ESYLUX stellt eine neue LED-Rettungswegbeleuchtung für den Einzelbatterie-Betrieb vor, deren Linsentechnik speziell für weitläufige Bereiche optimiert ist. Die Serie ELH enthält sowohl Varianten für Flure als auch für große Räume und zeichnet sich laut Hersteller durch eine besonders große Reichweite aus. Sie steht wahlweise für den Deckenein- oder aufbau zur Verfügung.
Juni 2015. Rettungswege können, je nach Gebäudeart und architektonischem Konzept, sehr unterschiedlich verlaufen. Meist führt der Weg ins Freie über längere Flure und Treppenhäuser. Immer wieder jedoch kommt es vor, dass die Menschen auch große Räume durchqueren müssen, um sich in Sicherheit zu bringen. Mit der Serie ELH stellt ESYLUX eine Rettungswegbeleuchtung für den Einzelbatterie-Betrieb vor, die Varianten für beide Anwendungszwecke bereithält.
Hierfür sollen zwei unterschiedliche Arten der Linsenkonstruktion sorgen: Die eine für die ellipsenförmige Ausleuchtung von Fluren, die andere kreisförmig und speziell für große Räume optimiert. Die Notleuchten besitzen laut Hersteller eine überdurchschnittlich hohe Reichweite, durch die sie besonders sparsam eingesetzt werden können. „Bei der Flur-Variante etwa kann der Abstand zwischen den einzelnen Leuchten bei einer Montagehöhe von 3 Metern bis zu 13,4 Metern betragen“, erklärt Thorsten Pieper, Produkt-Manager von ESYLUX.
Die ELH-Serie besitzt eine integrierte DALI-Schnittstelle, die die Umsetzung aller wichtigen DALI-Steuerbefehle für Notleuchten erlaubt. „In Verbindung etwa mit dem KNX-to-DALI-Gateway, das in unsere Raum-Controller-Box integriert ist, oder unserem Gateway für die Hutschiene wird die Funktionalität der Rettungswegleuchten hierdurch um zahlreiche nützliche Funktionen erweitert“, so Pieper.
So kann jede Leuchte durch die Bus-Anbindung bei Inbetriebnahme oder Fehlersuche mithilfe des Identifikations-Modus lokalisiert werden, ihr aktueller Status lässt sich für das digitale Prüfbuch auslesen.
Zudem besteht die Möglichkeit, den Notlichtbetrieb der ELH-Serie über den Zeitpunkt hinaus zu verlängern, zu dem die zentrale Stromversorgung den Betrieb wieder aufgenommen hat. Dies macht laut Hersteller Sinn, wenn im Gebäude HID-Lampen für die normale Beleuchtung genutzt werden, da diese einige Zeit brauchen, um nach einem Stromausfall wieder zu leuchten. Daneben lassen sich die Notleuchten bei Bedarf aus dem Notlichtbetrieb heraus gezielt deaktivieren. Und mithilfe des Ruhe-Modus kann der Nutzer sie zur Entlastung des Akkus dauerhaft abschalten, wenn die zentrale Stromversorgung nur deshalb ausgestellt ist, weil sich – etwa am Feierabend oder in der Urlaubszeit – gar keine Menschen im Gebäude befinden. Ist die Stromversorgung anschließend wieder aktiv, nehmen auch die Notleuchten automatisch wieder ihren Betrieb auf.
Unabhängig von der Nutzung der DALI-Schnittstelle verfügen alle Notleuchten zudem über eine Selbstüberwachungsfunktion mit farbiger Statusanzeige, erlauben die Wahl zwischen Dauer- oder Bereitschaftsschaltung und stellen eine Notlichtdauer von drei Stunden sicher. Der große Verdrahtungsraum und einfache Steckverbindungen sollen eine bequeme Montage ermöglichen. Die Batterie ist laut Herstellerangaben leicht zugänglich und lässt sich nach den vier Jahren Lebensdauer des Akkus leicht austauschen. Alle Varianten sind sowohl für den Deckenein- als auch für den Deckenaufbau erhältlich. Für Energieeffizienz sorgen die integrierten LEDs.
ESYLUX GmbH
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