James Hardie: Neue Brandwände in Holzbauweise

Der Hersteller James Hardie hat ein Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis zur Errichtung von tragenden, raumabschließenden Wandkonstruktionen in Holztafel- bzw. Brettsperrholzbauweise in Kombination mit fermacell Gipsfaser-Platten erhalten. Die Konstruktionen entsprechen den Anforderungen der Feuerwiderstandklasse F90-B.

James Hardie: Neue Brandwände in Holzbauweise
Bei der zweischaligen Brandwand (4HTM31 fermacell Brandwand) besteht die Tragkonstruktion aus zwei Brettsperrholzelementen. (Bild: James Hardie Europe GmbH)

In einigen Bundesländern ist es nicht mehr erforderlich, gekapselte Konstruktionen für hochfeuerhemmende Bauteile zu erstellen. Voraussetzung ist allerdings, dass der geforderte Feuerwiderstand sowie die entsprechende Stoßbelastung gewährleistet sind. Hersteller James Hardie hat daher drei neue Brandwandlösungen in Holzbauweise entwickelt. Die tragenden, raumabschließenden Holzständer- bzw. Brettsperrholz-Wandkonstruktionen bestehen aus einer Holzunterkonstruktion bzw. einer Brettsperrholzwand als Tragkonstruktion und werden beidseitig mit fermacel Gipsfaser-Platten beplankt. Das Allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnis zur Errichtung wurde von der MFPA Leipzig GmbH ausgestellt (Prüfzeugnisnummer: P-SAC02/III-949).

Sowohl die fermacell Brandwandkonstruktion in Holzständerbauweise als auch die Brettsperrholz-Brandwände können mit beliebiger Wandbreite, jedoch nur mit Wandhöhen von maximal < 5000 mm erstellt werden. Gemäß DIN 4102-2: 1977-09 [1] entsprechen die drei neuen Brandwandlösungen der Feuerwiderstandsklasse F90-B. Voraussetzung ist allerdings, dass Decken- und Fußbodenanschlüsse so ausgeführt werden, dass die Einhaltung der Feuerwiderstandsklasse gewährleistet ist. Sie erfüllen zudem die Anforderung an den Widerstand gegen eine mechanische Stoßbelastung gemäß DIN 4102-3:1977-09(2).

James Hardie Europe GmbH
www.fermacell.de

Letzte Aktualisierung: 15.10.2020