Löschturbine für die Holzindustrie

Mit einer Löschturbine für Wasser und Wassernebel vervollständigt Minimax sein Produktportfolio für die Holzindustrie. Die Löschturbine FT10e wurde von der Firma EmiControls entwickelt.

Minimax: Löschturbine für die Holzindustrie
(Bild: Minimax GmbH & Co. KG)

Juli 2019. Wassernebel ist z.B. bei Minifog PressProtect von Minimax als Schutz von industriellen Pressen bereits im Einsatz. Diese Wassernebel-Löschanlagen versprühen Löschwasser besonders fein, um die Oberfläche und damit die Kontaktfläche für den Wärmeübergang zu erhöhen. Die Kühlleistung des Wassers wird optimiert. Zusätzlich entstehen bei der schnellen Verdampfung der kleinen Wassertröpfchen im Bereich der Flamme große Dampfmengen, die die Sauerstoffzufuhr zum Feuer behindern – eine effektive Kombination, die einen Brand in wenigen Sekunden beherrschen und löschen kann.

Die Firma EmiControls hat nun die Löschturbine FT10e entwickelt, die Wassernebel besonders weit werfen kann. Sie erhöht die Sicherheit, zum einen weil sie viel größere Bereiche, besonders in Außengeländen, schützt. Zum anderen umhüllt der Wassernebel die Objekte und erreicht damit auch schlecht zugängliche Brandherde. Ein möglicher Brand ist schnell und sicher gelöscht und Folgeschäden der Löschung sind dank des Kühleffekts des Nebels sowie des reduzierten Wassereinsatzes gering. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Turbine auch mit Schaum verwendetwerden kann. Sie hat eine Propellerleistung von 12,5 kW und einen Wasserdurchfluss von 100 bis 3.600 l/min. Im Brandfall steuert die Brandmelder- und Löschsteuerzentrale die Löschturbine automatisch an.
Minimax und EmiControls wollen gemeinsam an weiteren Entwicklungsstufen der Löschturbine arbeiten.

Minimax GmbH & Co. KG
www.minimax.com

Emicontrols GmbH
www.emicontrols.com

Letzte Aktualisierung: 25.07.2019