Nach umfangreichen Prüfungen hat die MFPA Leipzig (Gesellschaft für Materialforschung und Prüfungsanstalt für das Bauwesen Leipzig mbH) zwei allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse (abP) zur Verwendung von Fermacell Gipsfaser-Platten als Beplankung von Holztafelbauwänden und Holzbalkendecken der Gebäudeklasse 4 erstellt.
August 2015. Nach den Bauteilprüfungen liegen der Fermacell GmbH die neuen abPs für Decken- und Wandlösungen im mehrgeschossigen Holzbau der Gebäudeklasse 4 vor. Demnach können tragende, raumabschließende Trennwände mit einem Holzständerwerk jetzt mit einer beidseitigen K260-Brandschutzbekleidung aus Fermacell Gipsfaser-Platten als Innenwände und Außenwände mit Wetterschutzsystemen ausgeführt werden. Die Konstruktion erreicht die Feuerwiderstandsklasse REI 60/K260 (abP-Nummer P-SAC-02/III-320).
Entsprechend der neuen abPs können auch Holzbalkendecken in der Gebäudeklasse 4 jetzt mit einer unterseitigen Bekleidung aus Fermacell Gipsfaser-Platten sowie einem deckenoberseitigen Fußbodenaufbau in Verbindung mit einer K260-Bandschutzbekleidung ausgeführt werden. Die Konstruktion erreicht die Feuerwiderstandsklasse REI 60/K260 (abP Nummer P-SAC-02/III-319).
Beide abPs erlauben gleichzeitig neue Beplankungsmöglichkeiten und Variationen bei der Fugentechnik. Fugen können dicht gestoßen, als Fermacell Spachtel- oder Klebefuge sowie mit Trockenbaukante ausgeführt werden. Fermacell bietet außerdem Unterstützung bei der Detailabstimmung der Konstruktionen und stellt auf Wunsch auch den Kontakt zu Gutachtern, Architekten, Statikern und Holzbauern her. Weitere Informationen finden Kunden auch in der Broschüre "Fermacell im Holzbau – Planung und Verarbeitung" (Download unter
www.fermacell.de/downloads
).
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