Der Markt der elektronischen Sicherheitstechnik hat sich 2016 besser entwickelt als erwartet. Der Umsatz der Unternehmen in Deutschland ist im Vergleich mit dem Vorjahr um 6,2 % auf knapp 3,95 Milliarden Euro gestiegen, berichtet der ZVEI-Fachverband Sicherheit.
Juli 2017. Wichtige Gründe für das anhaltende Wachstum sind u.a. die anhaltend gute Baukonjunktur und das generell gestiegene Sicherheitsbedürfnis. Die langfristige Wachstumsperspektive sieht Uwe Bartmann, Vorsitzender des Fachverbands, in der Digitalisierung und Vernetzung der Sicherheitstechnik mit anderen Gewerken: "Die elektronische Sicherheitstechnik wird integraler Bestandteil im Smart Home und Smart Building. Sensoren der Sicherheitstechnik bieten neue Möglichkeiten zur Datenerhebung." Darauf aufbauend könnten neue Services und Geschäftsmodelle entwickelt werden.
Der Umsatz mit Brandmeldetechnik – dem nach wie vor größten Segment der Sicherheitstechnik, das zudem stark von der Baukonjunktur abhängig ist – ist 2016 um 6,8 % auf knapp über 1,8 Mrd. Euro gewachsen. Videotechnik hat unter dem Eindruck der gegenwärtigen Sicherheitsdebatte mit einem Plus von acht % auf 511 Mio. Euro am stärksten zugelegt. Etwas abgeschwächt hat sich das Umsatzwachstum bei Sprachalarmierungstechnologie, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen verzeichneten eine stabile Entwicklung.
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V.
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