Eine technische Darstellung von drei weißen Rauchmeldern aus verschiedenen Perspektiven, ergänzt durch grafische Markierungspunkte.
Siemens hat die nächste Generation der Brandmelder Sinteso Nova und Cerberus Nova vorgestellt. (Quelle: Siemens)

Branche | Markt 2026-08-19T11:14:45.202Z Neue Siemens-Brandmelder Sinteso Nova und Cerberus Nova

Siemens Smart Infrastructure hat die beiden neuen Brandmelder Sinteso Nova und Cerberus Nova auf den Markt gebracht. Das Portfolio soll den klassischen Brandschutz um vernetzte, cloudbasierte Funktionen erweitern und Gebäude näher an einen autonomen Betrieb heranführen. Mögliche Einsatzgebiete sind u.a. Kliniken, Hochschulen, Rechenzentren und Gewerbeimmobilien.

Mit dem neuen Angebot soll sich die Betriebssicherheit erhöhen, die Effizienz von Service- und Wartungsteams verbessern und es einfacher werden, Systeme zu modernisieren. Zentrales Element der neuen Brandmelder-Generation ist laut Siemens die Cloud-Konnektivität der Systeme. Diese soll datenbasierte digitale Services ermöglichen. Die Systeme erfüllen die Anforderungen verschiedener Branchen und eignen sich u.a. für das Gesundheits- und Hochschulwesen, Rechenzentren sowie Gewerbeimmobilien.

Die automatisierte Disturbance-Free Testing (DFT)-Technologie führt rund um die Uhr Selbst-Checks durch, um mögliche Systemausfallzeiten zu reduzieren. Die Smoke Entry Supervision (SES)-Technologie überwacht die Raucheintrittsöffnung in Echtzeit, sodass Betreiber eingreifen können, bevor sich kritische Situationen entwickeln. Die ASAplus (Advanced Signal Analysis)-Technologie kombiniert optische Mehrwellenlängen-Sensorik mit dualer thermischer Detektion und soll laut Hersteller Fehlalarme sowie unnötige Evakuierungen reduzieren.

Die Melder sind IoT-fähig und mit cloudbasierten Anwendungen kompatibel, etwa den unternehmenseigenen Building X Fire Apps. Facility- und Serviceteams erhalten dadurch laut Siemens Zugriff auf Daten für Echtzeitüberwachung, Ferndiagnosen und vorausschauende Instandhaltung.

Die Brandmelder Sinteso Nova und Cerberus Nova können sowohl in Neubauten als auch in Bestandsgebäuden eingesetzt werden. Bestehende Brandmeldezentralen bleiben dabei kompatibel, ein vollständiger Austausch der Anlagen ist nicht erforderlich. Dank einer Plug-and-Play-Integration – einschließlich der automatischen Übernahme konfigurierter Einstellungen – ermöglichen die Systeme es laut Hersteller, nahtlos zu modernisieren, und reduzieren zugleich Installationsaufwand sowie Risiken.

Die Melder tragen das Produktlabel Siemens EcoTech, das Angaben zur Nachhaltigkeit der Produkte kennzeichnet. Das Portfolio enthält recycelte Kunststoffe und ist Teil des Konzepts der Kreislaufwirtschaft von Siemens. Die Geräte gehören zudem zum Siemens-Xcelerator-Portfolio, einer digitalen Business-Plattform des Unternehmens. Entwicklung und Produktion erfolgen in der Schweiz.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Sinteso Nova und Cerberus Nova .

www.siemens.com

zuletzt editiert am 19. August 2026
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