FeuerTrutz Magazin Ausgabe 5.2019

Die Ausgabe 5.2019 des FeuerTrutz Magazins ist am 11. September 2019 erschienen. Die Themen in dieser Ausgabe: Brandschutzverglasungen: Filigrane Sicherheit / Personenstromsimulationen / Neufassung des Brandschutzleitfadens des Bundes / Der zweite Rettungsweg als Kostentreiber.

FeuerTrutz Magazin 5-2019

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Ausgabe 5.2019 als Leseprobe

Aus dem Inhalt der Ausgabe 5.2019

Brennpunkt

Neufassung des Brandschutzleitfadens für Gebäude des Bundes
Nach vielen Abstimmungsrunden wurde im Juli der neue Brandschutzleitfaden des Bundes verabschiedet. Der Beitrag stellt die wesentlichen Neuerungen wie z.B. den neuen Abschnitt zu Fotovoltaikanlagen oder die ergänzte Stellung des Brandschutzbeauftragten vor.
(Autor: Paul Schmitz)

Baulicher Brandschutz

Der zweite Rettungsweg – Kostentreiber in urbanen Räumen?
Der zweite Rettungsweg ist in Städten mit hoher urbaner Dichte regelmäßig Teil sich widersprechender Anforderungen. Am Beispiel München wird im Folgenden erläutert, wie die Feuerwehren – häufig als Brandschutzdienststelle unmittelbar beteiligt – sich einbringen können und auch sollten.
(Autor: Björn Maiworm)

Fokus Verglasungen

Brand- und Rauchschutz transparent integriert
Der FC Bayern Campus vereint sämtliche Funktionen einer modernen Sportakademie. Aus brandschutztechnischer Sicht erforderte vor allem dieses zentrale, multifunktionale Akademiegebäude besondere konzeptionelle Lösungen.

Brandschutzverglasungen in der neuen Bergstation Zugspitze
Im Juli 2018 wurde der Umbau der Bergstation der neuen Bayerischen Seilbahn Zugspitze mit der Eröffnung des Gipfelrestaurants Panorama 2962 abgeschlossen. Das erweiterte Gebäude auf Deutschlands höchstem Berg erlaubt dank großzügiger Verglasung spektakuläre Panoramablicke. Dabei sorgen Brandschutzgläser für Sicherheit in der Bergstation.

660 m2 Glas: Rahmenloser Brandschutz für Neubau
Offene Arbeitsräume gestalten und gleichzeitig strenge brandschutztechnische Auflagen erfüllen: eine große Herausforderung, wie der Neubau der AEB-Firmenzentrale in Stuttgart zeigt. Die Architekten entschieden sich für Brandschutz mit optisch rahmenlosen Ganzglaswänden und Ganzglastüren.
(Autor: Günter Siegler)

Anlagentechnischer Brandschutz

DIN VDE 0833 Teil 2 falsch verstanden?
Beim Verständnis und der Anwendung von DIN VDE 0833 „Gefahrenmeldeanlagen für Brand, Einbruch und Überfall – Teil 2: Festlegungen für Brandmeldeanlagen“ gibt es nicht selten Unzulänglichkeiten. Der Artikel möchte einen Beitrag zur Aufklärung leisten.
(Autoren: Raimond Werdin und Sascha Puppel)

Technische Anschlussbedingungen für Brandmeldeanlagen
Brandmeldeanlagen (BMA) in Gebäuden sind oft direkt auf die Feuerwehrleitstelle aufgeschaltet. Damit die Kommunikation uneingeschränkt funktioniert, müssen technische Details geregelt sein. Dieser Beitrag erläutert die technischen Anschlussbedingungen für Brandmeldeanlagen im bauaufsichtlichen Kontext.
(Autor: Stefan Rassek)

Chancen nutzen beim Rauchwarnmeldertausch
In zahlreichen Bundesländern steht demnächst der Austausch von Rauchwarnmeldern nach zehnjähriger Betriebsdauer an. Das eröffnet die Chance, den Melderbestand zu modernisieren und neue Servicekonzepte umzusetzen.
(Autor: Philip Kennedy)

Interview: "Falschalarme haben auch eine gute Seite"
Die Feuerwehr rückt aus, doch am Einsatzort ist kein Anzeichen eines Brandes zu erkennen – falscher Alarm. Eine aktuelle Studie einer Arbeitsgruppe (EURALARM) geht dem Phänomen länderübergreifend auf den Grund. Welche Erkenntnisse dabei gewonnen wurden und warum Falschalarme auch ihre guten Seiten haben, erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe, Dr. Sebastian Festag, im Interview.

Organisatorischer Brandschutz

Explosionsschutz – Leitfaden für die Praxis – Teil 3
Die Beitragsserie stellt einen Praxisleitfaden für den Umgang mit Explosionsgefahren zur Verfügung. In Teil 3 dieser Serie werden die organisatorischen Schutzmaßnahmen im Explosionsschutz behandelt. Diese sollen sicherstellen, dass die Beschäftigten Tätigkeiten und Arbeiten ohne Gefährdung der Sicherheit ausführen und eine sichere Arbeitsumgebung geschaffen und aufrechterhalten werden kann.
(Autor: Lars Oliver Laschinsky)

Recht

Anforderungen an einen temporären 2. Rettungsweg
Anmerkung zum Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 12.09.2018 – 7 B 1104/18 – jurisPlanung
(Autor: Stefan Koch)

Software im Brandschutz

Staubewertung mithilfe von Personenstromsimulationen
Müssen viele Menschen ein Gebäude schnell verlassen – wie üblicherweise im Brandfall –, kann es zu Stausituationen kommen. Damit verlängert sich die Zeit, bis die Menschen sich in Sicherheit bringen können. Personenstromsimulationen mittels Software sind ein probates Mittel, um solche Situationen schon in der Planungsphase durchzuspielen. Aber welche Kriterien setzt man sinnvollerweise an und wie sind die Ergebnisse solcher Untersuchungen zu bewerten?
(Autorinnen: Dr. Angelika Kneidl und Sophia Simon)

Beruf

Zertifizierung in der Brandschutz-Weiterbildung
Der Qualitätssicherung in den Qualifizierungsnachweisen von Fort- und Weiterbildungen kommt eine große Bedeutung zu, denn Zertifikat ist nicht gleich Zertifikat und der Erhalt eines Zertifikats ist nicht zwingend eine Zertifizierung.
(Autorin: Sabine Schönherr)

Weitere Inhalte in dieser Ausgabe:

  • Neu geregelt: Übersicht neuer Normen, Normentwürfe, Richtlinien und Verordnungen
  • Leserbrief zum Artikel "Über die Aufschlagrichtung von Notausgangstüren"
  • Übersicht: Software im Brandschutz
  • Verbandsmitteilungen der BFSB und VdBP
  • Produktvorstellungen
  • Neuigkeiten aus der Brandschutzbranche
  • Informationen zu Veranstaltungen mit Terminkalender

Vorschau auf Ausgabe 6.2019

Die Ausgabe 6.2019 erscheint am 13. November 2019.

In der kommenden Ausgabe geht es u.a. um diese Themen:

Die allgemeine Bauartgenehmigung
Der Beitrag stellt den neuen Nachweis allgemeine Bauartgenehmigung (aBG) vor, denn durch die klare Abgrenzung von Produkt- und Anwendungsregelungen werden alle am Bau Beteiligten fortan mit diesem konfrontiert. Die aBG gibt an, unter welchen Bedingungen eine Bauart aus welchen Bauprodukten wie zu errichten ist, um die bauaufsichtlichen Anforderungen zu erfüllen.

Sprache rettet Leben
Bei der Selbstrettung bringen sich Menschen, die über Sprachdurchsagen geleitet werden, schneller in Sicherheit. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass rechtliche Normen neben den technischen auch die akustischen Vorgaben regeln. Der Beitrag erläutert aktuelle Normen und nennt darüber hinaus weitere Neuerungen im Bereich der elektroakustischen Anlagen.

Geräteintegrierte Brandschutzsysteme
Um einer der häufigsten Brandursachen (Elektogeräte) Herr zu werden, bietet der geräteintegrierte Brandschutz eine Lösung. Der Beitrag nennt die verschiedenen Möglichkeiten der geräteintegrierten Brandschutzsysteme und klärt die Frage, ob diese Systeme künftig auch in privaten Haushalten Anwendung finden können.