Panik und Brandschutz

Dieser Beitrag stellt dar, dass die Annahmen über das Auftreten von Panik in Menschenmengen als überholt gelten, insbesondere bei Brandereignissen. Dabei wird einbezogen, was Panik in Menschenmengen ausmacht und wie sie zu verhindern ist.

Panik und Brandschutz
Abb. 1: Menschenmengen geraten aus wissenschaftlicher Sicht nicht schnell in Panik. Große Ansammlungen von Menschen werden im Zusammenhang mit Ausnahmesituationen wie Bränden aber schnell mit dem Etikett "Panik" versehen. (Foto: Team HF)

März 2019 / Von Dr. Laura Künzer, Dr. Gesine Hofinger. Betrachtet man Bescheibungen vom Verhalten bei Brandereignissen oder anderen Unglücken, fällt auf, dass häufig von "Panik" berichtet wird – oder, mit einem gewissen Erstaunen, vom Ausbleiben der Panik. Beispielsweise wurde in der Berichterstattung zum Brand im Europapark Rust im Mai 2018 in etlichen Medien und auch von der Polizeipressestelle betont, dass die Räumung ohne Panik stattgefunden habe. Dahinter scheint die Annahme zu stehen, dass Menschen bzw. Menschenmengen in Gefahrensituationen "standardmäßig" panisch werden. Diese Annahme lässt sich empirisch jedoch nicht bestätigen. Dies beschrieb der Katastrophensoziologe Enrico Quarantelli bereits 1954 [1]. Heute, etliche Unglücke mit hoher medialer Aufmerksamkeit und viele wissenschaftliche Analysen später, lässt sich sagen: Die Annahme, dass in Ausnahmesituationen stets Panik auftritt, ist wissenschaftlich widerlegt [2–6]. Dennoch handelt es sich um einen überdauernden Mythos, insbesondere in den Medien, aber durchaus auch bei Einsatzkräften und Planern [7–8]. Dieser falschen Annahme zuträglich ist jedes Ereignis, das in den Medien mit dem Etikett "Panik" versehen wird. Denn dies bestärkt wiederum die Meinung, dass Panik häufig auftritt. Dabei wird Panik sehr undifferenziert verwendet. Dem undifferenzierten Bild der zu Panik neigenden Menschenmenge steht auf (sozial)wissenschaftlicher Seite einerseits eine hohe Übereinstimmung zwischen Forschern gegenüber: Menschenmengen geraten nicht schnell in Panik. Andererseits gibt es ein sehr breites Feld von Theorien, und so besteht bis heute keine einheitliche Definition von Panik. Deswegen wird auch vom "Konzept Panik" gesprochen.

Aus den vorliegenden Analysen lassen sich aber praxisrelevante Erkenntnisse gewinnen, was Panik in Menschenmengen ist bzw. nicht ist, welche Risikofaktoren das Auftreten begünstigen und welche Maßnahmen ergriffen werden können.

Der Artikel ist in Ausgabe 2.2019 des FeuerTrutz Magazins (März 2019) erschienen. Hier finden Sie weitere Informationen zum FeuerTrutz Magazin Ausgabe 2.2019

Noch kein Abonnent? Testen Sie das FeuerTrutz Magazin im Mini-Abo mit 2 Ausgaben!

Das Konzept Panik – Einordnung und Abgrenzung

Panik wird umgangssprachlich häufig verwendet. Menschen nutzen das Wort Panik, um Verhaltensweisen in Gefahrensituationen zu beschreiben, wie z. B. Weglaufen oder starke Angst. Panik kann eine Einzelperson erleben, oder Panik tritt in einer Menschenmenge auf. Diese Unterscheidung wird aber in der Praxis meist nicht einbezogen.

Panik bei Einzelpersonen

Panik bei Einzelpersonen ist nicht gleichzusetzen mit pathologischen Panikattacken oder Panikzuständen aufgrund von Angststörungen (International Classification of Diseases and Related Health Problems/ ICD-10 F41.0) oder anderen psychischen Erkrankungen. Derartigen Störungen ist oft gemein, dass sie ohne eine wirkliche äußere Bedrohung auftreten. Wenn eine Einzelperson in einer Gefahrensituation in Panik gerät, ist dies ein Zustand akuter und extremer Angst, die häufig mit einem Verlust der Selbstkontrolle einhergeht. Menschen in akuter Panik möchten aus der Gefahrensituation entkommen, da sie eine unmittelbare Bedrohung des eigenen Lebens wahrnehmen. Wie sehr der Impuls, der Situation zu entkommen, alle anderen Verhaltensweisen dominiert, hängt von der Person und dem sozialen Umfeld ab [9].

Ob die wahrgenommene Gefahr objektiv vorhanden ist, ist dabei unwichtig! So kann jemand z. B. meinen, einen Schuss zu hören, und aus Angst, erschossen zu werden, weglaufen – während eine andere Person die zuschlagende Tür als Ursache des Knalls gesehen hat und deshalb ganz entspannt bleibt. Ein scheinbar "kopfloses" Verhalten anderer wird dann schnell mit dem Begriff "panisch" belegt. Auch bei realer Gefahr erlebt nicht jeder in der gleichen Situation extreme Angst. Ob tatsächlich Panik, also übermächtige Angst verbunden mit einem Fluchtimpuls, empfunden wurde, kann jedoch am ehesten die betroffene Person einschätzen (im Nachhinein).

Panik bei Einzelpersonen lässt sich durch folgende Merkmale beschreiben [10–12]:

  • extremer Stress, der zu einer akuten und extremen Angst führt; diese kann als lebensrettender Mechanismus betrachtet werden und leitet die Handlungen
  • Fluchtimpuls
  • Einschränkung der Informationsverarbeitung/Tunnelblick
  • Verwirrung, Hilflosigkeit und im Extremfall auch Bewegungsstarre
  • "irrationales Verhalten" bzw. Flucht als Rationale des Handelns
  • Verlust der Selbstkontrolle
  • nichtsoziales Verhalten

Wenn Betroffene von Brandereignissen oder anderen Katastrophen sich in den Medien äußern, sprechen sie oft davon "total in Panik" gewesen zu sein. Das beobachtbare oder auch berichtete Verhalten spricht zwar häufig dafür, dass sie starke Angst, aber durchaus noch Kontrolle über ihr Handeln hatten. Die "Verlaufsgeschichte" ist eine andere als die "Erzählgeschichte" [13]. So berichten Betroffene bei Brandereignissen (z. B. nach [3] ) "Ich habe das Feuer entdeckt, bin in Panik ausgebrochen, habe die Feuerwehr gerufen und bin mit meinen Kindern aus dem Haus gelaufen". Oder "Der Rauch hat in meinen Augen gebrannt und ich bin panisch geworden. Dann habe ich die Tür geöffnet, damit wir leichter rauskamen" [14]. Dies wird von Außenstehenden als weiterer Beleg für das Auftreten von Panik betrachtet.

WebCast 2019 Cover

WebCast zum Brandschutzkongress 2019
Die Autorin Dr. Laura Künzer referierte zu ihrem Beitragsthema auch auf dem FeuerTrutzBrandschutzkongress 2019. Die Vorträge des FeuerTrutz Brandschutzkongresses wurden auf Video aufgezeichnet und mit der Vortragspräsentation synchronisiert - diese stehen als als WebCast im Online-Stream zur Verfügung.
Hier finden Sie weitere Informationen zum WebCast des Brandschutzkongresses 2019

Panik in Menschenmengen

Das Konzept Panik in Menschenmengen baut auf Beschreibungen von Panik bei Einzelpersonen auf. Als Merkmale werden u. a. genannt [10–12]:

  • intensive bis extreme Angst mehrerer Menschen in derselben Situation
  • kurz anhaltende Reaktion
  • einhergehend mit Verwirrung, Gefühl der Machtlosigkeit, Kontrollverlust, "auf sich allein gestellt sein" bei mehreren Individuen
  • überstürztes, eher unkoordiniertes Fluchtverhalten von einer ­Gefahr weg
  • gegenseitige Beeinflussung bis hin zur emotionalen Ansteckung
  • nichtsoziales Verhalten und starke Konkurrenz, z. B. werden soziale Rollen nicht beibehalten, rücksichtsloses Verhalten, Aggressivität

Unklar ist bisher die Gewichtung dieser Merkmale und wie viele davon auftreten müssen, um von einer "echten Massenpanik" zu sprechen, oder auch, wie viele Personen davon betroffen sein müssen. Swistilnikow und Grebennikow [15] beschreiben vier Faktoren, die Panik in einer Menschenmenge begünstigen können:

1. Sozialfaktoren: Bestehen eines Spannungszustands durch bereits stattgefundene oder zu erwartende politische, wirtschaftliche Katastrophen oder Naturkatastrophen.

2. Physiologische Faktoren: Faktoren wie Müdigkeit, Hunger, Alkohol- oder Drogenkonsum, hohe Dichte oder psychologisches Dichteerleben (Crowding).

3. Allgemeinpsychologische Faktoren: Entstehung von emotionalen Reaktionen wie Überraschung, Empathie oder Erschrecken infolge Mangels an Informationen.

4. Sozialpsychologische und ideologische Faktoren: Fehlen eines klaren, bedeutenden und gemeinsamen Ziels, Konkurrenz, Fehlen eines effektiven Führers innerhalb einer Gruppe und ein entsprechend niedriges Niveau der Gruppenzugehörigkeit.

Zudem wird Panik als ungenauer Überbegriff für verschiedene ­Phänomene verwendet. Rogsch, Schreckenberg, Tribble, Klingsch und Kretz [16] schlagen die auch in der Literatur häufig gefundene Unterscheidung vor, die von Panik in Menschenmengen unterschieden werden sollten:

  • Menschengedränge/Crush:
    Die Bewegung der Menschenmenge wird aufgrund äußerer Einflüsse wie Barrieren oder Hindernissen gestoppt; an der Barriere entsteht eine hohe Personendichte, und Menschen werden aneinandergedrängt sowie gegen die Barriere gedrückt. Dieses Problem führte u. a. zum Unglück im Hillsborough Football Stadium (1989), bei dem Zuschauer bis hin zur Bewegungslosigkeit gegen Zäune gedrängt wurden. Die meisten Opfer waren aufgrund von Asphyxie zu beklagen, d. h. aufgrund des hohen Drucks des Gedränges bekamen die Opfer nicht mehr ausreichend Luft.
  • Ansturm/Stampede: Die Bewegung einer Menschenmenge lässt sich aufgrund ihrer Eigendynamik beim Flüchten nicht aufhalten und "überrennt" langsamere oder gestürzte Menschen. Häufig führen eine zu hohe Personendichte und Menschen, die in eine Richtung drängen, zu dieser Eigendynamik. Dies kann zu schweren Verletzungen bis hin zum Tod führen. Das Unglück im Lanterna Azzura Club in Italien (Dezember 2018) lässt sich u. a. auch auf eine Stampede zurückführen: Konzertbesucher begannen aus dem Club zu flüchten, nachdem (vermutlich) Pfefferspray freigesetzt wurde. Die Menschenmenge staute sich an einem zu engen Auslass. Blockierte Notausgänge führten zusätzlich zu Stauungen. Aufgrund der zu hohen Personendichte und des engen Auslasses kam es zu Stürzen. Die nachkommenden Personen waren sich der Stürze nicht bewusst und schoben weiter in Richtung Ausgang, wodurch die Personen nahe dem Eingang dazu genötigt wurden, über die gestürzten Personen zu steigen.

Diese Unterscheidungen zeigen, dass Verletzungen oder Todesfälle insbesondere durch zu hohe Personendichten und zu hohen Druck verursacht wurden. Einige Autoren weisen auf Drücke von 4.500 N/m hin [13]. Eine im Gedränge möglicherweise aufkommende Panik (bei Einzelpersonen) ist also nicht Ursache, sondern Folge der tödlichen Gefahr. Die Unterscheidung von Crush, Stampede, Angst und Fluchtverhalten hilft auch dabei, präventive und reaktive Maßnahmen zu ergreifen.

Panik und Brandschutz (2)
Abb. 2: Im Brandfall kann das Auslösen von Panik verhindert werden, wenn die Möglichkeit für eine Flucht gegeben ist. (Foto: pixabay/Aintschie)

Bei Feuer Panik? – Eher nicht!

Analysen zeigen, dass Panik in Menschenmengen bei Brandereignissen sehr selten auftritt. Einige Autoren gehen davon aus, dass Panik verhindert wird, wenn die Möglichkeiten für eine Flucht gegeben sind, z.B. Fluchtwege bei einer Räumung klar erkennbar sind oder geführt wird, z. B. durch Evakuierungshelfer. Im Gegensatz zu Panik wird bei Brandereignissen eher folgendes Verhalten gezeigt [4, 7, 8, 14]:

  • Unterschätzung von Gefahren, insbesondere die Gefährlichkeit von Rauch wird unterschätzt.
  • Zu-Ende-Führen aktueller Handlungen bis hin zu Nichtreagieren, insbesondere bei Alarmierung durch einen Feueralarm. Das Ignorieren von Feueralarmen führt häufig zu einer Verlängerung der Räumungszeit und tritt wesentlich häufiger auf als Panik.
  • Befriedigung von Neugier, z. B. durch Fotografieren, Gaffen.
  • Beurteilung der Situation und Suche nach weiteren Informationen, ­insbesondere zur aktuellen Gefahr, was zu tun ist, was andere tun etc.
  • "Adaptive Flucht", d. h. eher situationsangemessenes Verhalten (auch wenn Menschen verängstigt sind), dabei verläuft die Flucht relativ geordnet.
  • Anhalten der Flucht, nachdem ein als subjektiv sicher wahrgenommener Abstand zu einer Gefahr erreicht wird.
  • Prosoziales Verhalten, Pflichtbewusstsein und Altruismus, d. h., Menschen helfen einander und unterstützen sich gegenseitig.
  • Sozialer Zusammenhalt, Verantwortungsbewusstsein und soziale Bindungen verstärken sich. Menschen (auch Fremde) koordinieren sich und wollen die Gefahrensituation nicht allein bewältigen.

Wer also das Verhalten von Menschen bei Brandereignissen nur durch "Panik" beschreibt, vereinfacht nicht nur viel zu stark, sondern lässt wichtige Erkenntnisse zum Verhalten von Menschen außer Acht.

Maßnahmen zur Vermeidung von Panik bei Räumungen

Vorkehrungen zur Prävention von und Reaktion auf Panik können geplant und auch geübt werden. Etliche hilfreiche Maßnahmen sind im Alltag relevant bzw. entsprechen guter Praxis im Brandschutz. Es lohnt zudem, das vorhandene Wissen zum Verhalten von Menschen in Ausnahmesituationen stärker einzubeziehen, vor allem Informationsbedürfnisse, soziale Orientierung und Bedarf an Führung.

Panik und Brandschutz (3)
Abb. 3: Bei Brandereignissen wird oftmals die Gefährlichkeit von Rauch unterschätzt. (Foto: FeuerTrutz)

Im Dreiklang Planen-Steuern-Kontrollieren sollten folgende Maßnahmen in einem Brandschutzkonzept berücksichtigt werden [17, 13]: ):

  • Eigenschaften, Erwartungen und Bedürfnisse der Nutzer einbeziehen,
  • Maßnahmen zur Verringerung von Personendichten,
  • Brandschutzübungen; diese helfen, Betroffenen Wissen und Handlungssicherheit zu vermitteln,
  • angemessene Alarmierung zur Initiierung einer Räumung,
  • bauliche Maßnahmen, z. B. Vermeidung von Engstellen oder Hindernissen, adäquate Kennzeichnung und Gestaltung von Fluchtwegen, unübersichtliche Stellen meiden,
  • organisatorische Maßnahmen, z. B. Ausbildung und Training von Personal und Führung, Bereitstellung sicherheitsrelevanter Informationen,
  • Einsatz von ausreichend Personal innerhalb der Infrastruktur (z. B. Orte mit bekannten Gefährdungen),
  • Sicherstellung der Kommunikation mit allen Betroffenen durch verschiedene Informationsmedien und -kanäle,
  • Koordination von Sicherheitsmaßnahmen, insbesondere, wenn verschiedene Organisationen zusammenarbeiten.

In einer Gefahrensituation bzw. wenn Panik droht müssen wesentlich restriktivere Maßnahmen ergriffen werden, so z. B,

  • Übermittlung klarer, aktueller Informationen über die Gefahr,
  • eindeutige Handlungsanweisungen für Gefahrensituationen und an die Hilfsbereitschaft appellieren,
  • direktive Führung (klare, direkte Anweisungen) zur Lenkung von Menschenmengen nutzen, Personal zur Führung einsetzen,
  • Fluchtwege freihalten bzw. zügiges Verlassen ermöglichen und Hindernisse aus dem Weg schaffen; Platz anbieten, damit Menschen sich aus einem Gefahrenbereich bewegen können.

Fazit

Empirische Überprüfungen der Interventionen zur Vermeidung von Panik sowie von Maßnahmen als Reaktion auf beginnende Panik sind aus ethischen Gründen kaum durchführbar. Systematische Analysen realer Ereignisse geben aber Erkenntnisse für die Praxis. Derzeit lässt sich sagen, dass bei angemessener baulicher und organisatorischer Vorbereitung sowie gezielter Lenkung und Führung von Menschen Panik bei Räumungen nicht als der Normalfall zu erwarten ist.

Eine zusammenfassende Botschaft an den Brandschutz zum Stand des Wissens über Panik könnte also lauten: Panik als unkoordinierte, angstgesteuerte Fluchtbewegung vieler Menschen gibt es, aber sie ist selten. Flucht bei Brandereignissen kann gelingen, wenn genug Platz und ausreichend Fluchtwege vorhanden sind. Bei Bränden ist Panik sehr selten – es ist wahrscheinlicher, dass Menschen zu spät mit einer Räumung beginnen. Informationen und Führung sind Schlüssel zur sicheren Räumung.

Autoren

Dr. Laura Künzer und Dr. Gesine Hofinger: Diplom-Psychologinnen und Partnerinnen in Team HF – Human Factors Forschung Beratung Training in Ludwigsburg. Sie beschäftigen sich mit allen Themen rund um Menschen und Sicherheit, insbesondere der Gestaltung von Alarmierung, Evakuierungen, Besuchersicherheit, Barrierefreiheit sowie Notfallplanung und Stabsarbeit. Zudem arbeiten sie als Dozentinnen an verschiedenen Hochschulen und Lehrinstituten.
Weitere Informationen: www.team-hf.de

Literatur

[1] Quarantelli, E. L. (1954). The Nature and Conditions of Panic. American Journal of Sociology, 60, 267.

[2] Kuligowski, E. D. (2016). Human Behavior in Fire. In M. J. Hurley, D. T. Gottuk, J. R. Hall Jr., K. Harada, E. D. Kuligowski, M. Puchovsky et al. (Hrsg.), SFPE Handbook of Fire Protection Engineering (S. 2070–2114). New York, NY: Springer New York; Imprint; Springer Quarantelli, E. L. (1954). The Nature and Conditions of Panic. American Journal of Sociology, 60, 267.

[3] Fahy, R. F., Proulx, G. & Aiman, L. (2012). Panic or not in fire: Clarifying the misconception. Fire and Materials, 36, 328–338. Quarantelli, E. L. (1954). The Nature and Conditions of Panic. American Journal of Sociology, 60, 267.

[4] Drury, J. & Cooking, C. (2007). The Mass Psychology of Disasters and Emergency Evacuations. A Research Report and Implications for Practice, Brighton: Department of Psychology, University of Sussex. Zugriff am 04.02.2019. Verfügbar unter http://www.sussex.ac.uk/affiliates/panic/Disasters%20and%20emergency%20evacuations%20%282007%29.pdf

[5] Pajonk, F. G. & Dombrowsky, W. R. (2006). Panik bei Großschadensereignissen. Notfall + Rettungsmedizin, 9, 280–286.

[6] Künzer, L. & Hofinger, G. (2016). Das Verhalten von Menschen in Rauch. FeuerTRUTZ Magazin, 57–59.

[7] Künzer, L. (2015). Mythen der Räumung und Evakuierung. FeuerTrutz Magazin, 44–47.

[8] Clarke, L. (2002). Panic. Myth or reality? Contexts, 1, 21–26.

[9] Schneider, B. (2011). Die Simulation menschlichen Panikverhaltens. Ein Agenten-basierter Ansatz. Wiesbaden: Vieweg+Teubner.

[10] Johnson, N. R. (1985). Panic and the Breakdown of Social Order: Popular Myth, Social Theory, Empirical Evidence. Sociological Focus, 20, 171–183.

[11] Quarantelli, E. L. (2001). The Sociology Of Panic: Disaster Research Center. Verfügbar unter http://udspace.udel.edu/bitstream/19716/308/1/PP%20283.pdf

[12] Schmalzl, H. P. (2005). "Rette sich, wer kann!". Einige Anmerkungen zum Phänomen der kollektiven Panik. Deutsche Polizei, 29–31

[13] Pajonk, F. G. & Dombrowsky, W. R. (2006). Panik bei Großschadensereignissen. Notfall + Rettungsmedizin, 9, 280–286.

[14] Fahy, R. F., Proulx, G. & Aiman, L. (2012). Panic or not in fire: Clarifying the misconception. Fire and Materials, 36, 328–338.

[15] Swistilnikow, A. B. & Grebennikow, A. B. (2005). Massenpanik. Faktoren und Mechanismen der Entstehung, Methoden der Steuerung. In C.-S. Grommek (Hrsg.), Panik. Ein vernachlässigtes Phänomen? (Rothenburger Beiträge, Bd. 23, S. 79–86). Rothenburg /OL: Fachhochschule für Polizei Sachsen.

[16] Rogsch, C., Schreckenberg, M., Tribble, E., Klingsch, W. & Kretz, T. (2010). Was It Panic? An Overview About Mass-Emergencies and Their Origins All Over the World for Recent Years. In W. Klingsch, C. Rogsch, A. Schadschneider & M. Schreckenberg (Hrsg.), Pedestrian and Evacuation Dynamics 2008 (S. 743–755). Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg.

[17] Künzer, L. & Hofinger, G. (2018). 7.12 Psychologische Einflussfaktoren in Räumungen und Evakuierungen und Hinweise für Flucht- und Rettungswege. In Battran L. & J. Mayr (Hrsg.), Handbuch Brandschutzatlas. Grundlagen – Planung – Ausführung (4. Aufl.). Köln.

Der Artikel ist in Ausgabe 2.2019 des FeuerTrutz Magazins (März 2019) erschienen. Hier finden Sie weitere Informationen zum FeuerTrutz Magazin Ausgabe 2.2019

Das könnte Sie auch interessieren:

FeuerTrutz Brandschutz Magazin für Fachplaner
Testen Sie das Mini-Abo mit zwei Ausgaben!
FeuerTRUTZ Magazin
Das FeuerTrutz Brandschutz Magazin für Fachplaner vermittelt Praxiswissen zu allen Bereichen des baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutzes - auch als digitale Ausgabe als App oder Browserversion.

Letzte Aktualisierung: 26.03.2019

  • Newsletter von FeuerTrutz Network

    Unser kostenloser Newsletter FeuerTrutz Brandaktuell informiert Sie alle zwei Wochen über Neuigkeiten aus der Brandschutzbranche und Fachthemen im vorbeugenden Brandschutz.

    In unserem kostenloser Newsletter Bauprodukte AKTUELL erhalten Sie vierteljährlich Informationen über Neuigkeiten und rechtliche Änderungen zum Thema Bauprodukte.

    Beide Newsletter informieren über die Fachmedienangebote der Rudolf Müller Mediengruppe sowie Produkte unserer Werbekunden. Durch Angabe meiner E-Mail Adresse und Anklicken des Buttons „Absenden“ erkläre ich mich bis zu meinem jederzeit möglichen Widerruf damit einverstanden, dass mir Sie mir diese Informationen per E-Mail zusenden. Ich kann jeden einzelnen der beiden Newsletter jederzeit über den im Newsletter befindlichen Abmeldelink abbestellen.

    *Pflichtangaben

    Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung.