Am 19. September fand in Teltow der HOSCH-Branchentag „Brandschutz 4.0“statt. Neben der haftungsrechtlichen Planungssicherheit unter Aspekten der funktionalen Sicherheit bei Ausschreibungen wurden auch mögliche Auswirkungen bei der Nichtbeachtung des allgemein anerkannten Standes der Technik heftig diskutiert.
Vorgestellt wurde auch eine neue Generation einer vom TÜV bis zu SIL 3 (Safety Integrity Level 3) zertifizierten Entrauchungssteuerung, die ohne Einzelzulassung auskommt. Auch die Ausführungen zum MLAR-Funktionserhalt und zu den Möglichkeiten, Brandschutz mit energieeffizienter Gebäudeautomation zu verbinden, zeigten neue Blickwinkel. Ein praktischer Ausflug in die Welt des Brandschutzes für Versammlungsstätten rundete das Programm ab.
„Bei der Vielzahl von Veranstaltungen zum Thema Brandschutz hatten wir lange überlegt, ob wir mit dem ersten Branchentag einen eigenen Weg gehen wollen. Der Aufwand hat sich jedoch gelohnt“, freut sich HOSCH-Geschäftsführer Holger Schaefe am Ende der Veranstaltung. „Bereits bei dem ersten Meeting kristallisierten sich die Themen klar heraus. Dabei wollten wir nicht nur den Trend von Industrie 4.0 aufgreifen. In Gesprächen mit unseren Kunden, Kollegen und Kooperationspartnern zeigte sich vielmehr der Bedarf, die Belange eines zukunftssicheren Brandschutzes mit dem bisher noch fast ungenutzten Potenzial moderner Gebäudeautomation und funktionaler Sicherheit unter Beachtung der Sicherheitsintegritätslevel (SIL) zu verbinden. Mit der Themenauswahl und den Expertisen der Referenten haben wir den Trend der Zeit getroffen, so auch der Tenor der Teilnehmer.“
HOSCH Gebäudeautomation Holger Schaefe GmbH
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