FeuerTrutz Magazin Ausgabe 4.2018

Die Ausgabe 4.2018 des FeuerTrutz Magazins ist am 11. Juli 2018 erschienen. Die Themen in dieser Ausgabe: Brandschutz in der „Wunderkammer des Brotes“ / (K)ein Problem mit dem elektrischen Funktionserhalt / Maßnahmen gegen Brände: Die neue ASR A2.2.

FeuerTrutz Magazin 4.2018

Abonnenten können mit ihren Abo-Zugangsdaten die komplette Ausgabe auch digital lesen:
Entweder als App für iOS und Android oder als Online-Ausgabe im Browser.

Hier finden Sie weitere Informationen zur App FeuerTRUTZ Medien  

Ausgabe 4.2018 als Leseprobe

Aus dem Inhalt der Ausgabe 4.2018

Brennpunkt

Umsetzungsstand der VV TB in den Bundesländern
Die Umsetzung der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) in Landesrecht ist im Gange. Die ersten Bundesländer haben die entsprechenden Regelungen eingeführt – mit unterschiedlich ausgeprägten Abweichungen vom Muster.
(Autor: Patrick Gerhold)

Konzept

Wunderkammer des Brotes
Die ausgefallene Architektur des PANEUM erforderte besondere Brandschutzmaßnahmen und intensive Abstimmungen zwischen Architekt, Fachplaner und Genehmigungsbehörde. Mit dem Vorliegen der ersten Entwürfe war klar: Hier kann kein Standardbrandschutz angewendet werden. Wie der Spagat zwischen den baurechtlichen Anforderungen und den Abweichungen davon gelungen ist, wird in diesem Beitrag erläutert.
(Autoren: Gerhard Greßlehner, Oliver Greßlehner)

Baulicher Brandschutz

Beurteilung von Anlagen der chemischen Industrie
Bei der Anwendung des Rechenverfahrens der DIN 18230-1 zur Beurteilung von prozesstechnischen Anlagen der chemischen Industrie ergeben sich Fragestellungen, die im Einzelfall eine Absprache mit den für den Brandschutz zuständigen Stellen erforderlich machen. Insbesondere betrifft dies die mögliche Anwendung gefährdungsbasierter Ansätze durch realistische Versagens- und Brandszenarien.
(Autor: Michael Lischewski)

Kritisches Detail: Abnahme von Mischinstallationen
Rohrleitungssysteme in der Gebäudetechnik sind zu ca. 95 % Mischinstallationen – und unter Aspekten des Brandschutzes kritisch. Das DIBt verlangt daher für sie klassifizierte Abschottungen. Wichtig zu wissen ist für Brandschutzsachverständige, welche Verwendbarkeitsnachweise bei Mischinstallationen zu erbringen sind und welche Lösungen der Markt derzeit bietet.
(Autor: Markus Berger)

Richtigstellung zum Beitrag "Kritisches Detail: Abnahme von Mischinstallationen": Im FeuerTrutz Magazin 4.2018 (S. 18 ff) ist uns ein Fehler unterlaufen. Rohrleitungssysteme in der Gebäudetechnik sind nicht, wie dort zu lesen, „zu ca. 5 % Mischinstallationen“, sondern zu 95 %. Dafür ist der zu Beginn des Fließtextes genannte Prozentsatz für den Anteil von Rohrleitungsinstallationen am Prüfungsumfang von Brandschutzsachverständigen mit 15 % zu hoch angegeben. Hier wäre "5 %" die korrekte Angabe. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

Sicher beschichtet
Ob Stahl-, Holz- oder Betonbauteile, immer wenn die Optik erhalten bleiben soll und dennoch Brandschutzanforderungen zu erfüllen sind, kommen spezielle Beschichtungssysteme ins Spiel. Der Beitrag beleuchtet die verschiedenen Möglichkeiten der Anstrichsysteme.
(Autor: Till Waterstradt)

Anlagentechnischer Brandschutz

(K)ein Problem mit dem elektrischen Funktionserhalt
Grundlage für den elektrischen Funktionserhalt sind die Anforderungen der Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie (MLAR) in Verbindung mit den allgemein anerkannten Regeln der Technik (aaRdT). Der Beitrag diskutiert Probleme und Ausführungsfehler, die in der Praxis immer wieder auftreten.
(Autor: Frank Möller)

Organisatorischer Brandschutz

Maßnahmen gegen Brände: Die neue ASR A2.2
Die überarbeitete ASR A2.2 wirft die Frage auf, ob es für Betroffene einfacher oder schwieriger wird, Maßnahmen zum Brandschutz zu treffen. Sie stellt jedoch sicher eine gute Basis für die nächste Überarbeitung dar.
(Autor: Peter Gundermann)

Recht

Rechtsprechung zu Rettungswegen im Bestand
Anmerkungen zum Beschluss des VGH München vom 11. Oktober 2017 – 15 CS 17.1055, veröffentlicht bei juris.
(Autor: Stefan Koch)

Planung

Barrierefreie Planung – barrierefreier Brandschutz – Teil 1
Barrierefreies Planen und Bauen hat große Berührungspunkte mit dem vorbeugenden Brandschutz, vor allem bezogen auf die Selbstrettung von Personen aus brennenden Gebäuden. Der Beitrag stellt sowohl Rechtsgrundlagen als auch Umsetzungshinweise dar.
(Autor: Stephan Appel)

Beruf

Fachbauleitung Brandschutz: Aufgaben und Abgrenzung
Zunehmend werden für die Qualitätssicherung des vorbeugenden Brandschutzes eigene Fachbauleiter Brandschutz eingesetzt. Der Beitrag erläutert deren Aufgabenspektrum und die Abgrenzung zu weiteren Beteiligten, wie Bauaufsichtsbehörden und Prüfsachverständigen.
(Autor: Michael Juch)

Fokus

Brandschutzdokumentation: App statt Bleistift und Papier
Apps minimieren den Aufwand für die Dokumentation brandschutzrelevanter Anlagen, Maßnahmen und Mängel. Der Beitrag zeigt, welche Lösungen es gibt, was sie können und wie sie sich unterscheiden.
(Autor: Marian Behanek)

Weitere Inhalte in dieser Ausgabe:

  • Neu geregelt: Übersicht neuer Normen, Normentwürfe, Richtlinien und Verordnungen
  • Verbandsmitteilungen der BFSB und VdBP
  • Produktvorstellungen
  • Neuigkeiten aus der Brandschutzbranche
  • Informationen zu Veranstaltungen mit Terminkalender

Vorschau auf Ausgabe 5.2018

Die Ausgabe 5.2018 erscheint am 12. September 2018.

In der kommenden Ausgabe geht es u.a. um diese Themen:

Brandlasten in Rettungswegen
Für Rettungswege gilt grundsätzlich, dass unter Berücksichtigung des Schutzziels der ausreichend langen Nutzbarkeit im Brandfall eine Minimierung von Brandlasten und Brandentstehungsgefahren anzustreben ist. Aber bedeutet das tatsächlich, dass Rettungswege generell von Brandlasten freizuhalten sind, wie es häufig in Brandschutzkonzepten formuliert wird? Der Beitrag erörtert die grundsätzlichen Möglichkeiten.

Brandschutz hinter Gittern
Im Brandfall sollen Personen das betroffene Gebäude schnell und idealerweise barrierefrei verlassen können, um sich in Sicherheit zu bringen. Dieses Ziel kollidiert in Justizvollzugsanstalten (JVA) allerdings mit der gesicherten Unterbringung der Insassen. In diesem Beitrag werden Besonderheiten und Lösungsmöglichkeiten für die Brandschutzkonzeption in JVA beschrieben.

Elastomere Dämmstoffe
Gebäudetechnische Installationen wie Leitungs- und Lüftungsanlagen stellen im Gebäude aus brandschutztechnischer Sicht eine mögliche Schwachstelle dar, da sie raumabschließende Bauteile (Decken und Wände), Treppenräume und Flure durchdringen und damit Übertragungswege für Feuer und Rauch darstellen. Der Beitrag stellt die Entwicklung und Möglichkeiten von Abschottungen mit elastomeren Dämmstoffen dar.