Mit WARM-WAND Slim hat Knauf ein Wärmedämm-Verbundsystem auf Basis des Hochleistungsdämmstoffs Polyurethan entwickelt. Die geringe Wärmeleitfähigkeit der PU Slimtherm 026 Dämmstoffplatten von 0,026 W/mK (Lambda-Wert ab 120 mm Dicke) ermöglicht laut Angaben des Herstellers im Vergleich zu herkömmlichen WDVS dünnere Schichtaufbauten bei gleicher energetischer Qualität.
April 2015. Das System ist schwer entflammbar (Baustoffklasse B1) und kann auch über 100 mm Dicke ohne zusätzliche Brandschutzriegel oder andere Brandschutzmaßnahmen eingesetzt werden. Neben der Platzersparnis durch geringe Aufbauhöhen soll WARM-WAND Slim damit eine vereinfachte Ausführung bieten, bei der die komplette Fassade durchgängig mit nur einem Material gedämmt wird. Das gilt von der Dachkante bis hinunter zum Fundament, da die geringe Wasseraufnahme des Dämmstoffs den Einsatz im Spritzwasserbereich ebenso wie eine geringe Einbindung ins Erdreich erlaubt. Dadurch sollen sich homogene Sockelzonen ohne energetische Schwachpunkte planen lassen.
Die Dämmplatten Knauf PU Slimtherm 026 werden geklebt und – falls statisch erforderlich – auch gedübelt. Nach dem Armierputz mit Gewebeeinlage können die Oberflächen mit organischen Oberputzen oder mit den algensicheren mineralisch-dickschichtigen Putzen in verschiedenen Farben und Strukturen von Knauf gestaltet werden. Der Dämmstoff ist bis zu sechs Wochen UV-beständig und lässt sich bei Bedarf vor dem Mörtelauftrag schleifen.
Das allgemein bauaufsichtlich zugelassene WDVS Knauf WARM-WAND Slim (Z 33.43-1408) eignet sich für alle Fassaden auf Mauerwerk oder Beton im Neubau und bei Modernisierungen. Die Vorteile des Systems liegen laut Hersteller in der Lösung für "Problemzonen", etwa bei knapp bemessenen Dachüberständen, in Balkonnischen und Fensterlaibungen oder bei Grenzbebauungen mit eingeschränktem Platz für die Wärmedämmung.
Knauf Gips KG
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