ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH bringt das neue Fluchttürsteuermodul 1383E2N mit RS-485-Schnittstelle auf den Markt. Die Kommunikation zwischen dem Modul und der Zutrittskontrolle erfolgt hier statt über klassische Schaltkontakte über das ASSA ABLOY Device Protocol (AADP), wie es bei Zutrittskontrollsystemen mit Aperio®-Komponenten zum Einsatz kommt.
September 2015. Hier setzt das Konzept an, die Rettungswegabsicherung als Funktionseinheit – bestehend aus Fluchttürsteuerungsmodul und -verriegelung – zu integrieren. Die sicherheitsrelevante und zertifizierte Funktion für den Rettungsweg ist durch diese beiden Geräte realisiert. Die berechtigte Bedienung und Überwachung der jeweiligen Tür erfolgt durch das Zutrittskontrollsystem, das über die RS-485-Schnittstelle angebunden ist.
Schlüssel und Schlüsselschalter werden überflüssig. Statt einzelner Schaltkontakte gibt es nur noch eine serielle Schnittstelle, über die das Öffnen der Tür und die Rücksetzung des Alarms via Zutrittskontrolle erfolgen. Das soll Hardware sparen, Kosten senken und die Montage vereinfachen.
Zudem leitet die Schnittstelle umfangreiche Statusmeldungen an das Zutrittskontrollsystem weiter, beispielsweise ob die Tür ver- oder entriegelt ist und ob bzw. warum ein Alarm ausgelöst wurde. Das ASSA ABLOY Device Protocol (AADP) bildet die Grundlage dafür, dass Türsteuerung und Zutrittskontrollsystem miteinander kommunizieren können. Deshalb kann das neue Modul nur in Zutrittskontrollsystemen mit Aperio®-Komponenten eingesetzt werden, wie beispielsweise das neue SCALA-System von ASSA ABLOY.
Das Fluchttürsteuermodul 1383E2N ist mit den Fluchttürverriegelungen der ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH zertifiziert und gemäß EltVTR zugelassen.
ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH
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