Nachruf: Dr.-Ing Jochen Stöbich verstorben

Am Morgen des 24. Februar 2021 ist Dr.-Ing. Jochen Stöbich im Alter von 77 nach Krankheit verstorben. Mit der Gründung von STÖBICH Brandschutz legte er vor 40 Jahren den Grundstein für die heutige STÖBICH Unternehmensgruppe. Bereits im Herbst 2020 zog er sich aus der Geschäftsführung bzw. dem operativen Geschäft zurück.

Dr.-Ing. Jochen Stöbich
Der Brandschutzpionier und Geschäftsmann Dr.-Ing. Jochen Stöbich ist im Alter von 77 Jahren gestorben. (Bild: STÖBICH Holding)

Jochen Stöbich (*3. Juni 1943) wuchs in Österreich auf. Nach dem Umzug der Familie ins niedersächsische Wolfshagen (Harz) absolvierte er eine Kraftfahrzeughandwerkerlehre. Sein Berufsweg führte ihn anschließend jedoch in die Fenster- und Fassadenbranche. Die Ingenieurprüfung in der Fachrichtung Maschinenbau legte er 1968 ab, 1975 die Prüfung zum Schweißfachingenieur und 2001 promovierte er zum Doktor-Ingenieur an der TU Clausthal.

Inspiriert durch einen Großbrand beim Kekshersteller Bahlsen, bei dem ein Feuer über Förderbänder in mehrere Produktionshallen übertragen wurde, entwickelte er ein Abschottungssystem, um derartige Brandausbreitungen bei durchlaufender Fördertechnik zu verhindern. Dies war der Grundstein für den Schritt in die Selbstständigkeit. Im Jahr 1980 gründete er gemeinsam mit drei Partnern das Unternehmen STÖBICH Brandschutz, die ihre Anteile jedoch später an Stöbich verkauften. Mit der Unternehmensgründung legte Jochen Stöbich vor 40 Jahren den Grundstein für die heutige STÖBICH Unternehmensgruppe. Als Firmenchef und Erfinder prägte er mit seinen Produktentwicklungen die Branche des vorbeugenden baulichen Brandschutzes. Er wirkte zudem aktiv bei der Normungsarbeit des DIN sowie des europäischen CEN mit und engagierte sich in verschiedenen Fachverbänden und Organisationen.

Nach erfolgreicher Entwicklung der STÖBICH Brandschutz GmbH sowie der Unternehmensgruppe und über vier Jahrzenten der Leitung gab Jochen Stöbich im Oktober 2020 die Geschäftsführung ab und zog sich aus dem operativen Geschäft zurück. Nach seinem Tod bleibt die Familie durch drei Töchter Kerim Stöbich-Schaller, Janine Stöbich-Uffel und Liesa Stöbich als Gesellschafterinnen vertreten. Die Leitung der Holding haben seit letztem Jahr drei Geschäftsführer übernommen, die seine Nachfolge in den unterschiedlichen Resorts angetreten haben.

STÖBICH Holding
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Letzte Aktualisierung: 05.03.2021