Als unabhängiges mittelständisches Familienunternehmen blickt GEZE auf eine 150-jährige Geschichte zurück. Mit verschiedenen, über das Jahr verteilten Veranstaltungen feiert Hersteller das Firmenjubiläum. Eine Jubiläumszeitung, ein Jubiläumsbuch und eine Jubiläums-Microsite sollen zum Erkunden der Firmengeschichte und vielen anderen wissenswerten Themen rund um GEZE einladen. „GEZE bewegt seit 1863“ lautet das Jubiläumsmotto mit Verweis auf wesentliche Unternehmensziele: Innovationskraft und Zukunftsorientierung.
März 2013. Seit den Anfängen im Jahr 1863 hat sich GEZE nach eigenen Angaben zu einem der Weltmarktführer bei innovativer Gebäudetechnik entwickelt. Mit verschiedenen, über das Jahr verteilten Veranstaltungen wird GEZE das Firmenjubiläum feiern. Eine Jubiläumszeitung, ein Jubiläumsbuch und eine Jubiläums-Microsite sollen zum Erkunden der Firmengeschichte und vielen anderen wissenswerten Themen rund um GEZE einladen. „GEZE bewegt seit 1863“ lautet das Jubiläumsmotto mit Verweis auf wesentliche Unternehmensziele: Innovationskraft und Zukunftsor ientierung.
Die Ursprünge von GEZE gehen auf die 1863 gegründete Göppinger Dreherei Vöster & Co. zurück. Reinhold Vöster hätte sie in dritter Generation fortführen können, wäre er in der stürmischen Industrialisierung Stuttgarts nicht neue Wege gegangen. Als Maschinenbauingenieur kaufte und gründete er eigene Baubeschlagunternehmen. Mit dem Zusammenschluss mit den Vereinigten Baubeschlagfabriken Gretsch & Co. GmbH im Jahr 1924 ebnete er den Weg für das heutige Unternehmen. Die größten Produkterfolge der Zeit waren so genannte Verkehrsbeschläge für Schiebetüren, die Busse, Straßen- und Eisenbahnwagen in ganz Europa eroberten. Auch in Übersee- und in den Zeppelin-Luftschiffen wurden sie eingebaut. Mit den GEZE Skibindungen wurde olympisches Gold gewonnen. Kaum eine Balkontür oder ein Hebefenster, das im Bauboom der Nachkriegsjahre und des Wirtschaftswunders nicht mit dem Hebetürbeschlag HUBA bedient wurde. Den Beginn des Zeitalters automatischer Türen in den 60er-Jahren bestimmte GEZE entscheidend mit.
Reinhold Vöster war 84 Jahre alt, als er sein Lebenswerk 1968 an seine 24-jährige Enkelin Brigitte Vöster übergab. Sie läutete den Wachstums- und Internationalisierungsprozess ein, der bis heute bestimmend ist. 1980 wurde ein Markenname zum neuen Namen des Unternehmens. Aus den Vereinigten Baubeschlagfabriken Gretsch & Co. GmbH wurde die GEZE GmbH, die sich fortan auf „Lösungen“ für Türen und Fenster konzentrierte.
Das heutige Produktprogramm bietet Komplettlösungen, die unterschiedliche Tür- und Fensterfunktionen in einem System verbinden. Entwickelt werden GEZE Lösungen im eigenen Technologiezentrum. In Deutschland verfügt das Unternehmen über 354 Patente und Patentanmeldungen, im Ausland sind es 559. Mit innovativen Serviceleistungen will GEZE eine ganzheitliche Richtung verfolgen und alle bei der Entstehung eines Gebäudes Beteiligten individuell unterstützen – Architekten, Fachplaner, Tür- und Fensterhersteller und das Handwerk. Für seine Innovationskraft wurde dem Unternehmen zum fünften Mal die Auszeichnung „Top 100“ verliehen. Den ARCHITECTS PARTNER AWARD (APA) für herausragende Beratungs- und Vertriebskompetenz erhielt GEZE zum vierten Mal.
Die GEZE Gruppe ist mit fast 2.500 Beschäftigten und 31 Tochtergesellschaften – davon 27 im Ausland – in 110 Ländern vertreten. Eine Tochtergesellschaft mit angegliederter Fertigungsstätte in China mit 450 Beschäftigten und eine weitere Fertigungsstätte in Serbien erfüllen die steigende Nachfrage auf den asiatischen und osteuropäischen Märkten.
Ein unabhängiges Familienunternehmen zu bleiben gehört zu den Leitlinien. Für diese Kontinuität steht die Geschäftsführende Gesellschafterin, Brigitte Vöster-Alber, seit 45 Jahren. Ihr Ehemann, Hermann Alber, steht ihr als Geschäftsführer Technik zur Seite. Drei der vier Kinder der Familie sind in verantwortlichen Positionen im Unternehmen tätig. Die zweitälteste Tochter wurde Ärztin.
Weitere Informationen zum Firmenjubiläum erfahren Sie unter www.150-jahre-geze.de
GEZE GmbH
www.geze.com
