Auf der Security 2014 in Essen zeigt die Siemens-Division Building Technologies ihr neues Portfolio für die Überwachung von explosionsgefährdeten Bereichen (Ex-Zonen), bestehend aus Multisensormeldern, einer so genannten Sicherheitsbarriere und Handfeuermeldern. Innerhalb der Brandmeldefamilie Sinteso präsentiert Siemens dafür Produkte bspw. für Labore, Lagerräume in der verarbeitenden Industrie, Raffinerien oder Chemieunternehmen.
August 2014. Die Multisensormelder kommen in explosionsgefährdeten Bereichen der Zonen 0/1/2 (Gas) zum Einsatz. Diese Zonen sind nach der Richtlinie 99/92/EG Bereiche, in denen eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre als Gemisch aus Sauerstoff und brennbaren Gasen, Dämpfen oder Nebel ständig, gelegentlich oder kurzfristig auftreten kann. Die Multisensormelder für diese Bereiche erkennen Rauch und nutzen die detektions- und täuschungssichere ASAtechnology (Advanced Signal Analysis). Alle Melder sind dabei einzeladressiert, damit eine entstehende Gefahr genau lokalisiert werden kann – so können Einsatzkräfte gezielt vor Ort eingreifen.
Die Sicherheitsbarriere als Koppelbaustein des FDnet (Field Device Network) ist ein wichtiges Element in der Anbindung von Ex-Zonen. Die Barriere trennt den nicht gefährdeten Bereich vom explosionsgefährdeten Bereich. Sie benötigt keine externe Stromversorgung und keine Verbindung zum Potenzialausgleich. In einem Gerät integriert sie zwei Funktionen: die Sicherheitsbarriere und den galvanischer Koppler. Damit soll sich der Installationsaufwand verringern.
Handfeuermelder ergänzen das neue Portfolio für Ex-Zonen. Diese Melder können nicht nur in den Bereichen der Zonen 0/1/2 (Gas) eingesetzt werden, sondern auch in den Zonen 20/21/22 (Staub). In diesen Zonen kann eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre in Form einer Wolke – bestehend aus in der Luft enthaltenem brennbarem Staub – ständig, gelegentlich oder kurzfristig auftreten.
Siemens AG
Siemens-Division Building Technologies,
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