2012 hat sich das Wachstum des Markts für elektronische Sicherheitssysteme nochmals verstärkt. Das Umsatzvolumen stieg nach Angaben des ZVEI-Fachverbands Sicherheit um 6,3 Prozent auf 2,95 Milliarden Euro. Im Vorjahr lag der Zuwachs bei 4,1 Prozent.
Juni 2013. „Unsere Erwartungen von etwa 2,5 Prozent wurden deutlich übertroffen“, erklärte Gerhard Kastl, Vorsitzender des Arbeitskreises Marketing im Fachverband. Gründe für das starke Wachstum seien eine nach wie vor gute Baukonjunktur sowie ein wachsendes Sicherheitsbewusstsein in der Gesellschaft. Brandmeldesysteme sind mit Abstand der größte Teilmarkt der Sicherheitstechnik. Hier gab es 2012 einen Zuwachs von 8,6 Prozent auf gut 1,3 Milliarden Euro. Starke Umsatzsprünge verbuchten auch Sprachalarmanlagen (plus 8,6 Prozent auf 76 Millionen Euro), Zutrittskontrollsysteme (plus 5,3 Prozent auf 260 Millionen Euro) sowie Videotechnik (plus 4,6 Prozent auf 413 Millionen Euro). Das Segment „Sonstiges“ – dazu zählen unter anderem Rauch- und Wärmeabzugsanlagen – legte um 8,6 Prozent auf 239 Million en Euro zu.
Für 2013 rechnen die Experten des Fachverbands Sicherheit mit einem Plus von etwa drei Prozent. „Ein Dauerthema der nächsten Jahre wird der große Fachkräftemangel auch in unserer Branche sein“, betonte Kastl. „Wir sind uns sicher, dass dies eine spürbare Wachstumsbremse sein wird.“ Es gelte, kreative Wege zu finden, um Schüler in den oberen Jahrgangsstufen für die Elektrotechnik und speziell für die vielfältigen Berufsbilder in der Sicherheitstechnik zu interessieren.
ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.
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