FeuerTrutz Magazin Ausgabe 5.2018

Die Ausgabe 5.2018 des FeuerTrutz Magazins ist am 12. September 2018 erschienen. Die Themen in dieser Ausgabe: Sanierung des TÜV-Hochhauses / Brandschutztechnische Immobilienbewertung / Neue ASR A2.2 – Konsequenzen für Planer.

FeuerTrutz Magazin 5-2018

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Ausgabe 5.2018 als Leseprobe

Aus dem Inhalt der Ausgabe 5.2018

Brennpunkt

Nutzung von Aufzügen im Brandfall
Unter welchen Voraussetzungen kann die Benutzung von Aufzügen im Brandfall bei der Senkung von Evakuierungszeiten und der Optimierung der Zutrittswege für Rettungskräfte helfen? Ein Blick in die USA zeigt: Bei der Nutzung von Aufzügen im Brandfall könnte ein Paradigmenwechsel anstehen.
(Autorin: Angelika Stenzel-Twinbear)

Konzept

Sanierung des TÜV-Hochhauses in Köln
Die nunmehr 40 Jahre alte Konzernzentrale des TÜV Rheinland sollte im Zuge eines standortweiten Energiekonzepts umfangreich saniert werden. Erstmals seit der Errichtung des Gebäudes wurde dabei auch eine gesamtheitliche brandschutztechnische Bewertung vorgenommen. Der Beitrag stellt wesentliche Planungs- und Abstimmungsschritte sowie eine Auswahl der ausgeführten schutzzielorientierten Maßnahmen vor.
(Autoren: Daniel Rau, Jürgen Esch)

Baulicher Brandschutz

Immobilien bewerten mit Brandschutz Technical Due Diligence
Den brandschutztechnischen Zustand einer Immobilie zu erfassen kann für den potenziellen Käufer von entscheidender Bedeutung sein. Denn nicht selten führen zunächst unbekannte Brandschutzmängel zu hohen Sanierungskosten. Die sogenannte Brandschutz Technical Due Diligence schafft Abhilfe.
(Autor: Thomas Kölbl)

Brandabschottungen mit elastomeren Dämmstoffen
Gebäudetechnische Installationen wie Leitungs- und Lüftungsanlagen stellen im Gebäude aus brandschutztechnischer Sicht eine mögliche Schwachstelle dar, da sie raumabschließende Bauteile (Decken und Wände), Treppenräume und Flure durchdringen und damit Übertragungswege für Feuer und Rauch sind. Der Beitrag schildert die Entwicklung und die Möglichkeiten von Abschottungen mit elastomeren Dämmstoffen.
(Autorin: Michaela Störkmann)

Anlagentechnischer Brandschutz

Getrennte Wasserwelten
Wasser als Löschmittel ist nicht nur wirksam, preiswert und praktikabel, sondern über das Versorgungsnetz praktisch in unbegrenzten Mengen verfügbar. Beim Anschluss von Löschanlagen ist aber auf eine strikte Trennung der Lösch- und Trinkwassersysteme zu achten. Sonst drohen gefährliche Kontaminationen – und Rechtsfolgen für den Betreiber.
(Autor: Jürgen Joseph)

Neue Brandschutzlösung für Rechenzentren
Im Brandfall müssen i.d.R. alle Energiequellen abgeschaltet werden. In Rechenzentren kann das die Unterbrechung der Datenverfügbarkeit zur Folge haben. Dieser Beitrag stellt eine neue Brandschutzlösung vor, die es ermöglicht, nicht stromlos zu schalten und keine Rückzündungen zu riskieren.
(Autorin: Katharina Bühmann)

Organisatorischer Brandschutz

Gefährdungsbeurteilung zum Brandschutz in Arbeitsstätten
Während für Arbeitsstätten mit normaler Brandgefährdung eine festgelegte Grundausstattung mit Feuerlöschgeräten ausreichend ist, fordert die ASR A2.2 für Arbeitsstätten mit erhöhter Brandgefährdung über diese Grundausstattung hinausgehende zusätzliche Brandschutzmaßnahmen. In der Praxis stellt sich oftmals die Frage, welche der beispielhaft genannten Maßnahmen erforderlich und geeignet sind, um das geforderte Schutzziel zu erreichen.
(Autorin: Nicole Laschinsky)

Recht

Löschmitteleinsatz bei der Brandbekämpfung
Anmerkung zum Urteil des Bundesgerichtshofs vom 14. Juni 2018 – III ZR 54/17 –, juris.
(Autor: Stefan Koch)

Planung

Akzeptable Brandlasten in Rettungswegen
Grundsätzlich besagen brandschutztechnische Anforderungen an Rettungswege, dass unter Berücksichtigung des Schutzziels – nämlich der ausreichend langen Nutzbarkeit im Brandfall – eine Minimierung von Brandlasten und Brandentstehungsgefahren anzustreben ist. Dies bedeutet jedoch keine generelle Brandlastfreiheit, wie in Brandschutzkonzepten häufig formuliert wird. Der folgende Beitrag erörtert grundsätzliche Möglichkeiten.
(Autor: Prof. Dr.-Ing. Gerd Geburtig)

Brandschutztechnische Anforderungen in JVA
Im Brandfall sollen Personen das betroffene Gebäude schnell und idealerweise barrierefrei verlassen können, um sich in Sicherheit zu bringen. Dieses Ziel kollidiert in Justizvollzugsanstalten allerdings mit der gesicherten Unterbringung der Insassen. Nachfolgend werden Besonderheiten und Lösungsmöglichkeiten für die Brandschutzkonzeption in Justizvollzugsanstalten beschrieben.
(Autorinnen: Anja Rammhold, Marijana Poburski)

Beruf

Brandschutz international: Jamaika
Unter anderem aufgrund der geostrategischen Lage Jamaikas und seiner Nähe zu den USA werden dort verstärkt Investitionen im Immobiliensektor getätigt. Am Beispiel dieses Schwellenlandes werden die brandschutztechnischen Herausforderungen für die am Bau Beteiligten erläutert.
(Autor: Karl-Olaf Kaiser)

Fokus Feuer- und Rauchschutzabschlüsse

Stand der Normung im Bereich Feuer- und Rauchschutz
Seit November 2016 gibt es die harmonisierte Produktnorm für Feuer- und Rauchschutzabschlüsse EN 16034. Zunächst darf sie nur für Außentüren, Fenster und Tore verwendet werden. Mit dem Startschuss für die CE-Kennzeichnung nahm auch das Interesse an den unterstützenden Normen zu, die zwar zum Teil schon zehn Jahre und mehr verfügbar waren, aber kaum beachtet wurden. Der Beitrag gibt einen Überblick zu den wichtigsten Änderungen mit Schwerpunkt Feuer- und Rauchschutzabschlüsse.
(Autor: Dr. Gerhard Wackerbauer)

Erste CE-gekennzeichnete Brandschutzabschlüsse
Mit dem Beginn der Koexistenzphase der DIN EN 16034 wird klar, dass das Ü-Zeichen für Feuerschutzabschlüsse in der Außenanwendung verschwindet und durch die CE-Kennzeichnung ersetzt wird. Dieser Übergang wird am 1. November 2019 abgeschlossen sein.
(Autor: David Hepp)

Weitere Inhalte in dieser Ausgabe:

  • Neu geregelt: Übersicht neuer Normen, Normentwürfe, Richtlinien und Verordnungen
  • Verbandsmitteilungen der BFSB
  • Produktvorstellungen
  • Neuigkeiten aus der Brandschutzbranche
  • Informationen zu Veranstaltungen mit Terminkalender

Vorschau auf Ausgabe 6.2018

Die Ausgabe 6.2018 erscheint am 14. November 2018.

In der kommenden Ausgabe geht es u.a. um diese Themen:

Barrierefreie Planung – Barrierefreier Brandschutz – Teil 2
Brandschutz und Barrierefreiheit haben u.a. bei der baulichen Gestaltung der Rettungswege Berührungspunkte. Der Beitrag beschreibt die wesentlichen Kennzeichen und Merkmale der in diesem Zusammenhang wichtigsten Bauteile, die sich normalerweise relativ einfach in die Planungen integrieren lassen.

Digitale Dokumentation: Chancen und Risiken
Die Dokumentation muss umfassend, nachvollziehbar und sicher sein. Der Notizblock hat in der heutigen Zeit aus vielerlei Gründen ausgedient. Digitale Werkzeuge sind für viele in unserer Branche Neuland und werfen daher berechtigterweise Fragen auf.

Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen im Freien – Teil 3
Dieser dritte und abschließende Teil der Artikelserie konzentriert sich auf die grundlegenden Räumungs- und Brandschutzaspekte in Sicherheitskonzepten für Veranstaltungen. Zudem werden die relevanten Punkte aus dem Bereich des abwehrenden Brandschutzes aufgegriffen und erläutert.