Industriegebiet an einem Hafen
Quelle: Marion Wellmann auf Pixabay

Intensivseminar Brandschutz in Industriebauten

06.02.2024 - Digital, Online-Livestream

Im Intensivseminar werden die baulichen, anlagentechnischen und betrieblich-organisatorischen Aspekte bei der schutzzielorientierten Bewertung von Industriebauten in ganzheitlichen Brandschutzkonzepten praxisnah vermittelt.

Auf Basis der Muster-Industriebau-Richtlinie - MIndBauRL 2019 werden anhand von Praxisbeispielen und Übungsaufgaben die wichtigsten Begriffsdefinitionen und Anforderungen und die daraus resultierenden brandschutztechnischen Lösungswege aufgezeigt. Dabei werden die allgemeinen Anforderungen aus Abschnitt 5 und das Verfahren nach Abschnitt 6 ausführlich behandelt. Die Grundzüge des Verfahrens nach Abschnitt 7 und die Verknüpfung zur damit einhergehenden DIN 18230-1 werden vorgestellt und an Beispielen erläutert.

Das Intensivseminar vermittelt Ihnen die Grundzüge einer Fachplanung im Brandschutz durch das eigene Lösen kleiner praxisorientierter Aufgabenstellungen des vorbeugenden Brandschutzes im Industriebau. Sie bestimmen die Grundlagen des Baurechts auf Basis der BauO NRW 2018 und der aktuellen Fassung der Muster-Industriebaurichtlinie zur Lösung der Aufgaben mit der risikogerechten Umsetzung brandschutztechnischer Vorschriften für die Planung und unter Berücksichtigung der Aspekte des baulichen, anlagentechnischen und betrieblich-organisatorischen Brandschutzes.

Die Teilnehmenden kennen nach Abschluss des Seminars die wichtigsten rechtlichen Grundlagen zum Brandschutz im Industriebau und den grundsätzlichen Aufbau und Inhalt eines schutzzielorientierten Brandschutzkonzeptes.

An wen richtet sich das Seminar?
Das Seminar richtet sich an Architekt*innen und Ingenieur*innen mit Grundkenntnissen im Brandschutz. Kenntnisse aus dem Brandschutz für den Industriebau sind nicht erforderlich, es handelt sich um ein Grundlagenseminar. Das Seminar richtet sich außerdem insbesondere an Brandschutzfachplaner*innen, Ingenieure*innen, Architekt*innen und Mitarbeiter*innen von  Behörden, die den Einstieg in die brandschutztechnische Bewertung von Industriebauten suchen.

Anerkennung der Kammern
Die Veranstaltung wird von der Architektenkammer Baden-Württemberg mit 7 Unterrichtsstunden für Mitglieder (nicht Architekten/Stadtplaner im Praktikum), der Architektenkammer NRW mit 6 Unterrichtsstunden und der Ingenieurkammer-Bau NRW mit 6 Fortbildungspunkten anerkannt. Die Anerkennung ist außerdem bei der Ingenieurkammer Hessen beantragt.

Durchführung und Abschlusszertifikat
Das Intensivseminar beinhaltet interaktive Kommunikationsformen und bietet durchgehend Gelegenheit für individuelle Teilnehmerfragen und Diskussionen mit dem Referenten. Für die Ausstellung einer qualifizierten Teilnahmebestätigung werden Präsenzkontrollen durchgeführt. Nach erfolgreicher Überprüfung Ihrer webbasierten Anwesenheit und nach Abschluss des Intensivseminars erhalten Sie ein Zertifikat, mit dem Sie Ihre Teilnahme an der Fortbildung belegen können.

Digitale Teilnahme

Den  Zugang zum Livestream bekommen Sie vor der Veranstaltung als Link per E-Mail. Voraussetzungen zur Teilnahme sind ein aktueller Browser (Firefox, Chrome, Edge) sowie ein Audioausgang für Kopfhörer oder Lautsprecher.


Referenten

Dr. Alexander Haarmann

Dr. Alexander Haarmann ist seit seiner Promotion im Studiengang Sicherheitstechnik an der Bergischen Universität Wuppertal seit vielen Jahren als Brandschutzsachverständiger tätig. Seine Schwerpunkte liegen im Industriebau, der Anwendung von Ingenieurmethoden im Brandschutz und in der Bewertung von Bauvorhaben nach den technischen Regeln für Gefahrstoffe. Weiter blickt Dr. Haarmann auf berufliche Erfahrungen beim Brandschutz in Kraftwerken nach VGB R 108, bei Betrieben, die dem Bundes-Immissionsschutzgesetz unterliegen und in der Zusammenarbeit mit Feuerversicherern zurück. Dr. Haarmann ist darüber hinaus Fachkraft für Arbeitssicherheit und war 20 Jahre ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr tätig, zuletzt in der Position eines Zugführers. Von 2010 – 2016 führte er Lehrtätigkeiten an der Bergischen Universität Wuppertal im Fach Thermo- und Strömungsdynamik durch und leitete verschiedene Labore für die Studierenden.


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