicht um die zugehörigen Mittelspannungsschaltanlagen gem. EltBauVO handelt. Hat hier jemand bereits erste Erfahrungen gesammelt und / oder kann Hinweise auf (auch lediglich versicherungsrelevante) Quellen oder andere Regularien und Schutzkonzepte geben? im konkreten Fall geht es um batteriebetriebene Nahverkehrfahrzeuge.
    Herzliche Grüße aus S-H,
    F. Fleischhauer

  • #2
    Hallo Herr Fleischhauer,

    leider kann ich von Erfahrungen berichten. Die hießigen Behörden sind geradezu in Panik angesichts der horrenden Gefahren (waren sie übrigens bei der Einführung des Benzinautos auch ...) und den, nach ihrer Ansicht, fehlenden Gesetzesvorlagen.

    Im Moment sehen wir das so, dass das Aufladen während des Parkens unterschieden wird zum reinen Laden; dies wird analog zum Tanken gesehen. Für die statische und brandschutztechnischen Bemessung haben wir uns so verständigt, dass die Antriebsart keine Rolle spielt.

    Die AGBF hat dazu festgestellt:
    "Nach derzeitigem Stand können aus Sicht des Arbeitskreises Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz Elektrofahrzeuge, wie auch deren VDE zertifizierte Ladestationen in üblichen Garagen ohne besondere Auflagen geduldet werden. Sie stellen nach bisherigen Erkenntnissen, im Vergleich zu konventionell angetriebenen Fahrzeugen, kein wesentlich erhöhtes Gefahrenpotential dar." (siehe unten stehenden Link)

    Gruß
    C. Lammer
    http://www.agbf.de/pdf/2014-3_Gefaehrdungsbeurteilung_Brand_Elektrofahrzeuge.pdf

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    • #3
      Hallo Herr Lammer,
      danke für den Hinweis (auch wenn der Link auf ein anderes Arbeitspapier der AGBF verwies). Ich bin mal gespannt, wie die Bauaufsicht und die zuständige Brandschutzdienststelle das bewerten. Werde dann für die interessierte Kollegenschaft berichten.
      Herzliche Grüße aus S-H,
      F. Fleischhaue´r

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