Eine große Solarpanel-Anlage auf einem Dach, die Sonnenenergie in Strom umwandelt.
Quelle: Solarimo / Pixabay

Recht 2026-04-28T07:50:54.917Z Photovoltaik-Anlagen auf Dächern: Brandrisiken minimieren

Die zweite Auflage der VdS 6023 ist erschienen. Die Publikation wird vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) herausgegeben und beschreibt mögliche Gefahren sowie Möglichkeiten zur Risikominimierung bei der Installation von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern.

Die Publikation beschreibt mögliche Gefahren bei der Installation von Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) auf Dachflächen mit brennbaren Baustoffen, insbesondere von Industrie-, Gewerbe- und kommunalen Objekten, und beleuchtet, wie man die damit verbundenen Risiken mindern kann. Bei Neuanlagen können Kompensationsmaßnahmen recht einfach umgesetzt werden - bei Anlagen im Bestand kann es aufwändiger sein. Aber hier bieten sich ebenfalls Gelegenheiten an, wenn z. B. Wechselrichter getauscht werden sollen.

Die Publikation will darum nicht nur Planer:innen, Errichter:innen und Betreiber:innen ansprechen, sondern richtet sich ebenso Investor:innen, die in PV-Anlagen investieren wollen. Aber auch der Versicherungswirtschaft soll sie eine Hilfe bei der Beurteilung von Risiken sein und verschiedene Möglichkeiten zur Schadenprävention aufzeigen.

Kostenloser Download

In der 2. Auflage wurden verschiedene Änderungen gegenüber der bisher gültigen Fassung der VdS 6023:2023-02 vorgenommen. Der Entwurf war Ende des vergangenen Jahres erschienen.

Die 14-seitige Publikation „Photovoltaik-Anlagen auf Dächern – Möglichkeiten zur Minimierung eines Brandrisikos“ (VdS 6023:2026-05) ist kostenfrei als Download sowie als kostenpflichtige Printversion verfügbar.

www.gdv.de

www.vds.de

zuletzt editiert am 28. April 2026